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15. Juni 2020 - Wiederaufnahme des Dienstbetriebes geplant

(TS) In einem gemeinsamen Schreiben von Innenministerium und Landesfeuerwehrverband wurde am 15. Mai 2020 ein Leitfaden für ein behutsames Wiederanfahren des Dienstbetriebes in den Feuerwehren veröffentlicht und die Empfehlungen aufgrund der Corona-Krise vom 11. März 2020 aktualisiert. Demnach kann, wenn sich die Infektionszahlen auf dem bisherigen Niveau weiterentwickeln, ab dem 05. Juni 2020 mit dem Ausbildungs-und Übungsbetrieb der Feuerwehren langsam wieder begonnen werden. Die Wiederaufnahme des regulären Dienstbetriebes erfolgt in 4 Stufen. Bei gleichbleibender Lageentwicklung wird empfohlen den Ausbildungsbetrieb ab dem 05. Juni 2020 gemäß  Stufe 1 wieder aufzunehmen. Über einen Wechsel der jeweiligen Stufen wird gesondert entschieden und entsprechend informiert. Nachfolgend sind die Vorgaben der Stufen 1 und 2 genannt:

Stufe 1 

  • Übungsdienste maximal in Gruppenstärke 
  • Alle Teilnehmertragen Mund Nasen Bedeckung 
  • Abstandsregeln werden möglichst eingehalten 
  • Handdesinfektion und allgemeine Hygieneregeln werden eingehalten 
  • Benutztes Gerät wird nach dem Dienst gereinigt und ggfs. desinfiziert 
  • Auf übliche Begrüßungsrituale wird verzichtet 
  • Kein gemütlicher Dienstausklang 

Mögliche Themen: Sicherheitsunterweisungen, Theorieunterricht, Gerätekunde 

Stufe 2 

  • Übungsdienst maximal mit 2 Gruppen 
  • Alle Teilnehmertragen Mund Nasen Bedeckung 
  • Abstandsregeln werden möglichst eingehalten 
  • Handdesinfektion und allgemeine Hygieneregeln werden eingehalten 
  • Benutztes Gerät wird nach dem Dienst gereinigt und ggfs. desinfiziert 
  • Auf übliche Begrüßungsrituale wird verzichtet 
  • Kein gemütlicher Dienstausklang 

Mögliche Themen: Theorieunterricht, Gerätekunde, Übungen nach FwDV 3 und 10

Zwischenzeitlich hat sich der Wehrvorstand mit dieser Thematik befasst und u.a. einen neuen Dienstplan zunächst für den Juni erstellt. Unter Vorbehalt ist geplant, dass der Ausbildungsdienst der Einsatzabteilung im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr Mölln gemäß der Stufe 1 wieder am 15. Juni 2020 beginnen wird. Die Wehrführung hat die Mitglieder entsprechend informiert und zudem darauf hingewiesen, dass alle bisher im Rahmen der Corona-Pandemie getroffenen Anordnungen und Maßnahmen weiterhin uneingeschränkt gelten und zu beachten sind. So soll die Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Mölln und somit der Schutz der Bevölkerung  auch in dieser schwierigen Zeit sichergestellt werden.

15. Mai 2020 - Ereignisreicher Tag für die Möllner Feuerwehr

                                   Bereits 90. Alarmierungen im Jahr 2020

(TS) Gegen 7.30 Uhr brach im Werkteil "Ost" der Worlée-Chemie GmbH in Lauenburg ein Großfeuer aus. Neben der FF Lauenburg und weiterer Feuerwehren aus der Umgebung wurden auch die Technische Einsatzleitung (TEL) sowie der Löschzug-Gefahrgut des Kreises (LZG) zum Brandort beordert. Diesen beiden Einrichtungen gehören auch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mölln an, so dass auch diese zum Einsatzort ausrückten. Da aufgrund des Großfeuers in Lauenburg alle Hubrettungsfahrzeuge aus dem Südkreis im Einsatz waren, wurde zur Bereichsabsicherung die Drehleiter der Möllner Wehr mit einem wasserführenden Fahrzeug und entsprechender Besatzung zur Rettungswache Basedow verlegt. Diese Kräfte kehrten gegen 12.30 Uhr ins Möllner Gerätehaus zurück. Während dieser Zeit stand dann im Nordkreis die Ratzeburger Wehr mit ihrem Hubrettungsfahrzeug für Notfälle bereit. Die letzten Möllner Kräfte kehrten kurz nach 16.00 Uhr aus Lauenburg zurück.

Um 15.04 Uhr wurden die Ehrenamtler der FF Mölln erneut alarmiert, um in einem Wohnblock am Wasserkrüger Weg für den Rettungsdienst eine Tür zu öffnen. Zuvor hatten Nachbarn Rufe aus einer Wohnung vernommen und einen Notruf abgesetzt. Die Feuerwehrkräfte brauchten aber nicht tätig zu werden, da der Wohnungsinhaber die Tür selbst öffnen konnte.

Als die Funkmeldeempfänger um 21.56 Uhr dann erneut ansprangen, genügte ein Blick auf den Text, um zu sehen, dass höchste Eile geboten war „Zimmerbrand – Menschenleben in Gefahr“. Wenig später rückten die Fahrzeuge zum Wasserkrüger Weg aus. Hier hatten Anwohner in einer Wohnung im 4. Geschoss eines benachbarten Hauses einen Feuerschein und Rauch wahrgenommen. Schnell gab es aber Entwarnung. Der Feuerschein stammte von brennenden Kerzen, ein orangefarbener Vorhang hatte zudem das Bild verstärkt. Somit war ein Eingreifen der 42 Blauröcke nicht erforderlich und der 90. Einsatz des Jahres wurde als Fehlalarm verbucht.

Am Tag zuvor hatte die Brandmeldeanlage des Robert-Koch-Parks ausgelöst. Die um 15.54 Uhr alarmierten Kräfte stellten vor Ort fest, dass die Anlage aufgrund eines technischen Defektes ausgelöst hatte und verbuchten den Einsatz als Fehlalarm.

Weil in einer Wohnung eines Wohn-und Geschäftshauses an der Brauerstraße eine hilflose Person vermutet wurde, hatte die Leitstelle bereits am 12. Mai um 13.21 Uhr Kräfte der Wehr zu einer Türöffnung alarmiert. Unmittelbar nach der Alarmierung wurde der Einsatzbefehl widerrufen, so dass die Kräfte, die gerade erst den Text ihrer Funkmeldeempfänger gelesen hatten, gar nicht mehr zum Gerätehaus eilen brauchten

Feuer im Wasserkrüger Weg

Bereits vier Einsätze an den ersten zwei Maitagen

(TS) Nachdem Anwohner am Samstag das Piepen mehrerer Rauchwarnmelder in der Wohnung eines Wohn – und Geschäftshauses am Wasserkrüger Weg wahrgenommen hatten, informierten sie um 17.29 Uhr die Feuerwehr. Als die ersten der 33 Einsatzkräfte bereits im Treppenhaus Brandgeruch wahrnahmen, verschafften sie sich sofort Zutritt betroffenen Wohnung, drangen unter Atemschutz in die verqualmten Räumlichkeiten vor und entdeckten im oberen Bereich einer zweigeschossigen Wohnung ein Feuer in einem Kinderzimmer. Das Feuer, das schnell gelöscht werden konnte, hatte aber bereits beträchtlichen Schaden angerichtet. Durch das Feuer und die entstandene Hitze sowie den starken Qualm waren nicht nur das betroffene Zimmer sondern auch andere Räumlichkeiten in Mitleidenschaft gezogen worden. Somit ist die Wohnung erst einmal nicht mehr nutzbar. Wie sich zeigte, war das Feuer wohl im Bereich eines Schrankes ausgebrochen. Die Bewohner waren zum Zeitpunkt des Brandausbruches nicht zu Hause und kehrten während des Einsatzes zurück. Sicherheitshalber hatte die Feuerwehr sechs weitere Bewohner des Hauses in Sicherheit gebracht. Diese konnten nach Abschluss der Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Während des Einsatzes war der Wasserkrüger Weg in diesem Bereich gesperrt, wobei allerdings ein Pkw-Fahrer die Absperrmaßnahmen ignorierte. Die Kriminalpolizei Ratzeburg hat die Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet.

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Flächenbrand in Lehmrade

Trendwende im April ? – Dank an den "Osterhasen"

 

14 Einsätze im April 2020

(TS) Wenn auch die derzeitige Corona-Krise das öffentliche und gesellschaftliche Leben stark beeinträchtigt und dafür sorgt, dass der gesamte Dienst- und Ausbildungsbetrieb auch bei der FF Mölln im April ruhte, gibt es aus Sicht der FF Mölln auch eine erfreuliche Nachricht. Wurde in Hilfe der Möllner Feuerwehr in den ersten drei Monaten des Jahres bereits 63 mal benötigt, so zeigt ein Blick in die Einsatzstatistik, dass die Möllner Blauröcke im April trotz der extremen Trockenheit nur zu 14 Einsätzen gerufen wurden. So geht der Dank der Möllner St.-Florians-Jünger auch an die Möllner Bevölkerung, da es durch das umsichtige Verhalten zu keinem Flächenbrand im Stadtgebiet gekommen ist. In vier Fällen stellten sich die Einsatzmeldungen im nachherein zum Glück noch als Fehlalarm heraus. Zweimal dürften zudem achtlos weggeworfene Zigarettenkippen für einen Einsatz verantwortlich sein. So wurde die Wehr am 15. April um 16.13 Uhr sowie am 26. April um 15.35 Uhr alarmiert, weil es in Abfallbehältern an Bushaltestellen am Grambeker Weg bzw. am ZOB brannte. Schade, dass die Verursacher nicht ermittelt werden konnten, um für die Kosten aufzukommen.

Sehr gefreut haben sich die Kameradinnen und Kameraden der Wehr über eine Osterüberraschung. Anwohner hatten im Auftrag des Osterhasen als Dank für die stete Einsatzbereitschaft den Mitgliedern der Wehr kleine Schokoladenosterhasen oder andere schokoladenhaltige Überraschungen in ihre Spinde im Gerätehaus legen lassen. Die Einsatzkräfte bedanken sich auf diese Weise recht herzlich beim „Osterhasen“ für die anerkennende Geste.

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Maßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie bis zum 31. Mai 2020 verlängert

Um das Risiko einer Infektionsverbreitung innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Mölln zu reduzieren und somit die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft zu gewährleisten, hatte die Wehrführung zunächst am 11. März 2020 erste und dann am 19. März 2020 weitere verbindliche Anweisungen an die Mitglieder der Wehr erlassen. Neben Verhaltenshinweisen wurde u.a. festgelegt, dass der  gesamte Dienst- und Ausbildungsbetrieb aller Abteilungen zunächst bis Ende April ruht. Festgelegt wurde auch die maximale Mannschaftsstärke auf den Einsatzfahrzeugen. Sowie nach einem Einsatz die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt wurde, ist das Gerätehaus unverzüglich zu verlassen. Das Gerätehaus darf zudem nur nur noch zu dienstlich notwendigen Belangen betreten werden. Nun wurden die getroffenen Anweisungen und Maßnahmen verlängert.  Sie gelten jetzt bis zum 31. Mai 2020.  Bis zum 31. Mai 2020 ruht auch der gesamte Dienst- und Ausbildungsbetrieb aller Abteilungen. Außerdem ist im Einsatzfall bis auf weiteres ein Mund-Nasenschutz zu tragen. Dieser wird allen Mitgliedern der Wehr im Eingangsbereich des Gerätehauses zur Verfügung gestellt und ist ab dem Betreten und somit noch vor dem Anlagen der persönlichen Schutzausrüstung und bis zum Verlassen des Gerätehauses zu tragen. 

Feuer in der Schäferstraße

Nichts war es mit einem gemütlichen Frühstück am Ostermontag. Um 9.53 Uhr riefen die Funkmeldeempfänger 41 Möllner Blauröcke zum Einsatz. Beim Blick auf die Melder „Schuppenbrand in der Schäferstraße“ ging der Puls bei den Einsatzkräften dann noch etwas höher. Wussten doch alle, dass es in die Altstadt mit den eng bebauten Hinterhöfen ging. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich die Situation dann noch nicht so dramatisch dar. Die Erkundung ergab, dass es auf dem Dachboden eines massiv gebauten Nebengebäudes brannte. Hier waren aus ungeklärten Umständen diverse Kleinteile in Brand geraten. Der Angriffstrupp löschte unter Einsatz von Atemschutzgeräten das Feuer mit Hilfe eines zur Verfügung gestellten Gartenschlauches ab. Im Anschluss wurden die verbrannten Teile ins Freie gebracht. Weitere Tätigkeiten waren glücklicherweise nicht erforderlich. Da relativ schnell klar war, dass es sich nur um ein kleines Feuer handelte, konnten Kräfte noch auf der Anfahrt den Einsatz abbrechen. Nach 40 Minuten kehrten die letzten Einsatzkräfte ins Gerätehaus zurück.

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