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Geehrte und Beförderte der Jahreshauptversammlung 2022

Freiwillige Feuerwehr Mölln - 254 Alarmierungen im Jahr 2021

Schleswig-Holsteinisches Feuerwehrehrenkreuz in Bronze für Falko Fließbach

Brandschutzehrenzeichen in Gold für 50 Jahre aktiven Feuerwehrdienst für Dirk Jettmann

(TS) Im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung der FF Mölln, die aufgrund der Corona-Pandemie statt Anfang März nun erst am 6.Mai stattfand, standen neben den Berichten der Wehrführung und der Fachwarte zahlreiche Ehrungen und Beförderungen. So wurden die Löschmeisterin Simone Wessels für ihre 40-jährige Tätigkeit in der Feuerwehr sowie der Brandmeister Dirk Jettmann für 50 Jahre aktiven Dienst mit dem Brandschutzehrenzeichen in Gold geehrt. Dirk Jettmann, der 36 Jahre lang als Gruppen- und Zugführer in der Wehr wirkte, ist zudem das erste Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Mölln, das auf eine über 50-jährige aktive Dienstzeit zurückblicken kann. Falko Fließbach, der an diesem Abend zudem die Bandschnalle für seine 30-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Mölln erhielt und als Gruppenführer nahezu 19 Jahre tätig war, wurde aufgrund seiner Verdienste um die Feuerwehr mit dem Schleswig-Holsteinischen Feuerwehrehrenkreuz in Bronze ausgezeichnet.

Nachdem der Wehrführer die anwesenden Mitglieder sowie die erschienenen Gäste begrüßt hatte, entzündete das jüngste Mitglied der Wehr eine Kerze zur Erinnerung an die verstorbenen Kameraden. Anschließend erhoben sich die Anwesenden von den Plätzen und gedachten nach der Totenehrung durch den Wehrführer Sven Stonies mit einer Schweigeminute der verstorbenen Kameraden.

Wie dem anschließenden Bericht des Wehrführers zu entnehmen war, stand auch das Jahr 2021 ganz im Zeichen der Coronapandemie. Nahezu alle Veranstaltungen, die den Jahreskreis der Wehr prägen und auch für den Zusammenhalt und die Kameradschaft so wichtig sind, fielen aus. Auch wenn der Dienstbetrieb aller Abteilungen teilweise eingestellt wurde bzw. nur eingeschränkt durchgeführt werden konnte, gelang es durch das Hygienekonzept und den entsprechenden Dienstanweisungen den Einsatzbetrieb in vollem Umfang zu gewährleisten.

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Verkehrsunfall auf der B 207

15 Einsätze für die Kräfte der Möllner Wehr im April 2022

(TS) Die Einsatzbilanz für den April zeigt, dass die Kameradinnen und Kameraden der Möllner Wehr wie schon im März 15 mal alarmiert wurden, wobei drei kleinere Entstehungsbrände noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte gelöscht werden konnten. Ansonsten prägten Hilfeleistungseinsätze den Monat.

Vermehrt kommt es vor, dass Kräfte der Wehr alarmiert werden, um Personen, die in einem Fahrstuhl festsitzen, aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Die Frage sei erlaubt, ob die Betreiber ihre Wartungspflichten vernachlässigen oder ob der Notdienst einfach – im Gegensatz zu früher - zu lange braucht, um zeitnah helfend eingreifen zu können. So wurden die Ehrenamtler am 21. April zunächst um 12.17 Uhr zu einem Wohn-und Geschäftshaus an der Hauptstraße alarmiert. Wenig später konnte eine Frau aus dem Fahrstuhl befreit werden. Das nächste Hilfeersuchen erreichte die Wehr um 17.22 Uhr. Drei Personen, die in einem anderen Wohn-und Geschäftshaus an der Hauptstraße in einem Fahrstuhl festsaßen, konnten diesen aber noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte verlassen.

01.04. Da auf der B 207 im Bereich der Abfahrt Mölln-Süd ein Lkw brennen sollte, wurden um 7.05 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Breitenfelde, Alt-Mölln und Mölln alarmiert. Vor Ort ergab die Erkundung, dass nur die Bremsen eines Lkw-Aufliegers heiß gelaufen waren. Da keine Gefahr bestand, kehrten die Kräfte in ihre Gerätehäuser zurück.

06.4. Um 8.36 Uhr erreichte die Wehr die Nachricht, dass in einem Mehrfamilienhaus am Dachsbau ein Rauchwarnmelder piepen würde. Als die ersten Feuerwehrkräfte am Einsatzort eintrafen, wurde kein piepender Rauchwarnmelder wahrgenommen und auch keine Schadenslage festgestellt. Ohne weitere Maßnahmen wurde der Einsatzort verlassen und der Einsatz als Fehlalarm verbucht.

07.4. Zwei Mitglieder Wehr streuten Auf dem Schulberg ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Zuvor hatte ein Anwohner gegen 17.20 Uhr im Feuerwehrgerätehaus angerufen und mitgeteilt, dass sich im Buswendebereich Auf dem Schulberg ein größerer Ölfleck befindet.

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Feuer in Grambek

15 Einsätze im März 2022

                                        3 Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen

(TS) Nachdem der Februar mit seinen 96 Einsätzen mit zu den einsatzintensivsten Monaten in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr gehören dürfte, blicken die Möllner Blauröcke nun auf einen normalen Monat und somit recht ruhigen März zurück. Die Einsatzstatistik zeigt, dass Mitglieder der FFW Mölln im März 15 mal um Hilfe gebeten wurden.

Am 11. März waren zudem Kräfte der Wehr im Rahmen ihrer Tätigkeit in der Technischen Einsatzleitung des Kreises zweimal gefordert. So unterstützen drei Kameraden der TEL beim Aufbau der Unterkunft für ukrainische Flüchtlinge in der Ratzeburger Riemannhalle. Als in Roseburg ein Einfamilienhaus in ganzer Ausdehnung brannte, wurde die TEL zur Unterstützung der Einsatzleitung alarmiert. Somit rückten auch zwei Kameraden der Möllner Wehr um 22.54 Uhr nach Roseburg aus.

Wer etwas mehr über die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Mölln erfahren will, kann sich auf der Homepage der Wehr im Bereich Feuerwehr – Wir über uns – Geschichte entsprechend informieren. Diese Seite wurde kürzlich aktualisiert.

 

02.3. Durch das Piepen der Funkmeldeempfänger wurde der Schlaf der Feuerwehrkameradinnen und Kameraden um 0.52 Uhr jäh unterbrochen. Kurze Zeit später rückten die Einsatzkräfte zur Robert-Koch-Straße aus. Hier brannte ein an der Fahrbahn abgestellter Kleinbus. Nach den Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

07.3. Im Rahmen der nachbarlichen Hilfe wurde auch die FF Mölln um 15.07 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einer klemmenden Person auf der L 205 von Gudow in Richtung Büchen alarmiert. Als das erste Möllner Fahrzeug am Unfallort eintraf, hatten die Kameraden der FF Gudow bereits mit den Rettungsarbeiten begonnen, so dass die Hilfe nicht mehr benötigt wurde.

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Baum auf Gebäude in der Klaus-Groth-Straße

96 mal wurde die Hilfe der Möllner Feuerwehr im Februar 2022 benötigt

Alleine 74 unwetterbedingte Einsätze Einsätze durch die Stürme „Ylenia“ und „Zeynep“

(TS) Der Februar des Jahres 2022 dürfte mit 96 Alarmierungen wohl der bisher einsatzintensivste Monat in der nunmehr 148 - jährigen Geschichte der Möllner Wehr sein, wobei alleine 74 Einsätze durch die Stürme „Ylenia“ und „Zeynep“ verursacht wurden. Aufgrund der Unwetterwarnungen hatte am 18. Februar erstmals die auf Ebene der Feuerwehren neugegründete Amtsführungsstelle der Stadt Mölln und des Amtes Breitenfelde um 18.00 Uhr ihre Arbeit im Möllner Gerätehaus aufgenommen und alle in diesem Bereich auflaufenden Einsätze der Wehren. Sie konnte ihre erfolgreiche Arbeit mit einer kurzen Unterbrechung am 19. Februar gegen 16.00 Uhr beenden.

Aufgrund der Unwetterlage wurde zudem gemäß des Konzeptes der Amtsführungsstellen gegen 17.00 Uhr die Technische Einsatzleitung des Kreises (TEL), die von 4 Kameraden der Möllner Wehr unterstützt wurde, an der Kreisfeuerwehrzentrale besetzt.

01.2. Die Funkmeldeempfänger rissen Mitglieder der Wehr um 1.52 Uhr aus dem Schlaf. Zuvor hatte der Rettungsdienst Feuerwehrkräfte zur Unterstützung beim schonenden Transport eines Verletzten angefordert. Wenig später rückten die Kräfte zur Ratzeburger Straße aus. Der Bewohner einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses war gestürzt und hatte sich verletzt. In der Schleifkorbtrage wurde der Patient durch das Treppenhaus zum RTW transportiert. 17 Mitglieder waren zum Gerätehaus geeilt und beendeten den Einsatz um 2.33 Uhr.

01.2. Nach dem Sturmtief Nadia, das mit orkanartigen Böen die Möllner Feuerwehr bereits am Wochenende in Atem gehalten hatte, rief die Bewohnerin eines Hauses am Wasserkrüger Weg im Gerätehaus an. Sie machte sich Sorgen, dass eine schief stehende Tanne auf ihrem Grundstück umstürzen könnte. Die Begehung vor Ort ergab, dass diese Gefahr zurzeit nicht besteht. Die Bewohner wurden daher an eine Fachfirma verwiesen.

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Baum auf Gebäude in der Klaus-Groth-Straße

76 Einsätze für die Ehrenamtler der Möllner Wehr innerhalb von 3 Tagen

(TS) Die beiden Orkantiefs „Ylenia“ und „Zeynep“ sorgten vom 16. bis zum 19. Februar für über 70 Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Mölln. Verlief das Orkantief „Ylenia“ mit 12 Einsätzen noch recht glimpflich, so schlug „Zeynep“ mit seinen Böen umso heftiger zu. Aufgrund der Unwetterwarnungen hatte am 18. Februar erstmals die neugegründete Amtsführungsstelle der Stadt Mölln und des Amtes Breitenfelde um 17.00 Uhr ihre Arbeit im Möllner Gerätehaus aufgenommen und koordinierte alle in diesem Bereich auflaufenden Einsätze der Wehren. Sie konnte ihre erfolgreiche Arbeit mit einer kurzen Unterbrechung am 19. Februar gegen 15.00 Uhr beenden.

Erstmals riefen die Funkmeldeempfänger die Möllner Blauröcke am 16. Februar um 23.39 Uhr zu einem Einsatz in den Meisenweg. Obwohl in den Unwetterwarnungen immer wieder darauf hingewiesen worden war, Gerätschaften, Gartenmöbel und andere bewegliche Teile auf Terrassen und in Gärten zu sichern bzw. in Sicherheit zu bringen, war ein Gartentrampolin von einem Grundstück auf den Meisenweg geweht worden. Im Laufe der nächsten Stunden galt es dann umgestürzte Bäume, die Verkehrswege blockierten oder eine sonstige Gefahr darstellten, zu beseitigen sowie lose Dachziegel oder Dächer zu sichern. Der letzte Einsatz, der durch „Ylenia“ verursacht wurde, war um 17.30 Uhr beendet.

Nach einer kurzen Wetterberuhigung zog der Orkan „Zeynep“ in der Nacht vom 18. auf den 19. Februar über Schleswig-Holstein und sorgte mit seinen extremen Böen für nahezu 60 Einsätze der Kameradinnen und Kameraden der Möllner Wehr. Wieder galt es umgestürzte Bäume von Verkehrswegen zu beseitigen, Autos oder Gebäude von Bäumen zu befreien sowie Dächer und Schornsteineinfassungen zu sichern. Da nicht alle Einsätze von der Möllner Wehr zeitnah abgearbeitet werden konnten, wurde durch die Einsatzleitung das Technische Hilfswerk aus Mölln um Unterstützung gebeten. Die Kräfte der Möllner Wehr waren aber nicht nur im Stadtgebiet mit der Beseitigung von Sturmschäden befasst. Mehrmals rückte die Drehleiter in benachbarte Gemeinden aus, um die dortigen Feuerwehren unterstützen.

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Großbrand in der Hafenstraße

Hilfeleistungseinsätze und ein Großfeuer prägten den ersten Monat des Jahres 2022

                                           43 Alarmierungen für die Möllner Blauröcke

(TS) 43 mal (Januar 2021: 11 mal) wurde die Hilfe der Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mölln im Januar benötigt. Wobei das Sturmtief Nadia mit seinen orkanartigen Böen allein für 22 Einsätze verantwortlich war. Der Übungsbetrieb aller Abteilungen ruhte dagegen aufgrund der Corona-Pandemie erneut oder wurde teilweise online durchgeführt.

01.1. Für die Ehrenamtler der Wehr wurde die Neujahrsnacht um 3.52 Uhr durch das Piepen der Funkmeldeempfänger jäh unterbrochen. Wenig später rückten 12 Kräfte zu einem leerstehenden Gebäude an der Hauptstraße aus. Hier war wohl auch aufgrund der großen Temperaturschwankungen ein Heizungsrohr geplatzt. Nach dem Öffnen der Eingangstür, wurde der ganze Umfang des Schadens sichtbar. Die   Lehmdecken waren bereits stark durchnässt. Auf Anforderung der Einsatzkräfte stellten die Stadtwerke die Wasserleitung ab. Um 5.03 Uhr war der erste Einsatz des Jahres 2022 beendet.

02.1. Wetterbedingt war ein Ast auf einen Gehweg am Waidmannsplatz gestürzt. Um dieses Hindernis zu beseitigten, wurde ein Notruf abgesetzt und somit um 17.51 Uhr die Feuerwehr um Hilfe gebeten. Der Ast wurde von zwei Kameraden, die auf den Weg zum Gerätehaus waren, beseitigt, so dass weitere Hilfe durch die 18 zum Geräte geeilten Kräfte nicht erforderlich war. Bleibt die Frage, ob nicht auch der Anrufer selbst hätte tätig werden können.

04.1. Um eine erkrankte Bewohnerin eines Einfamilienhauses am Grambeker Weg schonend aus dem Haus transportieren zu können, forderte der Rettungsdienst um 9.38 Uhr zur Tragehilfe Mitglieder der FF Mölln an. Die Patientin wurde in die Schleifkorbtrage umgelagert und von Rettungsdienst und Feuerwehr durch ein Fenster im Erdgeschoss zum RTW transportiert.

04.1. Wieder einmal wurde die Hilfe der Möllner Wehr benötigt, um Personen, die in einem Fahrstuhl festsaßen, aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Da ein Notdienst zeitnah nicht erreichbar war, rückten die um 10.40 Uhr alarmierten Kräfte zur Königsberger Straße aus.

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