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November 2020- FF Mölln verzeichnet 11 Einsätze

Ein neues Löschgruppenfahrzeug (LF 20) für die FFW Mölln

(TS) Am 16. November übergab Möllns Bürgermeister Jan Wiegels der Freiwilligen Feuerwehr Mölln – wenn auch aufgrund der Corona-Pandemie nur in sehr kleinem Rahmen - ein neues Löschgruppenfahrzeug (LF20). Mit diesem neuen Fahrzeug, das ein 26 Jahre altes Tanklöschfahrzeug ersetzt und knapp 500000 € kostet, erfüllt die Stadt Mölln nunmehr die Vorgaben des Feuerwehrbedarfsplanes und stärkt somit zugleich die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Das LF 20 führt u.a. 4000 Liter Wasser mit und besitzt einen 250 Liter Schaummitteltank. Das Fahrzeug ist zudem mit einem fernsteuerbaren Wasserwerfer, der eine Reichweite von 70 m hat, auf dem Dach ausgestattet. Aufgrund des immer häufiger auftretenden Starkregens, in dessen Folge Garagen oder Kellerräume voll Wasser laufen, gehören zur Ausstattung u.a. auch zwei leistungsstarke Schmutzwasserpumpen.

Auffällig war, dass im November allein in drei Fällen Personen, die in steckengebliebenen Fahrstühlen festsaßen, Hilfe benötigten. Die zuständigen Notdienste konnten nicht zeitnah eintreffen. Zeigen sich hier auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie? Also mussten die ehrenamtlichen Helfer einspringen.

05.11. Als Fehlmeldung stellte sich der Alarm der Brandmeldeanlage einer Einrichtung am Pater-Lenner-Weg heraus, der die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Mölln, Brunsmark und Horst um 23.51 Uhr erreichte.

08.11. Nachdem Nachbarn im 3. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Ratzeburger Straße das Piepen von Rauchwarnmeldern hörten und zudem Brandgeruch wahrnahmen, setzten sie um 20.36 Uhr einen Notruf ab. Der Bewohner hatte zudem zuvor auf Klopfen und Klingeln nicht reagiert. Die Feuerwehrkräfte öffneten die Wohnungstür und brachten den Bewohner aus der verqualmten Wohnung in Sicherheit. Der Rettungsdienst übernahm dann die weitere Versorgung. Schnell stellte sich heraus, dass ein angebranntes Essen für die Verqualmung der Wohnung verantwortlich war. Das Essen wurde vom Herd genommen und die Wohnung wurde abschließend belüftet. Um 21.27 Uhr war der Einsatz für die 38 Blauröcke beendet.

10.11. Um 16.12 Uhr wurde die FF Mölln alarmiert, weil ein Mann im Fahrstuhl eines Hauses an der Hauptstraße feststeckte. Die alarmierten Kräfte konnten den Mann aus seiner misslichen Lage befreien.

11.11. Anwohner eines Mehrfamilienhauses am Wasserkrüger Weg informierten um 12.21 Uhr die Rettungskräfte über einen vermuteten Notfall bei einem Nachbarn. Dieser klagte zuvor aus der Wohnung heraus über Schmerzen. Bevor die zu einer Türöffnung für den Rettungsdienst alarmierten Feuerwehrkräfte tätig wurden, konnte die Polizei den Bewohner dazu bewegen, die Wohnungstür selbst zu öffnen.

15.11. Der Aufzug eines Mehrfamilienhauses steckte im Kellergeschoss eines Hauses an der Lange Straße fest. Die um 13.50 Uhr alarmierten Kräfte der FF Mölln konnten wenig später 2 Personen wohlbehalten befreien.

15.11. Nachdem Kinder ein Stofftier in einem Wald an der Massower Straße angezündet hatten, griff das Feuer auf eine kleine angrenzende Fläche über. Die um 15.15 Uhr um Hilfe gebetenen Feuerwehrkräfte löschten die betroffene Fläche und das qualmende Stofftier sicherheitshalber mit einem Eimer Wasser ab.

16.11. Erneut wurde die Hilfe der FF Mölln benötigt, weil eine Person im 3. Obergeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses an der Hauptstraße in einem Aufzug festsaß. Da kein Monteur zu erreichen war, wurde um 16.30 Uhr die Hilfe der Ehrenamtler benötigt. Diese Hilfeleistung ging zudem als der 200. Einsatz des Jahres 2020 in Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Mölln ein.

19.11. Im Rahmen der nachbarlichen Hilfe rückten auch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Mölln nach Hollenbek aus. In der kleinen Gemeinde war der Dachstuhl eines alten Bauernhauses in Brand geraten. Sofort nach dem Eingang des Notrufes wurden um 9.12 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Hollenbek, Groß Zecher, Gudow, Klein Zecher, Salem, Seedorf , Sterley und Mölln alarmiert. Im Laufe der langandauernden Löscharbeiten wurden die eingesetzten Kräfte durch die Freiwilligen Feuerwehren aus Ratzeburg, Ziethen, Brunsmark, Horst und Büchen unterstützt. Später kam ein Bagger des THW aus Eutin hinzu und trug Gebäudeteile ab. Da das Gebäude nicht mehr betreten werden konnte, konnten nur so Glutnester und weitere Brandherde gelöscht werden

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Dachstuhl des Hauses bereits in Vollbrand. Aufgrund der Brandausbreitung und herabfallender Gebäudeteile mussten Einsatzkräfte, die unter Atemschutz in das Gebäude eingedrungen waren, um einen Innenangriff gegen die Flammen zu führen, sich wieder zurückziehen. Die Löscharbeiten wurden durch den starken Wind sowie die massive Rauchentwicklung erheblich erschwert. Durch das Großfeuer verlor eine sechsköpfige Familie ihr Zuhause, die aus dem Haus zudem nichts mehr retten konnte. Menschen wurden durch das Feuer nicht verletzt. Während sich die Nachlöscharbeiten bis in die Abendstunden hinzogen, kehrten die letzten der 32 Möllner Kräfte kurz nach 15.00 Uhr ins Gerätehaus zurück und stellten anschließend die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder her.

23.11. In einem Wohn- und Geschäftshaus am Wasserkrüger Weg war in der Küche einer Wohnung im ersten Obergeschoss das Dreieckventil defekt. Somit trat unkontrolliert Wasser aus. Als die Bewohner dies bemerkten, setzten sie um 3.18 Uhr einen Notruf ab. Die Einsatzkräfte unterbrachen zunächst die Wasserzufuhr. Da einige Räumlichkeiten unter Wasser standen und das Wasser nicht durch die Decke in die darunterliegende untere Wohnung gelangen sollte, wurde das Wasser aufgenommen. Um 4.07 Uhr war der Einsatz für die 11 Kräfte beendet.

24.11. Die Auslösung eines Rauchwarnmelders der Brandmeldeanlage in einem Betrieb an der Industriestraße stellte sich nach dem Eintreffen der 22 Einsatzkräfte die um 12.01 Uhr alarmiert worden waren, als Fehlalarm heraus. Der Wasserdampf eines Wasserkochers konnte als Ursache ausgemacht werden.

27.11. Zu einer Notfalltüröffnung wurde die FF Mölln um 22.51 Uhr in die Schmilauer Straße beordert. Zuvor hatte die Bewohnerin des Hauses ihren Notrufknopf betätigt. Durch ein offenes Fenster gelangten die Einsatzkräfte in das Haus und konnten so dem Rettungsdienst Zutritt zur Patientin verschaffen.

Fehlalarm einer Brandmeldeanlage im Grambeker Weg

Oktober 2020: Möllner Blauröcke wurden 10 mal um Hilfe gebeten

2 Suchaktionen erfolgreich beendet

(TS) Überschattet wurde der Oktober durch den Tod des Löschmeisters Günter Bobzien. Er trat im Alter von knapp 14 Jahren am 1. Februar 1955 zunächst als Trommler in den Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Mölln ein. Am 1. Februar 1957 nahm er dann mit fast 16 Jahren auch seinen Dienst in die Einsatzabteilung der Möllner Wehr auf. Am 1. Januar 2007 wurde er in die Ehrenabteilung der Wehr übernommen, der er bis zu seinem Tod angehörte. 

Erfreulich ist die Gesamtbilanz der Möllner Wehr für den diesjährigen Oktober. Verzeichnete die Möllner Wehr im Oktober 2019 noch 16 Alarmierungen, so wurde die FF Mölln im Oktober 2020 nur 10 mal um Hilfe gebeten. Somit ist der Oktober zugleich der bisher einsatzschwächste Monat des Jahres 2020.

Mit Ende Oktober haben die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mölln aufgrund der Corona-Pandemie den Ausbildungsbetrieb zunächst bis Ende des Jahres 2020 eingestellt. Auch alle geplanten Veranstaltungen fallen in diesem Zeitraum aus. Leider fiel der traditionelle Laternenumzug, der für den 17.Oktober geplant war, in diesem Jahr ebenfalls aufgrund der Corona-Pandemie aus. Nun hoffen alle, dass der Laternenumzug 2021 wieder stattfinden kann.

05.10. In einem Wohnblock am Wasserkrüger Weg war eine Bewohnerin seit mehreren Tagen nicht mehr gesehen worden. Da ein Notfall vermutet wurde, forderte die alarmierte Polizei um 16.03 Uhr die Feuerwehr und den Rettungsdienst nach. Nach Öffnen der Wohnungstür wurde die Bewohnerin tot in der Wohnung vorgefunden. Im Rahmen der Amtshilfe wurde auf Bitten der Polizei die Wohnung später von den Feuerwehrkräften durch den Einbau eines neuen Schließzylinders verschlossen.

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Kellerbrand in der Johann-Gutenberg-Straße

27 Hilfeersuchen im August 2020

 (TS) Auf den bisher einsatzintensivsten Monat des Jahres 2020 blicken die Ehrenamtler der Freiwilligen Feuerwehr Mölln zurück. 27 mal wurde im August die Hilfe der Möllner Blauröcke benötigt, wobei allein in 3 Fällen ein Mitglied der Wehr im Rahmen der Vorsorge/Nachsorge im Kreisgebiet tätig wurde. 10 Einsätze stellten sich nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte als Fehl- bzw. Falschalarme heraus. Diese wurden in der Regel durch automatische Brandmeldeanlagen bzw. private Rauchwarnmelder verursacht.

 02.8. Aufgrund einer starken Rauchentwicklung aus einer Scheune in Groß Schretstaken und der Vermutung, dass sich hier ein Großfeuer entwickelt, alarmierte die Leitstelle im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe um 0.31 Uhr auch die Möllner Feuerwehr. Wenig später rückte die Drehleiter mit weiteren Kräften zum Brandobjekt aus. Die Erkundung der örtlichen Feuerwehr ergab, dass es sich um ein Feuer im Bereich der der Hackschnitzelzuführung der Heizungsanlage handelte. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, so dass die FF Mölln nur einen Trupp unter Atemschutz zur Nachkontrolle der Brandstelle mit der Wärmebildkamera stellte.

04.8. Um 19.44 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage im Robert-Koch-Park einen Feueralarm aus. Wenig später stellten die 26 Einsatzkräfte fest, dass im 2. Obergeschoss des Pflegeheims ein Handruckmelder betätigt und mutwillig ein Fehlalarm ausgelöst worden war. Die BMA wurde zurückgestellt und die Einsatzstelle an den Verantwortlichen übergeben.

05.8. Ein Rehkitz war in einem Waldstück am Ziegelsee in einen alten Brunnenschacht gestürzt. Das Tier wurde von den um 12.33 Uhr alarmierten Blauröcken aus dem etwa 2 Meter tiefen Schacht unverletzt gerettet und in die Wildnis entlassen.

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Tragehilfe in der Kollwitzstraße

September 2020: Möllner Blauröcke wurden 20 mal alarmiert

01.9. Um 17.05 Uhr wurde im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe auch die Freiwillige Feuerwehr Mölln mit dem Stichwort "Feuer groß" nach Breitenfelde alarmiert. Hier sollte eine Scheune brennen. Noch auf der Anfahrt stellten die ersten Einsatzkräfte vor Ort fest, dass lediglich das Tor einer Scheune brannte und die Kräfte der Feuerwehr Breitenfelde ausreichten. Die Möllner Einsatzkräfte brachen die Einsatzfahrt daraufhin ab und kehrten ins Gerätehaus zurück.

03.9. Da in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Mühlenstraße eine hilflose Person vermutet wurde, wurden Kräfte der FF Mölln um 1726 Uhr alarmiert. Sie sollten dem Rettungsdienst und der Polizei Zutritt zur Wohnung verschaffen. Der Mann öffnete allerdings den Einsatzkräften selbst die Tür, so dass die Feuerwehrkräfte nicht mehr tätig wurden.

04.9. Erneut wurde die FF Mölln benötigt, um dem Rettungsdienst Zutritt zu einer Wohnung zu verschaffen. In diesem Fall erreichte die Kräfte das Hilfeersuchen um 13.26 Uhr und wenig später rückten diese zu einem Mehrfamilienhaus an der Sebastian-Kneipp-Straße aus. Über eine offene Balkontür gelangten die Rettungskräfte in die betroffene Wohnung.

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Küchenbrand in der Hauptstraße

Juli 2020: Auffällig viele Fehlalarme und ein nächtlicher Küchenbrand

Ehrenamtliche Helfer 17 mal alarmiert

(TS) 17 mal wurden die ehrenamtlichen Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Mölln im Juli um Hilfe gebeten, wobei sich 10 Alarmierungen im nachherein als Fehl- bzw. Falschalarme herausstellten. Diese hohe Zahl an Fehl- bzw. Falschalarmen war für einen Monat schon recht ungewöhnlich. Wobei sich die Gesamteinsatzzahlen im Jahr 2020 weiterhin positiv entwickeln. Verzeichnete die FF Mölln in den ersten 7 Monaten des Jahres 135 Alarmierungen, so waren es gleichen Zeitraum des Jahres 2019 bereits 160.

01.7. Als Falschalarm stellte sich die Alarmierung zu einer Notfalltüröffnung, die die Einsatzkräfte um 11.27 Uhr erreichte, heraus. In einer Wohnung eines Wohnblocks an der Hansestraße des wurde eine hilflose Person vermutet. Noch vor dem Ausrücken des ersten Fahrzeuges teilte die Polizei mit, dass die Person am ZOB aufgefunden wurde.

04.7. Ebenfalls als Fehlalarm stellte sich die Meldung über einen vermuteten Zimmerbrand in einem Haus an der Sebastian-Kneipp -Straße heraus, zu dem die Möllner Blauröcke um 16.57 Uhr alarmiert wurden. Zuvor hatte ein Anwohner Brandgeruch wahrgenommen und einen Notruf abgesetzt. Vor Ort wurde glücklicherweise kein Feuer vorgefunden.

06.7. Aller guten Dinge sind drei, mögen einige der alarmierten Feuerwehr-kameraden an diesem Tag gedacht haben. Denn auch der dritte Einsatz des Monats, zudem sie aufgrund des Alarms einer automatischen Brandmeldeanlage um 7.58 Uhr alarmiert worden waren, stellte sich nach dem Eintreffen im Robert-Koch-Park als Fehlalarm heraus.

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