• Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • 04542/6114

Möllner Blauröcke wurden im September 2022 16 mal alarmiert

Hilfeleistungen und Fehlalarme prägten den Monat

(TS) Die Ehrenamtler der Freiwilligen Feuerwehr Mölln blicken sicherlich auch zur Freude der Familien wieder mal auf einen relativ ruhigen Monat zurück. Wurden die ehrenamtlichen Retter im Juli 39 mal und im August 44 mal alarmiert, so zeigt die Einsatzbilanz für den September, dass die Möllner Blauröcke 16 mal um Hilfe gebeten wurden.

Konnten coronabedingt die Brandschutzerzieher der Wehr im Rahmen der Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung in den letzten zwei Jahren nicht wie gewohnt tätig werden, so unterwiesen sie jetzt im Zusammenwirken mit dem Sicherheitsbeauftragten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Don-Bosco-Hauses über das Verhalten im Brandfall aus Sicht der Feuerwehr.

 

01.9. Nachdem die Brandmeldeanlage eines Pflegeheims an der Sterleyer Straße angesprungen war, alarmierte die Leitstelle um 23.47 Uhr neben der Möllner Wehr auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Brunsmark und Horst. Um die Hilfsfristen einhalten zu können, werden diese beiden Wehren bei einer Feuermeldung im Bereich Mölln-Nord immer mitalarmiert. Während der Erkundung durch die Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass sich auf dem Elektroherd in der Teeküche ein Handtuch erhitzt hatte. Der entstandene Qualm hatte einen Rauchwarnmelder ausgelöst. Nachdem die Räumlichkeiten belüftet worden waren, rückten die Kräfte wieder ab.

03.9. Als Fehlalarm stellte sich die Meldung „Fahrzeugbrand – groß“, die die Mitglieder der Wehr um 21.28 Uhr erreichte, heraus. Als die alarmierten Kräfte im Lilienthalweg eintrafen, stellte sich heraus, dass auf dem Gelände eines Wohnmobilhändlers nur eine Feuertonne unter der Aufsicht mehrerer Personen brannte. Somit waren keine Maßnahmen durch die Feuerwehr erforderlich.

05.9. Als bemerkt wurde, dass in Höhe des Delvenauweges die Böschung an der Bahnstrecke Mölln - Büchen brannte, wurden um 14.18 Uhr Kräfte der Wehr alarmiert. Beim Eintreffen brannte eine Fläche von ca. 10 qm. Diese konnte schnell abgelöscht werden.

06.9. Nach einem Verkehrsunfall im Einmündungsbereich der Schmilauer Straße in die Sterleyer Straße traten aus den beiden beteiligten Pkw Betriebsstoffe aus. Neben dem Rettungsdienst, der sich um die 5 verletzten Personen kümmerte, und der Polizei wurden um 21.52 Uhr daher auch Kräfte der Möllner Wehr alarmiert. Diese streuten die Betriebsstoffe ab und nahmen sie auf. Zusätzlich wurde die Unfallstelle abgesichert. Nachdem die verletzten Personen abtransportiert waren, wurde die Unfallstelle geräumt und der Polizei übergeben.

07.9. Da das Hubrettungsfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Ratzeburg außer Dienst war, wurde die Möllner Drehleiter um 3.24 Uhr zu einer Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus nach Ratzeburg alarmiert. Noch vor dem Eintreffen der Möllner Kräfte, kam die Rückmeldung, dass die Hilfe nicht benötigt wird. Somit kehrten die Ehrenamtler ins Gerätehaus zurück und konnten wenig später die unterbrochene Nachtruhe fortsetzen.

08.9. Als die Brandmeldeanlage einer Großbäckerei an der Industriestraße angesprungen war, alarmierte die Leitstelle um 9.01 Uhr die Möllner Wehr. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Handdruckmelder im Bereich der Laderampe betätigt worden war. Da kein Schadensfall festgestellt werden konnte, wurde die Anlage zurückgestellt und der Einsatz als Fehlalarm verbucht.

10.9. Ein Pkw war auf der Ratzeburger Straße von der B 207 kommend unter der Straßenunterführung gegen die Mauer der Brücke geprallt. Durch den Aufprall traten Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug aus. Diese wurden von den um 13.50 Uhr alarmierten Kräften abgestreut und aufgenommen.

14.9. Zu einer Türöffnung wurden die ehrenamtlichen Retter der Wehr um 15.52 Uhr gerufen. Wenig später rückten diese zu einem Reihenhaus an der Hansestraße aus. Nachdem die Bewohnerin vom Rettungsdienst versorgt worden war, wurde dieser noch mit einer Tragehilfe durch das enge Treppenhaus unterstützt.

16.9. Aufgrund eines piependen Rauchwarnmelders in einem Mehrfamilienhaus an der Danziger Straße wurden die Männer und Frauen der Möllner Wehr um 23.12 Uhr alarmiert. Als die ersten Kräfte vor Ort eintrafen, war der Rauchwarnmelder bereits wieder verstummt. Da keine Schadenslage erkennbar war, rückten die Ehrenamtler wieder ein und verbuchten den Einsatz als Fehlalarm.

19.9. Erneut sorgte ein piepender Rauchwarnmelder im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses für eine Alarmierung der Feuerwehr. Der Alarm erreichte die Einsatzkräfte um 21.48 Uhr und wenig später rückten diese zur Berliner Straße aus. Nach Öffnen der Wohnungstür stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm aufgrund eines technischen Defektes handelte. Somit konnte auch dieser Einsatz glücklicherweise als Fehlalarm verbucht werden.

24.9. In der Kleingartenanlage an der Schmilauer Straße hatte sich ein Reh in den Längsstreben einer Gartenpforte verklemmt. Um 10.23 Uhr die Retter der Möllner Wehr alarmiert, um das Reh zu befreien. Mit hydraulischem Gerät wurden die Längsstreben auseinander gedrückt. Anschließend konnte das Reh wieder auf das Gartengrundstück zurückgezogen werden und lief wenig später selbstständig wieder in den angrenzenden Wald. In den letzten Jahren wurden die Ehrenamtler in diesem Bereich bereits dreimal tätig, um Rehe, die sich hier in Zäunen verfangen hatten, zu befreien.

28.9. Ein Insekt, das in einer Lagerhalle durch den Lichtsensor eines Rauchwarnmelders geflogen war, durfte dafür verantwortlich sein, dass die automatische Brandmeldeanlage eines Getränkeherstellers an der Thorner Straße einen Feueralarm auslöste. Somit wurde die Möllner Wehr um 16.59 Uhr alarmiert. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass kein Schadensfall vorlag. Nachdem die Anlage zurückgestellt worden war, kehrten die Feuerwehrkräfte ins Gerätehaus zurück.

29.9. Da in einem Haus am Sperberweg eine hilflose Person vermutet wurde, wurde neben dem Rettungsdienst auch die Möllner Wehr zu einer Notfalltüröffnung alarmiert. Unmittelbar nachdem die um 22.40 Uhr alarmierten Kräfte das Gerätehaus verlassen hatten, erreichte sie die Meldung, dass der Rettungsdienst in die Wohnung gelangen konnte. Somit wurde die Einsatzfahrt abgebrochen.

30.9. Für eine Personensuche in Lübeck forderte die Lübecker Feuerwehr um 0.29 Uhr auch die Drohne der Technischen Einsatzleitung des Kreises an. Zwei Kameraden der Möllner Wehr nahmen in diesem Rahmen an dem Einsatz teil und kehrten um 4.00 Uhr nach Mölln zurück.

30.9. Auf Bitten des Ordnungsamtes öffneten Kräfte, die sich zum Zeitpunkt des Anrufes im Gerätehaus aufhielten, in einem Haus am Paul-Schurek-Weg eine Wohnungstür. Das Unterstützungsersuchen erreichte die Kräfte um 11.36 Uhr.

30.9. Der letzte Einsatz des Monats wurde wieder durch einen Rauchwarnmelder verursacht. Nach der Alarmierung, die die Blauröcke um 15.26 Uhr erreichte, rückten diese zu einem Wohnblock am Wasserkrüger Weg aus. Über ein auf Kipp stehendes Fenster gelangten sie in die betreffende Wohnung, konnten aber glücklicherweise keine Schadenslage feststellen. Somit wurde der Einsatz als Fehlalarm verbucht und die Einsatzstelle der Polizei übergeben.

  

41 Hilfeersuchen im August 2022

Bereits über 300 Alarmierungen im Jahr 2022

(TS) Die Bilanz für den August zeigt, dass die Hilfe der Möllner Blauröcke 41mal benötigt wurde , wobei die Ehrenamtler allein 8 mal zu Notfalltüröffnungen gerufen wurden. Sechs Einsätze stellten sich nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte als Fehl- bzw. Falschalarme heraus. Diese wurden in der Regel durch automatische Brandmeldeanlagen bzw. private Rauchwarnmelder verursacht. Zu den 41 Einsätzen der Möllner Wehr kamen noch 3 Einsätze, zu denen Kameraden, die in der Technischen Einsatzleitung des Kreises tätig sind, gerufen wurden - so am 6.8. (Büchen) am 13.8. (Büchen-Dorf) sowie am 25.8 (Poggensee). Für die Betreuung von Angehörigen nach einem Todesfall in Lauenburg wurde am 21.8. zudem ein Mitglied der Wehr im Rahmen der Psychosozialen Notfallversorgung für Betroffene (PSNV-B) alarmiert.

 02.8. Nachdem ein Mann in einem Haus an der Hansestraße aus seinem Rollstuhl gefallen war, wurde die Feuerwehr um 8.15 Uhr um Hilfe gebeten. Mitglieder der Wehr, die sich im Gerätehaus aufhielten, konnten dem Mann zur Hilfe eilen und ihn wieder in den Rollstuhl setzen.

 03.8. Um eine Patientin zum Rettungswagen transportieren zu können, forderte der Rettungsdienst um 20.30 Uhr Kräfte für eine Tragehilfe an. Wenig später rückten diese zum Heinrich-Langhans-Stift aus.

04.8. Aufgrund des Alarms eines Rauchwarnmelders im 2. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Jähnenstraße wurde die Möllner Wehr um 17.50 Uhr alarmiert. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war der Rauchwarnmelder bereits wieder verstummt. Eine Kontrolle ergab, dass kein Schadensfall vorlag.

04.8. Während der Einsatz lief, zog ein kurzes aber heftiges Gewitter mit starken Sturmböen über Mölln hinweg und sorgte für vier Einsätze der ehrenamtlichen Retter. Zunächst meldete eine Anruferin um 18.35 Uhr eine schwarze Rauchsäule im Bereich der Möllner Jugendherberge. In dem angegebenen Bereich konnte kein Schadensereignis festgestellt werden, so dass dieser Einsatz als Fehlalarm verbucht wurde. Auf der Rückfahrt vom Einsatzort wurden noch Äste von der Fahrbahn des Bullenberges und vom Gehweg an der Ratzeburger Straße beseitigt. Um 19.04 Uhr erreichte die Einsatzkräfte die Nachricht, dass ein Baum im Bereich des Bahndamms auf das Gleis der Bahnstrecke Lübeck-Büchen gefallen und ein Zug gegen diesen Baum gefahren war. Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass es glücklicherweise keine Verletzten in dem Zug gab. Teile des Baumes wurden unter dem Triebwagen hervorgeholt. Die Reste des umgestürzten Baumes wurden zersägt und von der Strecke geräumt. Abschließend wurde die Einsatzstelle an den Notfallmanager der Bahn übergeben. Auf dem Rückweg zu den Fahrzeugen wurden zwei kleinere Bäume vom Gehweg unterhalb des Bahndammes beseitigt. Um 19.16 Uhr erreichte weitere Blauröcke im Gerätehaus die Nachricht, dass ein umgestürzter Baum den Pater-Lenner-Weg blockieren würde. Um 19.42 Uhr wurde die Hilfe benötigt, um einen größeren Ast, der im Bereich der Wassertorbrücke abgebrochen war und über dem Gehweg hing, mit Hilfe der Drehleiter zu beseitigen.

05.8. Auf Anforderung der Freiwilligen Feuerwehr Lehmrade rückte die um 9.16 Uhr angeforderte Drehleiter der Wehr zum Campingplatz am Lütauer See aus. Hier drohte ein größerer abgebrochener Ast auf einen Wohnwagen zu fallen.

05.8. Nach einem Verkehrsunfall im Grambeker Weg wurde um 20.43 Uhr auch die Feuerwehr zum Unfallort beordert, um ausgelaufene Betriebsstoffe zu beseitigen. Vor Ort stellte sich heraus, dass keine Betriebsstoffe ausgetreten waren, so dass die Einsatzkräfte nur beim Räumen der Unfallstelle behilflich waren.

06.8. Um 3.28 Uhr rissen die Funkmeldeempfänger die Mitglieder der Wehr mit dem Stichwort „Wohnungsbrand – Menschenleben in Gefahr“ aus dem Schlaf. Als die Kräfte an dem Mehrfamilienhaus an der Goethestraße eintrafen, piepten Rauchmelder und es roch verbrannt. Zudem hieß es, dass sich eine Person in der betreffenden Wohnung befinden müsse. Nach dem Öffnen der Wohnungstür entdeckten die Einsatzkräfte eine schlafende Person, die ins Freie gebraucht und dem Rettungsdienst übergeben wurde, sowie ein angebranntes Essen auf dem Herd. Nachdem das Essen abgelöscht worden war, wurde die Wohnung belüftet und abschließend an den Wohnungseigentümer übergeben. Für die 36 Kameraden und Kameradinnen der Wehr war der Einsatz um 4.20 Uhr beendet.

07.8. Auf Anforderung des Rettungsdienstes rückten die um 15.13 Uhr alarmierten Kräfte mit der Drehleiter nach Alt-Mölln aus. Hier sollte eine erkrankte Person aus dem 1. Obergeschoss eines Hauses gerettet werden. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass eine Unterstützung nicht nötig war. Der Patient war bereits selbst zum Rettungswagen gegangen.

 10.8. Als der Pflegedienst zu einem Bewohner im Heinrich-Langhans-Stift keinen Kontakt aufnehmen konnte, wurde ein Notfall vermutet. Mit einem Zweitschlüssel konnten die um 20.46 Uhr alarmierten Einsatzkräfte in die Wohnung gelangen. Schnell stellte sich heraus, dass der Bewohner nicht anwesend war, somit konnte der Einsatz als Fehlalarm verbucht werden.

11.8. Dreimal wurden an diesem Tag Kräfte der Wehr alarmiert, wobei diese letztendlich in allen drei Fällen nicht mehr benötigt wurden. Erstmals riefen die Funkmeldeempfänger die Retter um 7.27 Uhr zu einer Türöffnung für den Rettungsdienst in einem Haus an der Robert-Koch-Straße. Die Hilfe der Einsatzkräfte war dann aber nicht nötig, da der Bewohner die Tür selbst öffnen konnte.

Aufgrund eines kleineren Böschungsbrandes an der Bahnstrecke Mölln-Büchen wurde die Wehr um 11.56 Uhr alarmiert. Noch vor dem Eintreffen der Ehrenamtler hatten Mitarbeiter der Stadt Mölln mit ihrem Spülwagen das Feuer bereits gelöscht. Somit konnten die Feuerwehrkräfte ohne weitere Tätigkeiten ins Gerätehaus zurückkehren.  

Um 16.50 Uhr wurden aufgrund eines Flächenbrandes in Nusse und einer Alarmstufenerhöhung neben weiteren Feuerwehren auch die FF Mölln alarmiert. Zwei Fahrzeuge, die sich auf der Fahrt zu einer Vegetationsbrandübung befanden, nahmen die Einsatzfahrt auf. Nach kurzer Zeit kam die Meldung, dass die Unterstützung der Kräfte nicht mehr erforderlich sei.

13.8. Wieder wurden Kräfte der Wehr an einem Tag dreimal um Hilfe gebeten. So stand nach einem Wasserrohrbruch der Papenkamp in Höhe der Grundschule Tanneck unter Wasser. Kurz nach dem Eintreffen der um 11.08 Uhr von der Polizei angeforderten Feuerwehrkräfte trafen auch Mitarbeiter des städtischen Bauhofes ein und übernahmen zusammen mit den Stadtwerken die Einsatzstelle.

Das nächste Hilfeersuchen erreichte die Retter um 14.59 Uhr. Zuvor hatten der Notarzt und der Rettungsdienst die Feuerwehr für eine Tragehilfe aus dem 2. Obergeschoss eines Wohnhauses am Paul-Schurek-Weg angefordert. Aufgrund der Schwere der Verletzung wurde die Patientin per Drehleiter und Schleifkorbtrage schonend über den Balkon gerettet.

Um 16.48 Uhr wurden die Blauröcke erneut alarmiert. Im 2. Obergeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses am Herrenschlag befand sich ein Hund außen auf einer Fensterbank. Da der Bewohner nicht zu Hause war und sich das Fenster von außen nicht öffnen ließ, konnte der Hund nicht mehr eigenständig in die Wohnung zurück. Mit Hilfe der Drehleiter konnte der Hund aus seiner misslichen Lage befreit werden.

15.8. Fünfmal wurden die Ehrenamtler an diesem Tag um Hilfe gebeten. Erstmals sprangen die Funkmeldeempfänger um 0.24 Uhr an. Zuvor hatte der Hausnotruf der Bewohnerin eines Reihenhauses an der Johann-Gutenberg-Straße einen Alarm ausgelöst. Da weder Angehörige noch der Pflegedienst durch die Notrufzentrale erreicht wurden, alarmierte diese Rettungsdienst und Feuerwehr. Während der Erkundung wurde eine Nachbarin auf die Situation aufmerksam und meldete sich mit einem Haustürschlüssel der Betroffenen. Die Bewohnerin saß schlafend und wohlauf in einem Sessel, so dass keine weiteren Maßnahmen erforderlich waren.

Nach einem Notfall in Walksfelde wurden um 1.44 Uhr zur Unterstützung des Rettungsdienstes die Freiwillige Feuerwehr Walksfelde sowie die Drehleiter der Möllner Wehr angefordert. Nachdem die Kameraden der Feuerwehr Walksfelde die Einsatzstelle erkundet hatten, stellte sich heraus, dass die Hilfe der Drehleiter Mölln nicht benötigt wird. Die Möllner Kräfte brachen die Einsatzfahrt ab und rückten wieder ein.

Ein vermeintlich ausgelöster Gaswarnmelder in einem Gebäude in der Ratzeburger Scheffelstraße war Grund für die um 10.39 Uhr erfolgte Alarmierung der Feuerwehr Ratzeburg sowie des Messtrupps Mölln des Löschzug-Gefahrgut. Vor Ort ergab die Erkundung, dass es sich um entsorgte und im Keller gelagerte Rauchmelder handelte.

Als weiterer Fehlalarm stellte sich der Alarm einer Brandmeldeanlage eines Getränkeherstellers an der Thorner Straße heraus, der die Kameradinnen und Kameraden der Wehr unmittelbar vor dem Beginn eines Ausbildungsdienstes um 19.21 Uhr erreichte. Da sich bereits viele Mitglieder der Wehr im Gerätehaus aufhielten konnten die Fahrzeuge entsprechend zügig ausrücken. Vor Ort wurde festgestellt, dass ein Rauchwarnmelder im Bereich der Staplerladestation ausgelöst hatte. Nachdem der Bereich kontrolliert und kein Feuer entdeckt worden war, wurde die Anlage zurückgestellt. Anschließen konnten die 42 Kameraden den Übungsdienst aufnehmen.

Das letzte Hilfeersuchen des Tages erreichte die Wehr um 21.37 Uhr. In einem Gebäude am Ziegelsee war es zu einem Unfall in Zusammenhang mit einer Steckdose gekommen. Vorsorglich wurde die betroffene Person aufgrund eines Stromschlages in eine Klinik gebracht. Aufgrund der unklaren Situation wurde die Leitstelle um Hilfe gebeten. Die alarmierten Feuerwehrkräfte entfernten den defekten Stecker fachgerecht.

16.8. Um dem Rettungsdienst Zutritt zu einem erkrankten Bewohner eines Einfamilienhauses am Rosenweg zu verschaffen, wurde um 12.18 Uhr die Feuerwehr zu einer Notfalltüröffnung alarmiert.

16.8. Wie tags zuvor hatte der Hausnotruf einer Bewohnerin eines Reihenhauses an der Johann-Gutenberg-Straße einen Alarm ausgelöst. Noch vor dem Ausrücken des ersten Fahrzeuges konnte von einem Kameraden der Feuerwehr eine Nachbarin als Schlüsselträgerin erreicht werden. Die Bewohnerin wurde wohlauf vorgefunden. Somit war ein Einsatz der um 16.44 Uhr alarmierten Feuerwehr nicht mehr erforderlich.

17.8. Nach einem Gewittersturm war in Sirksfelde ein Baum entwurzelt worden und hatte sich beim Fallen zunächst in einem anderen Baum verfangen. Im Rahmen der Gefahrenabwehr forderte die FF Sirksfelde um 21.05 Uhr die Möllner Drehleiter sowie eine Seilwinde an. Nachdem der Baum auf dem Boden lag, wurde er von den Kameraden der Feuerwehr Sirksfelde zersägt und der Verkehrsweg freigeräumt.

18.8. Nach einem Gewitterregen drang in einer Wohnung im 2. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Schmilauer Straße Wasser durch die Zimmerdecke. Da die Bewohner sich aufgrund der Stromleitungen nicht sicher fühlten, wurde um 1.09 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Die Erkundung ergab, dass zurzeit Arbeiten am Dach durchgeführt werden und keine spannungsführenden Leitungen betroffen oder gefährdet waren.

18.8. Weil ein dicker Ast, der vermutlich aufgrund eines Gewittersturmes abgebrochen war, auf der Fahrbahn zur alten Ziegelei lag, wurden um 17.23 Uhr Kräfte der Wehr alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Ast, der zudem eine oberirdisch verlaufende Telefonleitung zerstört hatte, durch Passanten teilweise schon zerkleinert worden. Der Rest wurde durch die Feuerwehrkräfte bei Seite geräumt.

In Breitenfelde drohte ein großer Ast auf die B 207 zu fallen. Zur Beseitigung der Gefahr forderte die Breitenfelder Feuerwehr um 20.46 Uhr die Möllner Drehleiter, die direkt von einem Ausbildungsdienst zum Einsatzort abrücken konnte, an.

20.8. Zu einer Notfalltüröffnung in einem Haus an der Robert-Koch-Straße wurde die Wehr um, 7.46 Uhr gerufen. Zuvor hatte eine Bewohnerin um Hilfe gerufen, so dass aufmerksame Nachbarn die Rettungskräfte alarmierten.

22.8. Erneut wurde die Feuerwehr für eine Notfalltüröffnung benötigt. In diesem Fall rückten die um 17.02 Uhr alarmierten Kräfte in die Bismarckstraße aus und gelangten mit Hilfe einer Leiter über ein offenes Fenster in die Wohnung und konnten so dem Rettungsdienst Zutritt verschaffen.  

23.8. Nachdem in der Lagerhalle eines Ratzeburger Landhandelbetriebes ein mit 1000 Litern Salpetersäue gefüllter Behälter bei Ladearbeiten beschädigt worden war und die Säure austrat, wurde um 15.28 Uhr auch der Löschzug-Gefahrgut des Kreises alarmiert. Somit rückten auch 9 Möllner Kameraden mit dem im Möllner Gerätehaus stationieren Erkunderfahrzeug aus. Letztendlich waren über 100 Einsatzkräfte vor Ort. Die Erkundung ergab, dass die Säure vollständig ausgetreten war und sich über eine Fläche von ca. 17 mal 10 Meter ausgebreitet hatte. Die Säure musste nach Rücksprache mit einer Fachfirma mit Chemikalienbinder abgestreut werden. Anschließend wurde das Streugut aufgenommen und in einer Mulde gelagert. Die Berufsfeuerwehr Hamburg unterstütze die Arbeiten, indem eine große Menge Chemiekalienbinder angeliefert wurde. Die Möllner Kräfte kehrten erst kurz nach Mitternacht vom 300. Einsatz des Jahres für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mölln ins Gerätehaus zurück.

23.8. Um 17.42 Uhr riefen die Funkmeldeempfänger zu einer Notfalltüröffnung für den Rettungsdienst. Wenig später rückten Kräfte zur Straße am Kurgarten aus.

23.8. Auf der Straße zwischen Brunsmark und Horst hatte sich ein Pkw überschlagen und war auf dem Dach liegengeblieben. Da der Verdacht bestand, dass Personen in dem Fahrzeug eingeklemmt sein könnten, wurde neben den örtlichen Feuerwehren auch die Möllner Wehr um 19.24 Uhr alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, stellte sich heraus, dass die Hilfe der Möllner Wehr nicht mehr benötigt wird. Diese brachen daraufhin die Einsatzfahrt ab und kehrten ins Gerätehaus zurück.

26.8. Zweimal löste in den Vormittagsstunden die Brandmeldeanlage des Robert-Koch-Parks einen Feueralarm aus. Erstmal sprangen die Meldeempfänger um 6.00 Uhr und dann noch einmal um 9.24 Uhr an. Beide Alarmierungen stellten sich vor Ort glücklicherweise als Fehlalarme heraus.

27.8. Ebenfalls als Fehlalarm stellte sich nach dem Eintreffen der Kräfte der Alarm einer Brandmeldeanlage eines Pflegeheimes an der Krögerskoppel heraus. Per Funkmeldeempfänger waren die Retter der Wehr um 8.01 Uhr alarmiert worden.

29.8. Um 11.03 Uhr erreichte die Mitglieder der Wehr die Nachricht, dass sich im Gartenweg eine Katze in einem auf Kipp stehenden Fenster verklemmt hatte. Mit Hilfe einer Steckleiter konnten die Retter zur Katze gelangen und diese aus ihrer misslichen Lage befreien. Obwohl er Handschuhe trug, wurde bei der Rettung ein Feuerwehrmann verletzt.

29.8. Wasserdampf, der aus einem Rohr ausgetreten war, führte zur Auslösung der Brandmeldeanlage eines Getränkeherstellers an der Thorner Straße. Die 24 Einsatzkräfte, die dem Ruf der Pieper, die um 23.46 Uhr angesprungen waren, gefolgt waren, brauchten somit nicht weiter tätig zu werden und stellten nur die Anlage zurück.

30.8. Eine Firma meldete der Leitstelle in Bad Oldesloe einen feststeckenden Fahrstuhl in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Großer Eschenhorst. Da nicht bekannt war, ob sich Personen in dem Fahrstuhl befinden, wurde die Möllner Wehr um 22.40 Uhr um Hilfe gebeten. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich niemand in dem Fahrstuhl befand. Nach Rücksprache mit der Firma wurde entschieden, dass der Fahrstuhl erst einmal außer Betreib genommen wird.

31.8. Der letzte Einsatz des Monats führte die 15 Einsatzkräfte zu einem Betrieb an Rudolf-Diesel-Weg. Aufgrund des Alarms einer Brandmeldeanlage waren die Möllner Blauröcke um 9.48 Uhr alarmiert worden. Die Erkundung ergab, dass in einer Schreddermaschine für Kunststoff ein Keilriemen heiß gelaufen war. Durch die entstandene Wärme schmolz der Keilriemen. Dieser Prozess hatte zu einer Rauchentwicklung geführt. Die Maschine kühlte relativ zügig ab, so dass die Brandmeldeanlage zurückgestellt und die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben werden konnte.

Großbrand in der Hindenburgstraße

Juni 2022: Kräfte der Möllner Wehr wurden 20 mal benötigt

(TS) Wurden Kräfte der FF Mölln im Mai 33 mal benötigt, so zeigt die Einsatzbilanz für den Juni, dass die Möllner Blauröcke erfreulicherweise nur 20 mal um Hilfe gebeten wurden. Neben den 19 Einsätzen für die Wehr wurden am 30. Juni zwei Mitglieder der Technischen Einsatzleitung für einen Einsatz in Ratzeburg alarmiert. Noch vor dem Ausrücken erreichte sie die Meldung, dass sie nicht mehr benötigt werden.

Im Nachgang zur diesjährigen Jahreshauptversammlung überreichte Möllns Wehrführer im Rahmen eines Übungsdienstes Detlef Heise, der seit 40 Jahren der Freiwilligen Feuerwehr Mölln angehört, die entsprechende Bandschnalle. Florian Löbe erhielt die entsprechende Bandschnalle für seine 10-jährige Mitgliedschaft in der Wehr. Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes wurde der stellvertretende Zugführer Dirk Siemers zudem zum Hauptlöschmeister (drei Sterne) befördert.

03.6. In Hollenbek musste eine lebensgefährlich erkrankte Person aus dem ersten Obergeschoss eines Einfamilienhauses gerettet werden. Da nur ein sehr enger Treppenraum vorhanden war, forderte die Freiwillige Feuerwehr Hollenbek um 18.58 Uhr die Drehleiter zur Unterstützung an. Mit deren Hilfe konnte die Rettung der die Patientin durchgeführt werden.

Weiterlesen: Juni 2022: Kräfte der Möllner Wehr wurden 20 mal benötigt
Ausgelöster Rauchwarnmelder in der Goethestraße

Juli 2022: Möllner Blauröcke 39 mal alarmiert

Möllner Feuerwehr verzeichnet 2022 bereits mehr als 260 Einsätze

(TS) Ein ungewöhnlich hohes Einsatzaufkommen - zumal ohne eine Unwetterlage - verzeichneten die Ehrenamtler der Wehr für den Juli. So wurden diese im Juli 39 mal um Hilfe gebeten, wobei sie allein 12 mal zu einer Notfalltüröffnung für den Rettungsdienst gerufen wurden.

Neben den 36 Einsätzen der Möllner Wehr wurden Kräfte, die in der Technischen Einsatzleitung des Kreises bzw. in der Notfallseelsorge tätig sind, zu drei weiteren Einsätzen angefordert. So wurden am 4. Juli im Rahmen einer Personensuche im Ratzeburger See zunächst die Einheit Drohne des Kreisfeuerwehrbandes und später noch die Notfallseelsorge benötigt. Am 9.Juli wurde die Einheit Drohne in Lauenburg und am 10. Juli die TEL in Büchen benötigt.

01.7. Nachdem in der Kreisleitstelle ein Alarm der Brandmeldeanlage des Möllner Augustinums aufgelaufen war, wurden um 3.09 Uhr die Feuerwehren aus Mölln, Brunsmark und Horst alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass Wasserdampf für die Auslösung verantwortlich war. Die Anlage wurde zurückgestellt und wenig später konnten die Ehrenamtler ihre Nachtruhe fortsetzen.

01.7. Im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe rückten die um 7.47 Uhr alarmierten Kräfte nach Alt-Mölln aus. Hier war bei Durchzug einer Unwetterfront ein Blitz in den Anbau eines Einfamilienhauses eingeschlagen. Das entstandene Feuer konnte von den Feuerwehren aus Alt-Mölln, Breitenfelde und Mölln erfolgreich bekämpft und gelöscht werden. Für die 33 Möllner Kräfte war der Einsatz um 10.06 beendet.

03.7. Erstmals wurde die Möllner Wehr in diesem Monat alarmiert, um für den Rettungsdienst eine Tür zu öffnen. So rückten die um 15.26 Uhr alarmierten Blauröcke zu einem Haus in der Straße Am Wall aus. Mittels eines Schlüssels, den ein Nachbar besaß, gelangten die Kräfte in die Wohnung, so dass sich der Rettungsdienst um den Bewohner kümmern konnte.

Weiterlesen: Juli 2022: Möllner Blauröcke 39 mal alarmiert
Fehlalarm in Grambek

Kräfte der FF Mölln wurden im Mai 2022 insgesamt 33 mal alarmiert

Bereits 206 Alarmierungen im Jahr 2022

(TS) Die Bilanz zeigt, dass Hilfe der Kameradinnen und Kameraden der FF Mölln im Mai 33 mal benötigt wurde. Glücklicherweise stellten sich dann aber 5 Alarmierungen im Nachherein als Fehl- oder Falschalarme heraus. Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung, die coronabedingt vom März in den Mai verschoben wurde, ging für den Löschmeister Udo Ender, der fast 47 Jahre Feuerwehrdienst geleistet hat, an diesem Tag die aktive Zeit in der Feuerwehr zu Ende. Er wechselte nunmehr in die Ehrenabteilung. Malte Schmudlach, der an der Versammlung nicht teilnehmen konnte, wurde im Rahmen eines Übungsdienstes zudem zum Löschmeister befördert.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Spielmannszuges der Wehr wurde Katja Siemers von allen anwesenden Mitgliedern zur stellvertretenden Spielmannszugführerin gewählt. Möllns stellvertretender Wehrführer Stefan Jacke konnte zudem der Spielmannzugführerin Sabine Carstens und Kathrin Manshardt, die zudem Jugendbeauftragte und Schriftführerin ist, für ihre 10-jährige Mitgliedschaft im Spielmannszug ehren und die entsprechende Bandschnalle als sichtbares Zeichen überreichen.

Zu den 29 Einsätzen der Möllner Wehr kamen noch 4 Alarmierungen für die Möllner Mitglieder der Technischen Einsatzleitung des Kreises. Diese wurden am 4. / 7. / 10. sowie am 16. Mai zu Einsätzen in Klempau / Lübeck-Kücknitz / Römnitz und Bliesdorf gerufen.

01.5. Durch eine Benzinspur auf der Fahrbahn am Eicholzberg waren zwei Motorräder verunglückt. Um 14.38 Uhr wurden Kräfte der Wehr zur Entschärfung der Benzinspur angefordert.

03.5. Im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe wurde auch die Drehleiter der Möllner Wehr um 19.56 Uhr zu einem Großfeuer in der Gemeinde Wentorf A/S gerufen. Hier brannte ein Einfamilienhaus in voller Ausdehnung. Wenig später rückten 23 Möllner Kräfte mit den Fahrzeugen zum Einsatzort aus. Mit Hilfe der Drehleiter wurde vor allem der ausgedehnte Dachstuhlbrand bekämpft. Während das Haus durch das Feuer nahezu vollständig zerstört wurde, blieben die Bewohner glücklicherweise unverletzt. Der entstandene Schaden dürfte laut ersten Schätzungen aber rund 300000 Euro betragen. Um 0.10 Uhr war der Einsatz für Möllner Kräfte beendet.

Weiterlesen: Kräfte der FF Mölln wurden im Mai 2022 insgesamt 33 mal alarmiert

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.