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Kräfte der FF Mölln wurden im Mai 2021 insgesamt 33 mal alarmiert

Einsatzreicher Monat für die Möllner Blauröcke

 (TS) Die Bilanz zeigt, dass die Hilfe der Kameradinnen und Kameraden der FF Mölln im Mai 33 mal benötigt wurde. Der Chronist muss schon sehr lange zurückblicken, um einen so einsatzintensiven Monat für die Möllner Wehr in der Chronik zu finden, zumal es keine großen Unwetterlagen gab. Glücklicherweise stellten sich dann aber 5 Alarmierungen im Nachherein als Fehl- oder Falschalarme heraus. Neben den 29 Einsätzen, die durch die Freiwillige Feuerwehr Mölln im Mai abgearbeitet wurden, wurde im Rahmen der „Psychosozialen Notfallversorgung für Betroffene (PSNV-B)“ / Notfallseelsorge ein Mitglied der Möllner Wehr noch 4 mal überörtlich tätig.

 01.5. Auf dem Gelände eines Betriebes am Grambeker Weg hatte sich eine Person in einem Fahrzeug mit einer Säure kontaminiert. Die um 13.09 Uhr alarmierten Kräfte der FF Mölln retteten die Person unter dem Einsatz von Atemschutz und führten eine Grobkontamination durch. Anschließend wurde der schwer Verletzte dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben. 35 Kräfte waren zum Gerätehaus geeilt und beendeten den Einsatz gegen 14.30 Uhr.

 01.5. Rund 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW bekämpften einen Brand in einem Gebäude einer Asylbewerberunterkunft des Kreises in Gudow. Die Unterkunft bestand im Wesentlichen aus zwei Einzelgebäuden, von denen im hinteren Teil des Hauptgebäudes ein Bereich von etwa der Größe eines Handballfeldes betroffen war. Die nach Eingang des Notrufs um 21.28 Uhr sofort mitalarmierte Möllner Wehr stellte mit der Drehleiter eine Riegelstellung zum angrenzenden Gebäude, unterstützte mit Atemschutzgeräteträgern die Löscharbeiten und half beim Aufbau der Wasserversorgung. Später wurde die Drehleiter zum Öffnen des Daches eingesetzt. Gegen Mitternacht war der Brand weitgehend unter Kontrolle und es konnte mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden. Ein Bewohner der Unterkunft wurde leicht verletzt. Die letzten der 32 Möllner Kräfte kehrten gegen 3.45 Uhr ins Möllner Gerätehaus zurück.

03.5. Zu einer Notfalltüröffnung für den Rettungsdienst wurde die FF Mölln um 19.40 Uhr in den Meisenweg gerufen. Durch ein gekipptes Fenster gelangten die Kräfte in das Haus und öffneten für den Rettungsdienst und den Notarzt die Haustür. Leider kam für die Bewohnerin jede Hilfe zu spät.

4.5. Eine für den Monat Mai ungewöhnliche Sturmlage sorgte am Nachmittag für zwei wetterbedingte Einsätze der Wehr. Nach starken Windböen wurde die Feuerwehr um 17.10 Uhr zum Kleingartengelände Am Ziegelsee gerufen. Der Hilfesuchende befürchtete, dass ein Baum, der neben seinem Grundstück stand, bei weiteren Windböen umstürzen und auf seine Laube fallen könnte. Ein Eingreifen war aber nicht erforderlich. Um 17.49 Uhr erreichte die Einsatzkräfte dann die Nachricht, dass ein umgestürzter Baum die Zufahrt zum Waldsportplatz blockierte. Das Hindernis wurde wenig später beseitigt.

08.5 Die Brandmeldeanlage einer Pflegeeinrichtung am Grambeker Weg hatte einen Alarm ausgelöst. Als die um 23.25 Uhr alarmierten Feuerwehrkräfte vor Ort eintrafen, stellten sie fest, dass die Anlage einen Störungsalarm anzeigte. Somit waren keinen Maßnahmen durch die 21 Kräfte erforderlich.

10.5. Aus einer Arbeitsmaschine, die in der Industriestraße auf einem Tieflader stand, lief Kraftstoff aus und verschmutzte die Fahrbahn. Die um 1.25 Uhr alarmierten Ehrenamtler streuten die betroffene Fläche ab und informierten den Straßenbaulastträger. Gegen 2.00 Uhr kehrten die Kräfte ins Gerätehaus zurück und konnten wenig später ihre Nachtruhe fortsetzen.

10.5. In einem Mehrfamilienhaus an der Breslauer Straße war der Aufzug mit 2 Personen steckengeblieben. Da der Techniker der Aufzugsfirma nicht zeitnah vor Ort sein konnte und die Personen bereits seit über einer Stunde festsaßen, wurde schließlich die FF Mölln um 13.19 Uhr um Hilfe gebeten. Mit Hilfe eines Dreikantschlüssels konnten die Einsatzkräfte die Fahrstuhltüren öffnen und die Personen aus ihrer misslichen Lagen befreien.

10.5. Um 22.06 Uhr meldete ein Spaziergänger der Leitstelle, dass in einem Mehrfamilienhaus an der Posener Straße ein Rauchwarnmelder piepen würde. Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, hatte das Piepen bereits aufgehört. Da keine Schadenslage festzustellen war, rückten die 27 Kräfte wieder ein und verbuchten den Einsatz als Fehlalarm.

12.5. Die Bewohnerin eines Einfamilienhauses an der Dahmstraße hatte um 4.59 Uhr aufgrund gesundheitlicher Probleme den Hausnotruf ausgelöst. Der alarmierte Rettungsdienst forderte die Feuerwehr zur Türöffnung nach. Unmittelbar nach dem Eintreffen vor Ort erschien der Pflegedienst der Bewohnerin und öffnete die Haustür. Somit waren keine Maßnahmen durch die 13 Feuerwehrkräfte erforderlich.

12.5. Um 16.11Uhr riefen die Funkmeldeempfänger die Einsatzkräfte zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in die Waldstadt. Hier wurde im Jahr 1934 die Heeresmunitionsanstalt errichtet. Zu der Munitionsanstalt (Muna) gehörten 172 Munitionsbunker und 95 weitere Gebäude. Die Anlage überstand den Zweiten Weltkrieg unversehrt und sollte gemäß Absprache der Alliierten nach 1945 demontiert werden. Die britische Besatzungsmacht konnte jedoch davon überzeugt werden, die Gebäude für die zivile Nutzung freizugeben und somit Wohnraum für die vielen Flüchtlinge zu schaffen. Die Bunker wurden nicht mehr gesprengt sondern freigelegt, zu Wohnungen umgebaut und größtenteils aufgestockt.

Aus einer Wohnung eines zum Wohnhaus umgebauten Munitionsbunkers an der Posener Straße hörten Nachbarn piepende Rauchwarnmelder und stellten zudem im Flurbereich Rauch fest. Daraufhin informierten sie die Feuerwehr. Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Bewohner der Wohnung durch starkes Klopfen an der Wohnungstür zum Öffnen bewegen und ihn an den Rettungsdienst übergeben. Wie sich wenig später herausstellte, hatte wohl eine Verpuffung in einem Ofen zur Verrauchung der Wohnung geführt. Die Wohnung sowie der Hausflur wurden maschinell belüftet. Weitere Maßnahmen durch die Feuerwehr waren nicht erforderlich. Da die Leitstelle von einem Wohnungsbrand ausging, hatte sie die Möllner Wehr mit dem Stichwort Feuer groß alarmiert. 35 Blauröcke waren daraufhin zum Gerätehaus geeilt.

14.5. Anrufer hatten über Notruf einen brennenden Bagger auf dem Wasserkrüger Weg gemeldet, somit wurde um 15.38 Uhr die FF Mölln alarmiert. Die ersten Einsatzkräfte vor Ort konnten trotz der Rauchentwicklung kein Feuer entdecken und stellten mit Hilfe der Wärmebildkamera eine Überhitzung des Motors fest. Nachdem der Motor mit Hilfe von Wasser gekühlt worden war, wurden die ausgetretenen Betriebsstoffe mit Ölbindemittel abgestreut.

17.5. Beim Umzug in eine neue Wohnung an der Hagenower Straße hatte sich eine Mutter ausgesperrt. Ihr einjähriges Kind befand sich daraufhin alleine in der Wohnung. Um 10.28 Uhr wurde die Möllner Wehr um Hilfe gebeten. Wenig später konnte die Mutter das Kleinkind wohlauf in die Arme nehmen.

18.5. Im Industriegebiet Lanken kam es in einem Produktionsbetrieb zum Austritt von Wasserstoff. Zur Unterstützung der Feuerwehr Elmenhorst rückte daraufhin auch der Löschzug Gefahrgut (LZG) des Kreises nach Lanken aus. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Mölln wurden im Rahmen des LZG sowie der Technischen Einsatzleitung mit dem in Mölln stationierten Erkunder um 9.28 Uhr alarmiert. Möllner Kräfte führten im Rahmen des Einsatzes Mess- und Belüftungsarbeiten durch.

18.5. In einem Pflegeheim am Grambeker Weg löste die automatische Brandmeldeanlage um 17.20 Uhr einen Alarm aus. Wenig später stellten die Einsatzkräfte fest, dass im Aufenthaltsraum ein Rauchwarnmelder durch Wasserdampf ausgelöst worden war. Nachdem die Anlage zurückgestellt worden war, kehrten die 23 Kräfte ins Gerätehaus zurück.

20.5. Um 3.46 Uhr rissen die Funkmeldeempfänger die Mitglieder der Wehr mit der Meldung „Verkehrsunfall B 207 – Person klemmt“ aus dem Tiefschlaf. 34 Blauröcke eilten daraufhin zum Gerätehaus und rückten wenig später zum Unfallort aus. Beim Eintreffen stellte sich glücklicherweise heraus, dass sich der Fahrer des in Richtung Ratzeburg fahrenden polnischen Lkw`s selbst aus dem umgestürzten Fahrzeug befreien konnte. Die Feuerwehrkräfte sicherten die Unfallstelle und stellten zunächst den Brandschutz sicher. Nachdem das Fahrzeug mit Hilfe der Seilwinde des HLF wieder aufgerichtet worden war, wurde die Bundesstraße von Mutterboden und Trümmerteilen befreit. Außerdem wurden ausgetretene Betriebsstoffe gebunden und aufgenommen. Um 5.06 Uhr war der Einsatz beendet.

20.5. Bereits um 5.27 Uhr wurde die Hilfe der Wehr erneut benötigt. Zuvor hatte die Brandmeldeanlage des Don-Bosco-Hauses einen Alarm ausgelöst. Neben der FF Mölln rückten auch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Brunsmark und Horst zum Pater-Lenner-Weg aus. Vor Ort ergab die Erkundung, dass ein Rauchwarnmelder durch Wasserdampf den Alarm ausgelöst hatte und es sich somit glücklicherweise um einen Fehlalarm handelte.

21.5. Aufgrund stärkerer Windböen war von einem Baum an der Feldbäckerei ein abgebrochener Ast auf ein Privatgrundstück gestürzt. Da von dem Baum keine weitere Gefahr ausging, wurde der Besitzerin geraten, sich nach Pfingsten mit der zuständigen Abteilung der Stadt Mölln in Verbindung zu setzen.

26.5. Nachdem eine Frau in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Großer Eschenhorst den Hausnotruf ausgelöst hatte und auf den Rückruf der Notrufzentrale nicht reagierte, wurde die FF Mölln um 22.57 Uhr zu einer Notfalltüröffnung alarmiert. Nach lautem Klopfen an der Wohnungstür wurde dann doch die Tür geöffnet. Der Rettungsdienst führte dann weitere Maßnahmen durch. Um 23.24 Uhr war dann der 90. Einsatz des Jahres 2020 für die Kräfte der Möllner Wehr beendet.

27.5. Dreimal wurde an diesem Tag in den Mittagstunden die Hilfe der Möllner Blauröcke benötigt. Erstmals sprangen die Funkmeldeempfänger um 11.17 Uhr an. Kurze Zeit später rückten die Einsatzkräfte zu einem Pkw-Brand im Bereich der Erdgastankstelle am Sitzkrüger Moor aus. Das erdgasbetriebe Fahrzeug stand beim Eintreffen der ersten Kräfte bereits in Vollbrand. Das Feuer konnte glücklicherweise schnell unter Kontrolle gebracht werden. Um ein Eindringen von Betriebsstoffen und Schaummittel in die Oberflächenentwässerung zu verhindern, wurden zudem die Einläufe abgedichtet. Die Gaszufuhr zur Tankstelle wurde vom Versorger abgesperrt.

30 Blauröcke waren dem Ruf der Melder gefolgt und zum Gerätehaus geeilt. Noch während des Einsatzes erreichte die Einsatzleitung um 11.54 Uhr die Meldung, dass der Rettungsdienst mit einer Tragehilfe unterstützt werden müsse. So rückten die Drehleiter vom Gerätehaus und ein Fahrzeug von der Einsatzstelle am Sitzkrüger Moor zu einem mehrstöckigen Wohngebäude am Wasserkrüger Weg aus. Nachdem der Patient auf die Schleifkorbtrage umgelagert worden war, konnte er mit Hilfe der Drehleiter aus dem 4. Obergeschoss gerettet werden.

Kaum waren die Einsatzkräfte ins Gerätehaus zurückgekehrt, wurden sie um 13.01 Uhr erneut benötigt. Wieder war das zuvor angefahrene Wohngebäude Ziel der Einsatzkräfte. In diesem Fall wurde in einer Wohnung eine hilflose Person vermutet. Als die Feuerwehr zur Wohnungsöffnung eintraf, war auch der Hausmeister mit einem Zweitschlüssel vor Ort eingetroffen. Die Patientin lag aber so unglücklich auf dem Boden, dass die Wohnungstür nicht geöffnet werden konnte. Über ein auf Kipp gestelltes Fenster gelangte ein Feuerwehrmann dann in die Wohnung.

28.5. Zum ersten Einsatz des Tages wurde die Wehr um 7.28 Uhr in die Massower Straße gerufen. Wieder galt es eine Wohnungstür für den Rettungsdienst zu öffnen. Wie sich herausstellte, war die Bewohnerin in ihrer Wohnung gestürzt. Der Pflegedienst kam aufgrund des von innen steckenden Schlüssels nicht in die Wohnung, so dass die Hilfe der FF Mölln benötigt wurde.

28.5. Um 16.34 Uhr meldete ein Anrufer, dass er nach einem Gewitter vermutlich aufgrund eines Blitzschlages eine Rauchentwicklung im Waldgebiet Am Lütauer See beobachtet hat. Aufgrund der Alarmierung eilten 27 Blauröcke zum Gerätehaus und suchten wenig später den genannten Bereich ab. Es konnte keine Rauchentwicklung beobachtet und auch kein Feuer entdeckt werden. Somit wurde der Einsatz ohne weitere Maßnahmen abgebrochen und als Fehlalarm verbucht.

28.5. Die Unwetterfront, die an diesem Nachmittag über Mölln hinweggezogen war, verursachte dann um 18.39 Uhr noch einen weiteren Einsatz. Nach einem Starkregenschauer lief Wasser in das Dach eines Hauses an der Königsberger Straße. Die alarmierten Feuerwehrkräfte reinigten von der Drehleiter aus die verstopfte Dachrinne und verhinderten so das weitere Eindringen von Wasser.

29.5. Zum wiederholten Male hatte eine Frau in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Großer Eschenhorst unbeabsichtigt ihren Notrufknopf betätigt und auf den Rückruf der Notrufzentrale nicht reagiert. Somit wurde auch in diesem Fall die FF Mölln um 23.53 Uhr wieder zu einer Notfalltüröffnung gerufen. Die Bewohnerin konnte dann selbst die Tür für die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst öffnen.

30.5. Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der A 24, der durch einen Geisterfahrer verursacht wurde und 2 Todesopfer forderte, wurden um 19.34 Uhr auch die Mitglieder der Technischen Einsatzleitung (TEL) alarmiert. Der TEL gehören auch Kameraden der Möllner Wehr an. Diese rückten auch zum Unfallort zwischen den Anschlussstellen Hornbek und Talkau aus und unterstützen die örtliche Einsatzleitung. Kameraden der FF Mölln nahmen zudem als Teil der Psychosozialen Notfallversorgung für Betroffene / Notfallseelsorge an dem Einsatz teil.

31.5. Um 14.30 Uhr erreichte die Wehr die Meldung, dass in einem Mehrfamilienhaus an der Kolberger Straße ein Rauchwarnmelder piept. Die Einsatzkräfte öffneten die Wohnungstür und stellten in der leicht verrauchten Wohnung fest, dass ein Essen auf dem Herd brannte. Nachdem das Essen vom Herd genommen und ins Freie gebracht worden war, wurde die Wohnung belüftet.

31.5. Zum 33 und letzten Einsatz des Monats riefen die Funkmeldeempfänger die Möllner Blauröcke um 17.48 Uhr. Im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe rückten die Kräfte nach Breitenfelde aus. In einem Gebäude am Sportplatz war es zu einen Feuer gekommen, dass von der örtlichen Feuerwehr erfolgreich gelöscht werden konnte. Somit brauchten die Möllner Blauröcke nicht mehr unterstützend tätig zu werden und kehrten ins Möllner Gerätehaus zurück. 43 Ehrenamtler waren zum Gerätehaus geeilt.

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