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Entstehungsbrand Goethestraße

Hilfeleistungseinsätze prägten den August 2019

                                                     22 Einsätze im August

(TS) 22 mal wurde im August die Hilfe Möllner Blauröcke benötigt, wobei allein in 5 Fällen ein Mitglied der Wehr im Rahmen der Vorsorge/Nachsorge im Kreisgebiet tätig wurde. Am 14.8./ 15.8. sowie am 18.8. unterstützen Kräfte der Wehr den Rettungsdienst mit einer Tragehilfe und bei einer Reanimation. Ansonsten zeigen die Einsatzberichte folgendes Bild:

03.8. Wollten die beiden Jugendlichen, die auf einer Baustelle am Grambeker Weg den Baukran bestiegen, aus luftiger Höhe einen Blick über Mölln werfen und waren sich der Gefahr nicht bewusst oder war es nur Übermut gepaart mit Leichtsinn oder hatten sie andere Motive? Dieser „Ausflug“ könnte sie jedenfalls teuer zu stehen kommen. Ihr Handeln wurde jedenfalls beobachtet und weil der Beobachter die Sinnhaftigkeit dieser Tat nicht nachvollziehen konnte und die Gefahr in der sich beide begeben hatte, erkannte, informierte er sicherheitshalber die zuständige Leitstelle. Diese alarmierte um 21.32 Uhr neben der Polizei auch die Möllner Feuerwehr sowie den Rettungsdienst. Als das Großaufgebot der Einsatzkräfte am Ort des Geschehens eintraf, waren die beiden Jugendlichen bereits wieder heruntergeklettert. Wenig später nahm die Polizei die Ermittlungen auf. Die Feuerwehrkräfte brauchten glücklicherweise nicht tätig zu werden und kehrten kurze Zeit später wieder ins nahe gelegene Gerätehaus zurück.

08.8. Nachdem auf der Fahrbahn des Drosselweges ein etwa 2 m² großer Fleck einer unbekannten Flüssigkeit entdeckt worden war, wurde auf Bitten der Polizei die FF Mölln um 22.35 Uhr um Hilfe gebeten. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um Bitumen handelte. Nachdem der Bereich abgesichert worden war, wurde der Straßenbaulastträger informiert.

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Flächenbrand in Breitenfelde

Der Juli 2019 war für die Mitglieder der FF Mölln kein Urlaubsmonat

Ehrenamtliche Helfer 23 mal alarmiert

(TS) Am 30. Juni 2019 brach auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lübtheen im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern ein Waldbrand aus, der sich zum größten Waldbrand in der Geschichte des Landes Mecklenburg - Vorpommern entwickelte. Bis zum 2. Juli 2019 brannte eine Fläche von ca. 1200 Hektar. In der Nacht vom 30. Juni auf den 1. Juli wurden die drei naheliegenden Ortschaften Alt Jabel, Jessenitz-Werk und Trebs mit insgesamt 650 Einwohnern sowie ein Schüler-Ferienlager vorsorglich evakuiert, später auch das Dorf Volzrade. Nachdem der Landkreis den Katastrophenfall ausgerufen hatte, waren zeitweise mehr als 2.500 Einsatzkräfte aus mehreren Bundesländern im Einsatz. Neben den Feuerwehrkräften waren u.a. Einheiten der Bundespolizei, der Bundeswehr, des THW und der Polizei vor Ort. Nachdem das Land Mecklenburg-Vorpommern das Land Schleswig-Holstein um Unterstützung erbeten hatte, wurde am 2. Juli um 6.33 Uhr die 5. Feuerwehrbereitschaft des Kreisfeuerwehrbandes Herzogtum Lauenburg, zu der auch ein Tanklöschfahrzeug mit Besatzung der Freiwilligen Feuerwehr Mölln gehört, nach Lübtheen beordert. Die Kräfte wurden von einer Logistikgruppe und einem Notfallkrankenwagen der DLRG Oberelbe aus Lauenburg bei ihrem Einsatz unterstützt. Die Kräfte aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg wurden im Bereich der Ortschaft Alt Jabel eingesetzt. Die Waldfläche, die aufgrund von Munitionsbelastung nicht betreten werden konnte, grenzt direkt an mehreren Stellen an den Ort. Mit Hilfe der wasserführenden Fahrzeuge wurden vor allem Wegränder unter Wasser gesetzt; so sollte eine Ausdehnung des Feuers auf weitere Waldflächen verhindert werden. Zur Brandbekämpfung wurden in diesem Bereich auch Hubschrauber, die das Wasser heranführten sowie Wasserwerfer der Bundespolizei eingesetzt. Die erste Fahrzeugbesatzung wurde am 03.07.2019 um 07:30 Uhr durch neue Kräfte aus Mölln am Bereitstellungsraum am Waldbad Alt Jabel abgelöst. War zunächst geplant gewesen, dass die 100 Einsatzkräfte aus den Feuerwehren des Kreises mit ihren mehr als 20 Fahrzeugen ihre Hilfe vor Ort von zunächst 48 auf sogar 96 Stunden ausweiten sollten, war der Einsatz vor Ort dann doch bereits nach 36 Stunden beendet. Die 5. Feuerwehrbereitschaft wurde durch andere Kräfte ersetzt. 17 Kameraden der Möllner Feuerwehr waren am Einsatz bei Lübtheen beteiligt.

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Wetterschaden in der Hauptstraße

Unwetter sorgten für zahlreiche Einsätze der Möllner Feuerwehr

(TS) Aufgrund der heftigen Unwetter, die am 12. und 15. Juni auch über Mölln hinwegzogen, rückten die ehrenamtlichen Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Mölln zu 15 Einsätzen aus. Obwohl auch in Mölln mehrere Blitze in Gebäude einschlugen, brachen zum Glück keine Brände  aus.

Am 12. Juni fielen in kurzer Zeit in Mölln ca. 30 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Die Regenmengen drangen in Gebäude ein, überfluteten Keller, Lagerräume sowie Garagen und sorgten im Stadtgebiet für unpassierbare Straßen. Das erste Hilfeersuchen erreichte die Einsatzkräfte um 17.38 Uhr. Zur Unterstützung rückten zunächst auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Alt-Mölln, Breitenfelde und Grambek zu einem Einsatz am Grambeker Weg aus. Deren Hilfe wurde dann aber nicht mehr benötigt.

Am 15. Juni wurden 9 größere Einsätze abgearbeitet. Nachdem ein Blitz den Dachstuhl eines Hauses in Alt-Mölln in Brand gesetzt hatte, wurden um 8.10 Uhr neben der Feuerwehr Alt-Mölln auch die Feuerwehren aus Breitenfelde und Mölln alarmiert. Wenig später traf dann eine weitere Unwetterfront mit Starkregen auch die Stadt Mölln. Ca. 40 Liter Regen pro Quadratmeter prasselten in knapp einer Stunde zu Boden.

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Wetterschaden im Grambeker Weg

Ereignisreicher Juni 2019

Kräfte der Möllner Wehr wurden 38 mal benötigt

(TS) Neben den 33 Einsätzen, die durch die Freiwillige Feuerwehr Mölln im Juni abgearbeitet wurden, wurden im Rahmen der „Psychosozialen Notfallversorgung für Betroffene (PSNV-B)“ / Notfallseelsorge Möllner Kameraden noch 4 mal überörtlich tätig. Außerdem wurde ein Mitglied der Technischen Einsatzleitung in einem Fall alarmiert.

In der Zeit vom 30. Mai bis zum 2. Juni unterstützten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Mölln die DLRG Mölln. Die DLRG Mölln war in diesem Jahr Gastgeber des Landesjugendtreffens und der Landesmeisterschaften im Rettungsschwimmen.

Außerdem beteiligten sich Mitglieder der Wehr und der Jugendfeuerwehr am 15. Juni am Zapfenstreich anlässlich des Möllner Schützenfestes. 27 Mitglieder der Einsatzabteilung und die Möllner Jugendfeuerwehr und nahmen dann am Sonntag mit der Fahne der FF Mölln am großen Festumzug teil.

02.6. Für 21 Möllner Blauröcke unterbrach um 0.56 Uhr der Alarm einer Brandmeldeanlage die wohlverdiente Nachtruhe. Wenig später rückten sie zum alten Rathaus am Marktplatz aus. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass der Alarm wohl durch einen technischen Defekt ausgelöst worden war.

02.6. Aufgrund eines umgestürzten Baumes am Stadtseewerder wurden Kräfte der FFW Mölln um 12.26 Uhr alarmiert. Am Ende der Sackgasse entdeckten die Einsatzkräfte einen Baum, der den Zugang zum Stadtsee blockierte. Anwohner hatten befürchtet, dass durch den seit einer Woche liegenden Baum der Zugang zum See für die Feuerwehr nicht mehr möglich sei. Da von dem Baum keine Gefahr oder Beeinträchtigung des Verkehrs ausging, wurden keine Maßnahmen durch die Feuerwehr getroffen. Die Beseitigung des Baumes obliegt dem Eigentümer des Grundstücks.

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Feuer in der Humboldtstraße

FF Mölln wurde im Mai 2019 insgesamt 19 mal alarmiert

Möllner Blauröcke blicken auf einen ereignisreichen Mai zurück

(TS) Sah es längere Zeit so aus, als wenn der Mai einsatzmäßig endlich mal wieder ein sehr erfreulicher Monat werden würde, so zeigt die Bilanz, dass die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mölln letztendlich 19 mal um Hilfe gebeten wurden. Damit setzt sich auch im Mai der negative Trend des Jahres fort.

Glücklicherweise gab es im Mai aber auch einen erfreulichen Anlass. Am 10. April war ein junges Mädchen mit ihrem Sportruderboot im Ziegelsee gekentert. Nun erreichte die Einsatzkräfte ein Dankesschreiben. Eine Geste, die bei allen Beteiligten sehr positiv aufgenommen wurde. Ein Dankesschreiben oder entsprechende Worte sind in der heutigen schnelllebigen Zeit doch eher die Ausnahme und leider nicht mehr selbstverständlich. Auch insofern nicht, dass viele Mitbürger anscheinend nicht wissen, dass ausschließlich Ehrenamtler aufgrund eines Notrufes oder eines sonstigen Hilfeersuchens erscheinen. Viele Mitbürger kennen den Unterschied zwischen einer Berufsfeuerwehr und einer freiwilligen Feuerwehr nicht mehr.

Am 4. Mai konnte die Freiwillige Feuerwehr Mölln dann zahlreiche fördernde Mitglieder im Gerätehaus am St.-Florian-Weg begrüßen. Nach einer kleinen Übung der Jugendfeuerwehr wurden bei Kaffee und Kuchen interessante Gespräche geführt. Möllns Wehrführer informierte die Gäste zudem über die in jüngster Zeit getätigten Anschaffungen durch die Stadt Mölln, über die Aktivitäten der Wehr und das Einsatzgeschehen der jüngeren Vergangenheit. Arne Sommer zeigte als Brandschutzbeauftragter der Wehr das Verhalten im Brandfall auf und wies auf die Bedeutung der Rauchwarnmelder hin. Letztendlich konnten die Anwesenden den neuen Funkraum besichtigen, das neue Rettungsboot sowie das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) in Augenschein nehmen.

Das Treffen des Wehrvorstandes mit den Reservisten und Ehrenmitgliedern der Wehr hat seinen festen Platz im Jahreskalender der Möllner Wehr. So trafen sich alle am 24. Mai in der Waldlust. Nach einem gemeinsamen Essen gab ein Lichtbildervortag des Leiters der Stadtbildstelle Anlass zu regen Diskussionen über frühere Zeiten.

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