• Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • 04542/6114

24 mal wurde die Hilfe der Möllner Wehr im Dezember 2021 benötigt

Großbrand in Güster

(TS) Mit 24 Alarmierungen im Dezember 2021 ging für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mölln ein einsatzintensives Jahr, das zudem erneut von der Corona-Pandemie geprägt war, zu Ende. Nahezu alle Veranstaltungen der Wehr fielen auch im Jahr 2021 aus. Der Dienst- und Übungsbetrieb aller Abteilungen konnte zeitweise nur stark eingeschränkt durchgeführt werden oder ruhte komplett. Mit einem durchdachten Hygienekonzept und dem umsichtigen Verhalten der ehrenamtlichen Einsatzkräfte ist es glücklicherweise gelungen, den Einsatzbetrieb der Wehr auch im zweiten Jahr der Pandemie aufrecht zu erhalten.

01.12. Das kleine Sturmtief Daniel, dass mit zum Teil orkanartigen Böen in den Abendstunden auch über den Kreis Herzogtum Lauenburg zog, sorgte für 2 kleinere Einsätze der Möllner Wehr. Um 18.10 Uhr forderte im Rahmen der nachbarlichen Hilfe die FF Borstorf die Drehleiter zur Unterstützung an. Mit deren Hilfe konnte zunächst ein starker Ast, der aus der Krone eines größeren Baumes heraus gebrochen war und auf die Straße zu fallen drohte, beseitigt werden. Da die gesamte Baumkrone aufgespalten und eine Fällung aufgrund der Wetterlage nicht möglich war, musste zur Gefahrenabwehr die Krone freigeschnitten werden. Um 20.51 Uhr wurde die Wehr erneut benötigt. Kurze Zeit später rückten die Kräfte zu Straße am Ziegelsee aus. Hier war ein Baum über die Fahrbahn am Kleingartengelände gestürzt und hatte dabei auch ein Gebäude der Kleingartenkolonie getroffen und beschädigt.

 

 

02.12. Die Auslösung der Brandmeldeanlage einer Reha-Klinik am Birkenweg sorgte dafür, dass die Nachtruhe der Frauen und Männer der FF Mölln um 1.32 Uhr abrupt unterbrochen wurde. Vor Ort stellte sich im Rahmen der Erkundung heraus, dass es sich glücklicherweise um einen Fehlalarm aufgrund eines technischen Defektes handelte und die 19 Einsatzkräfte nicht tätig zu werden brauchten.

03.12. Nachwirkungen des Sturmtiefs vom 1. Dezember beschäftigten an diesem Nachmittag noch einmal Kräfte der Wehr. Über der Verbindungsstraße vom Lehmrade nach Gudow hingen angebrochene Äste und drohten auf die Fahrbahn zu fallen. Daher wurde um 16.55 Uhr auch die Drehleiter der FF Mölln alarmiert. Vor Ort sicherten Kräfte der FF Lehmrade und der Polizei die Einsatzstelle ab. Nach Sperrung der Straße wurden vom Korb der Drehleiter aus die beiden angebrochenen Äste beseitigt.

04.12. Zur Beseitigung einer größeren Ölspur in der Bismarckstraße wurde die Hilfe der FF Mölln um 10.13 Uhr benötigt. Kräfte des städtischen Bauhofes und der Feuerwehr streuten die Ölspur, die sich von der Straße Am Kreuz bis zur Einmündung in den Wasserkrüger Weg hinzog, ab.

06.12. Die Meldung, dass ein Pkw im Amselweg in Vollbrand stehen würde, stellte sich nach dem Eintreffen der ersten Kräfte, die um 6.22 Uhr alarmiert worden waren, als ein Schwelbrand im Motorraum heraus. Der betroffene Bereich wurde abgelöscht und abschließend mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

06.12. Nach einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang im Zuge der B 209 wurde für einen Betroffenen eine Notfallseelsorge benötigt. Ein Mitglied der Wehr übernahm den Einsatz im Rahmen der PSNV-B.

08.12. Um 12.00 Uhr informierte eine Passantin den Gerätewart der Wehr über eine Ölspur im Wendebereich des St.- Florian - Weges. Da der städtische Baubetriebshof nicht zeitnah tätig werden konnte, übernahm er das Abstreuen der Ölspur, die sich bei nassem Wetter im gesamten Wendeplatz der Straße ausgebreitet hatte. Ein Verursacher konnte leider nicht ermittelt werden.

10.12. Zu einer Notfalltüröffnung für den Rettungsdienst alarmierte die Leitstelle um 5.29 Uhr Kräfte der FFW Mölln. Zuvor hatte die Bewohnerin eines Einfamilienhauses den Hausnotrufknopf betätigt. Der daraufhin alarmierte Rettungsdienst konnte nicht ins Haus gelangen und forderte die Feuerwehr an. Nach Öffnen der Haustür übernahm der Rettungsdienst die Versorgung der Frau.

11.12. Das Piepen der Funkmeldeempfänger riss um 2.09 Uhr Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aus Mölln, Brunsmark und Horst aus dem Schlaf. Zuvor hatte die Brandmeldeanlage des Augustinums einen Feueralarm ausgelöst. Vor Ort stellte sich heraus, dass beim Einschalten einer Klimaanlage Staub aufgewirbelt worden war. Dieser Staub löste dann die Brandmeldeanlage aus. Die Anlage wurde zurückgestellt und der Einsatz als Fehlalarm verbucht.

14.12. Ein Feuer zerstörte am Vormittag ein Einfamilienhaus in Güster. Durch die Holzbauweise breitete sich das Feuer schnell aus und ergriff das gesamte Gebäude. Um 10.36 Uhr wurde im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe auch die Möllner Wehr alarmiert. So rückten die Drehleiter, das LF 20 und das HLF nach Güster aus. Nach 3 Stunden war der Einsatz für Möllner Kräfte beendet.

14.12. Nach einem Verkehrsunfall im Bereich der Einmündung der Brauerstraße in den Wasserkrüger Weg sollte eine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt sein. Daraufhin wurden Kräfte der Wehr um 14.35 Uhr alarmiert. Schnell stellt sich heraus, dass die Hilfe nicht erforderlich war, so dass der Einsatz abgebrochen werden konnte.

16.12. Zu einer Notfalltüröffnung wurden Kräfte der Wehr um 16.35 Uhr alarmiert. Zuvor war gemeldet worden, dass in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Robert-Koch-Straße eine hilflose Person vermutet wurde, da die Wohnungstür nicht geöffnet wurde. Unmittelbar nach der Alarmierung wurde der Einsatz bereits widerrufen. Der Bewohner hatte lediglich geschlafen und deshalb die Tür nicht sofort geöffnet. Somit brauchten keine Kräfte der Feuerwehr ausrücken.

16.12. Als In Geesthacht eine Person aus einem Pflegheim gesucht wurde, wurden im Rahmen ihrer Tätigkeit bei der TEL zwei Möllner Blauröcke um 21.22 Uhr zu einem Einsatz der Drohnengruppe des Kreises alarmiert. Kurz nach dem Eintreffen wurde die Person von Kameraden der FF Geesthacht und der TEL gefunden.

17.12. Zweimal erwies sich die Alarmierung der Männer und Frauen der Möllner Wehr an diesem Tag im nachherein als Fehlalarm. Als in einem Einfamilienhaus an der Kollwitzstraße eine hilflose Person vermutet wurde, wurde die Wehr um 17.35 Uhr zu einer Notfalltüröffnung alarmiert. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr machte sich eine Nachbarin, die einen Haustürschlüssel hatte, bei Rettungsdienst und Polizei bemerkbar. Die Bewohnerin war wohlauf. Sie hatte das Klingeln nicht gehört.

Auch der Alarm der automatischen Brandmeldeanlage eines Getränkeherstellers an der Thorner Straße, der die Wehr um 20.46 Uhr erreichte, stellte sich schnell als Fehlalarm heraus. Noch vor dem Ausrücken des ersten Fahrzeuges wurde vom Wachschutz mitgeteilt, dass der Alarm durch eine Störung der Anlage verursacht wurde. Somit brauchte nur die Anlage zurückgestellt werden.

18.12. Um einen erkrankten Patienten schonend aus seinem Zimmer im ersten Obergeschoss eines Reihenhauses in Ratzeburg zum Rettungswagen zu verbringen, forderte der Rettungsdienst ein Hubrettungsfahrzeug nach. Da das Ratzeburger Fahrzeug nicht einsatzbereit war, alarmierte die Leitstelle um 8.52 Uhr die Möllner Drehleiter. Kurze Zeit später rückten die Kräfte zum Emil-von-Behring-Weg aus. Vor Ort wurde der Patient mit der Trage des Rettungsdienstes auf der Krankentragenlagerung des Rettungskorbes aus dem ersten OG gerettet.

21.12. Ein Feuer in einem Seniorenheim an der Berliner Straße sorgte an diesem Tag für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst. Als in einem Erdgeschosszimmer des Seniorenheimes, in dem sich ein Bewohner im Rollstuhl aufhielt, ein Feuer ausgebrochen war und die Brandmeldeanlage ausgelöst wurde, alarmierte die Leitstelle um 16.22 Uhr die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Mölln, Breitenfelde und Grambek sowie die Polizei und den Rettungsdienst. Der Bewohner hatte zunächst selbst Beschäftigte des Seniorenheimes mit Hilfe eines sogenannten Schwesternotrufes um Hilfe gerufen. Als diese zum Zimmer eilten, nahmen sie bereits Brandgeruch wahr, entdeckten beim Öffnen der Tür ein Feuer und konnten das Feuer löschen. Die Polizei konnte den Mann, der schwerste und lebensgefährliche Brandverletzungen erlitten hatte, noch vor dem Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte mit seinem Rollstuhl auf die Terrasse retten, wo er dann zunächst vom Rettungsdienst versorgt wurde. Er wurde dann unter Notarztbegleitung in ein Lübecker Krankenhaus gebracht. Auch Elf weitere Personen wurden durch die Einsatzkräfte in Sicherheit gebracht.Die Einsatzkräfte der Feuerwehr führten Nachlöscharbeiten durch, kontrollierten die Räumlichkeiten im verrauchten Bereich, belüfteten zeitgleich das Gebäude und unterstützten bei der Betreuung von Bewohnern. Zur Betreuung der geschockten Beschäftigten und der Bewohnerinnen und Bewohner wurden durch Möllns Wehrführer Sven Stonies, der die Einsatzleitung innehatte, Kräfte der Psychosozialen Notfallversorgung für Betroffene (PSNV-B) hinzugezogen .Um 17.57 Uhr war der Einsatz auch für die letzten der 44 Kräfte der Möllner Wehr beendet.

 

21.12. Um 19.15 Uhr erreichte die Ehrenamtler der Wehr die Nachricht, dass in einer Wohnung eines Wohnblocks am Gudower Weg ein Rauchwarnmelder piepen würde. Ein Schadensfall lag nicht vor, so dass der Einsatz als Fehlalarm verbucht wurde.

22.12. Nachdem Anwohner eines Hauses an der Bleistraße Brandgeruch wahrgenommen hatten, setzten sie um 7.44 Uhr einen Notruf ab. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Brandgeruch wohl aufgrund einer Verpuffung in der Heizungsanlage entstanden war. Somit waren keine weiteren Maßnahmen durch die 30 Einsatzkräfte der Möllner Wehr erforderlich.

25.12. Am 1. Weihnachtstag wurde die Freiwillige Feuerwehr Mölln um 12.34 Uhr zu einem Verkehrsunfall, der sich kurz vor dem Fredeburger Wald im Zuge der B 207 ereignet hatte, gerufen. Fünf Fahrzeuge waren hier in Höhe eines Bauernhofes ineinander gefahren. Ein PKW war auf einem angrenzenden Feld gelandet. Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurden mehrere Rettungskräfte - so auch Kräfte der FF Ratzeburg - zum Einsatzort entsandt. Entgegen der ersten Meldung war aber glücklicherweise keine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten sowie bei der Betreuung von 10 Betroffenen. Zudem wurde die Einsatzstelle abgesichert und auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen. Neben den Feuerwehren und der Polizei waren vier Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort. Für die letzten der 34 Möllner Kräfte war der Einsatz um 13.39 Uhr beendet.

28.12. Zur Unterstützung des Rettungsdienstes wurden um 10.14 Uhr die ehrenamtlichen Retter der FF Mölln benötigt. Diese rückten dann zur Mühlenstraße aus, um eine erkrankte Patientin mit Hilfe der Drehleiter aus dem ersten Obergeschoss eines Hauses zu Boden zu bringen, so dass diese dann zum Rettungswagen und anschließend ins Krankenhaus gebracht werden konnte.

28.12. Bereits seit dem Heiligen Abend wurde in Ratzeburg ein 70-jähriger Jogger vermisst. Eine intensive Suche mit zahlreichen Kräften sowie mit Hunden und Booten blieb erfolglos. Zur Unterstützung der Suche wurde die zur Technischen Einsatzleitung gehörende Einheit "Drohne" alarmiert. Im Rahmen dieser Einheit nahmen 3 Kameraden der Feuerwehr Mölln in der Zeit von 10.55 Uhr bis 16.38 Uhr an dem Einsatz teil

31.12. Zum letzten Einsatz des Jahres wurde die Freiwillige Feuerwehr Mölln um 16.02 Uhr alarmiert. In einem Wohn-und Geschäftshaus am Grambeker Weg steckte der Fahrstuhl fest. Als die ersten Kräfte eintrafen, wurde ihnen mitgeteilt, dass sich entgegen der ersten Meldungen keine Person im Fahrstuhl befand. Somit wurde die Hilfe der Feuerwehr nicht benötigt.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.