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24 Einsätze im März 2019

Durch Sturm gelöste Dachteile

Mehrere Beförderungen in der FF Mölln

(TS) Verzeichnete die Möllner Wehr im letzten Jahr die erschreckende Zahl von 295 Einsätzen (dies war die höchste Einsatzzahl in der nunmehr 144-jährigen Geschichte der FF Mölln), so lassen auch die bisherigen Einsatzzahlen für das Jahr 2019 nichts Gutes erwarten. Im ersten Quartal des Jahres wurden die Möllner Blauröcke bereits 62 mal alarmiert. Die Einsatzstatistik zeigt, dass Mitglieder der FFW Mölln im März 24 mal um Hilfe gebeten wurden, wobei in drei Fällen die Mitglieder des Vorsorge/Nachsorge-Teams benötigt wurden. Fünfmal galt es, dem Rettungsdienst Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen.

Anfang März führte die Wehr ihre Jahreshauptversammlung durch. Da einige Mitglieder der Wehr an der Versammlung nicht teilnehmen konnten, wurden im Rahmen eines Ausbildungsdienstes Patrick Püschel für seine 20-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt und Peter Zastrow zum Löschmeister befördert. Tobias Buske erhielt zudem das Deutsche Feuerwehrfitnessabzeichen in Silber. Auf der Mitgliederversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes wurden der Gruppenführer Hannes Wateler zum Oberlöschmeister, der Jugendfeuerwehrwart Marcel Mislintat zum Hauptlöschmeister und der Zugführer Torsten Hilmer zum Brandmeister befördert.

03.3. Wie bereits ausführlich berichtet, wurde die Möllner Wehr um 13.59 Uhr zum Brand eines Autohauses an der Ratzeburger Straße gerufen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzfahrzeuge aus Mölln, Alt-Mölln und Breitenfelde brannten die Räumlichkeiten an der Gebäuderückseite des Werkstattbereichs und das Dach bereits in voller Ausdehnung. Aufgrund der Lage wurden zunächst sofort die Freiwillige Feuerwehr Ratzeburg sowie die Feuerwehren aus Brunsmark und Horst nach Mölln beordert. Zugleich wurden Kräfte des Löschzug-Gefahrgut sowie die Technische Einsatzleitung des Kreises alarmiert. Durch einen Fehler in der Alarmierungssoftware machten sich zudem auch Feuerwehrkräfte aus Büchen, Schwarzenbek, Lauenburg und Geesthacht auf den Weg nach Mölln. So standen Möllns Einsatzleiter und Wehrführer Sven Stonies zeitweise über 160 Einsatzkräfte zur Verfügung. Die letzten der 67 Möllner Kräfte kehrten erst gegen 23.00 Uhr ins Gerätehaus zurück.

 

04.3. Im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe rückten auch Kräfte der FF Mölln kurz nach Mitternacht zu einem Feuer nach Klinkrade aus. Hier brannte in einer Halle ein Traktor mit einer angehängten Spritze. Kurz vor Erreichen der Einsatzstelle erreichte die Möllner Kräfte die Nachricht, dass ihre Hilfe nicht mehr benötigt wird.

04.3. Starke Windböen sorgten an diesem Tag für weitere 5 Einsätze der FF Mölln. Erstmalig wurden die Möllner Blauröcke um 10.20 Uhr alarmiert. Durch Sturmböen war im Garten eines Grundstückes am Herrenschlag ein Baum auf einen Gartenschuppen gefallen. Der Baum lag fest und stellte keine Gefahr für die Bewohner dar, somit war der Eigentümer für die Schadensbeseitigung zuständig und von den Einsatzkräften wurden keine weiteren Maßnahmen durchgeführt. Um 10.29 Uhr wurde die Hilfe der Möllner Wehr dann noch einmal an der Brandstelle des Vortages benötigt. Aufgrund des Windes lösten sich Fassaden- und Dachteile und drohten auf die starkbefahrene Ratzeburger Straße zu wehen. Die losen Teile wurden entfernt. Um 13.39 Uhr und um 18.31 Uhr benötigte dann die Freiwillige Feuerwehr Sierksfelde die Unterstützung der Möllner Drehleiter. Nach Sturmböen war ein Baum umgestürzt und größere Äste drohten auf die Fahrbahn zu fallen. Später drohten zwei weitere Bäume im Gemeindegebiet auf die Fahrbahn zu stürzen. Da die Bäume sich in anderen Bäumen aufgehängt hatten, wurde die DLK Mölln zur Unterstützung angefordert. Zwei umgestürzte Bäume blockierten in den Abendstunden den Grambeker Weg. Um 21.21 Uhr wurde die Möllner Wehr angefordert, um die Bäume zu beseitigen.

05.3. Noch einmal rückte die Drehleiter der Wehr nach Sierksfelde aus. Abgebrochen und lose Äste, die in Bäumen über einer Straße hingen, wurden von den um 1.38 Uhr alarmierten Kräften beseitigt.

07.3. Durch starken Wind hatten sich Teile einer Metallverkleidung am Dach der Aral-Tankstelle am Wasserkrüger Weg gelöst und drohten zu Boden zu fallen. Die losen Platten wurden von den um 13.11 Uhr angeforderten Kräften der Wehr entfernt.

09.3. Windböen hatten Teile einer Verkleidung an einer ehemaligen Tankstelle an der Heinrich-Langhans-Straße gelöst. Um eine Gefährdung für Fußgänger und vorbeifahrende Autos zu vermeiden, wurde die FF Mölln um 19.30 Uhr alarmiert. Kräfte der Wehr beseitigten wenig später die Gefahrenquelle.

10.3. Wieder einmal sorgte ein vergessenes Essen auf einem eingeschalteten Herd für einen Einsatz der FF Mölln. Um 14.38 Uhr riefen die Funkmeldeempfänger die Möllner Blauröcke zu einem vermuteten Zimmerbrand in einem Haus an der Heisterbrede. Schon bei der Alarmierung tippten einige Feuerwehrkameraden auf ein angebranntes Essen. Diese Vermutung bestätigte sich nach dem Öffnen der Wohnungstür. Kurz nachdem das Essen vom Herd genommen worden war, erschien die Wohnungsinhaberin, die wohl nur kurz ihre Wohnung verlassen hatte. Nach Belüften der Wohnung rückten die Kräfte wieder ein.

15.3. Ein gemeldeter Kellerbrand in einem Wohn-und Geschäftshaus am Wasserkrüger Weg bestätigte sich beim Eintreffen der um 9.40 Uhr alarmierten Kräfte nicht. Schnell stellte sich heraus, dass der starke Qualm, der aus einem Kellerschacht aufstieg, durch brennendes Laub entstand. Da Rauch in den Treppenraum des Gebäudes gezogen war, wurde der betroffene Bereich abschließend noch belüftet.

15.3. Seit langem beschäftigte die Blauröcke mal wieder ein Schornsteinbrand. In diesem Fall rückten die um 18.56 Uhr alarmierten Kräfte zu einem Einfamilienhaus an der Lange Straße aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr war deutlicher Funkenflug aus dem brennenden Schornstein zu erkennen. Die durchgeführten Kehrmaßnahmen führten schnell zum Erfolg. Schwierig gestaltete sich wieder einmal die Suche der Leitstelle nach einem Schornsteinfeger. Letztendlich führten eigene Aktivitäten der Möllner Wehr zum Erfolg. Nachdem dieser noch Kontrollmaßnahmen von der Drehleiter aus durchgeführt hatte, kehrten die Kräfte ins Gerätehaus zurück.

23.3. Aufgrund von Staub, der durch Handwerkerarbeiten verursacht worden war, löste um 8.01 Uhr die Brandmeldeanlage eines Betriebes am Rudolf-Diesel-Weg einen Feueralarm aus. Aufgrund des Fehlalarms brauchten die Feuerwehrkräfte nicht weiter tätig zu werden.

28.3. Aufgrund eines Übermittlungsfehlers wurden um 21.59 Uhr Möllner Kräfte des Löschzug-Gefahrgut nach Ratzeburg alarmiert. Beim Eintreffen am Einsatzort wurde durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Ratzeburg mitgeteilt, dass der Meldende kein Gasgeruch sondern Brandgeruch wahrgenommen hatte. Somit konnte Einsatzort ohne weitere Tätigkeit verlassen werden.

30.3. Um 9.14 Uhr wurden im Rahmen des Löschzug-Gefahrgut auch Möllner Kräfte zum Postverteilungszentrum nach Alt-Mölln beordert. Hier hatten Mitarbeiter, die über Atemwegsreizungen und Husten klagten, einen Gefahrstoffaustritt aus einem Paket vermutet. Die von den Feuerwehrkräften durchgeführten Messungen zeigten jedoch kein Ergebnis, so dass nach einer guten Stunde Entwarnung gegeben werden konnte.