• Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • 04542/6114

Feuer in einem Möllner Seniorenheim

Feuer in einem Möllner Seniorenheim

(TS) Ein Feuer in einem Seniorenheim an der Berliner Straße sorgte am 21. Dezember für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst. Als in einem Erdgeschosszimmer des Seniorenheimes, in dem sich ein Bewohner im Rollstuhl aufhielt, ein Feuer ausgebrochen war und die Brandmeldeanlage ausgelöst wurde, alarmierte die Leitstelle um 16.22 Uhr die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Mölln, Breitenfelde und Grambek sowie die Polizei und den Rettungsdienst. Der Bewohner hatte zunächst selbst Beschäftigte des Seniorenheimes mit Hilfe eines sogenannten Schwesternotrufes um Hilfe gerufen. Als diese zum Zimmer eilten, nahmen sie bereits Brandgeruch wahr, entdeckten beim Öffnen der Tür ein Feuer und konnten das Feuer löschen. Die Polizei konnte den Mann, der schwerste und lebensgefährliche Brandverletzungen erlitten hatte, noch vor dem Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte mit seinem Rollstuhl auf die Terrasse retten, wo er dann zunächst vom Rettungsdienst versorgt wurde. Er wurde dann unter Notarztbegleitung in ein Lübecker Krankenhaus gebracht. Elf weitere Personen wurden durch die Einsatzkräfte in Sicherheit gebracht.

 

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr führten Nachlöscharbeiten durch, kontrollierten die Räumlichkeiten im verrauchten Bereich, belüfteten zeitgleich das Gebäude und unterstützten bei der Betreuung von Bewohnern, die zunächst in den Aufenthaltsräumen in Sicherheit gebracht worden waren. Aufgrund der Vielzahl der Bewohner, die unter Umständen betreut werden mussten, und einer möglicherweise notwendig werden Evakuierung alarmierte die Leitstelle zahlreiche Kräfte des Rettungsdienstes sowie zusätzlich die Schnelle Einsatzgruppe des Kreises (SEG) vom DRK und der DLRG. Unklar war zunächst auch die Anzahl der verletzten und betroffenen Personen. Zur Betreuung der geschockten Beschäftigten und der Bewohnerinnen und Bewohner wurden durch Möllns Wehrführer Sven Stonies, der die Einsatzleitung innehatte, Kräfte der Psychosozialen Notfallversorgung für Betroffene (PSNV-B) hinzugezogen.

Während der Dauer des Einsatzes war die Berliner Straße für den Durchgangsverkehr vollständig gesperrt. Angrenzende Straßen dienten zudem als Bereitstellungsraum für die zahlreichen Einsatzfahrzeuge, die aus dem Kreisgebiet nach Mölln geeilt waren. Um 17.57 Uhr war der Einsatz auch für die letzten der 44 Kräfte der Möllner Wehr beendet.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.