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Hilfeleistungseinsätze und Fehlalarme prägten den ersten Monat des Jahres 2021

Ölspur im Stadtgebiet

                                                                              11 Alarmierungen für die FF Mölln

(TS) Anscheinend wissen immer noch viele Mitbürger nicht, was das Wort freiwillig in dem Namen Freiwillige Feuerwehr Mölln bedeutet. Freiwillig heißt, dass die Männer und Frauen bei Notfällen ihre Arbeitskraft ehrenamtlich und unentgeltlich zur Verfügung stellen. Dafür opfern sie entweder ihre Freizeit oder der Arbeitgeber stellt sie für ihre Tätigkeit frei. Auch die Stadt Mölln besitzt nur eine Freiwillige Feuerwehr, die 1874 von 74 Möllner Bürgern nach einem verheerenden Brand in der Möllner Altstadt gegründet wurde. Bis zum heutigen Tag haben 1008 Möllnerinnen und Möllner ihre Kraft und Zeit ehrenamtlich und unentgeltlich für ihre Mitbürger zur Verfügung gestellt. Im Einsatzfall werden sie über ihre Funkmeldeempfänger alarmiert und fahren zunächst das Gerätehaus am St.-Florian-Weg an. Auch im Januar setzte sich der positive Trend der letzten drei Monate des Jahres 2020 fort. So zeigt die Einsatzbilanz, dass die Hilfe der Möllner Blauröcke im Januar nur 11 mal (Januar 2020: 23 mal) benötigt wurde. Am 15. Januar unterstützten zwei Kameraden der Wehr im Rahmen eines Einsatzes der Technischen Einsatzleitung des Kreises Herzogtum Lauenburg die Einsatzleitung bei einem Großfeuer in Aumühle. Das Unterstützungsersuchen erreichte die Kameraden um 12.54 Uhr.

09.1. Zum ersten Einsatz des Jahres 2021 riefen die Funkmeldeempfänger die Mitglieder der FF Mölln um 14.34 Uhr. Die Kräfte wurden benötigt, um eine Kraftstoffspur, die sich bei regnerischem Wetter durch weite Teile des Stadtgebietes zog, zu entschärfen und abzustreuen. Auch die Bundesstraße 207 war im Abfahrtsbereich Mölln-Süd betroffen. Nachdem die 29 Einsatzkräfte die mehrere Kilometer lange Spur abgestreut hatten, war für sie der Einsatz um 17.00 Uhr beendet.

 

12.1. Um 7.39 Uhr erreichte die Kräfte die Meldung über einen Zimmerbrand im 2. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Ratzeburger Straße. Die Bewohnerin befand sich beim Eintreffen am Einsatzort glücklicherwweise nicht mehr in ihrer Wohnung und wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Die ersten Kräfte, die in die vollständig verqualmte Wohnung vordrangen, stellten fest, dass in der Küche ein leerer Pizzakarton auf dem eingeschalteten Herd einen Schwelbrand verursacht hatte. Nachdem der Karton entfernt und der Herd ausgeschaltet worden war, wurde die Wohnung belüftet. 37 Blauröcke waren dem Ruf der Melder gefolgt und zum Gerätehaus geeilt.

13.1. Die um 1.08 Uhr durch die Funkmeldeempfänger aus dem Schlaf gerissenen Feuerwehrkameraden eilten unverzüglich zum Gerätehaus. Zuvor hatte die Brandmeldeanlage eines Getränkeherstellers an der Thorner Straße einen Alarm ausgelöst. Vor Ort stellte sich kurze Zeit später heraus, dass beim Reinigen einer Maschine zu viel Wasserdampf freigesetzt worden war. Die Anlage wurde zurückgestellt. Weitere Maßnahmen waren glücklicherweise nicht erforderlich.

15.1. Die Bewohnerin einer Wohnung im 2. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses am Wasserkrüger Weg bat aufgrund von Atemnot den Rettungsdienst um Hilfe. Dieser stellte dann fest, dass die Wohnungstür verschlossen war und die Tür von der Bewohnerin nicht geöffnet werden konnte. Die um 22.55 Uhr nachalarmierten Feuerwehrkräfte konnten dem Rettungsdienst Zutritt zur Wohnung verschaffen und unterstützten anschließend mit einer Tragehilfe beim Transport der Frau zum Rettungswagen.

20.1. Wie sich vor Ort schnell herausstellte, war der Alarm einer automatischen Brandmeldeanlage einer Möllner Reha-Klinik auf einen Fehlalarm zurückzuführen. Dieser Alarm war zuvor durch Handwerksarbeiten mit einem Trennschleifer ausgelöst worden. Somit brauchten die 26 um 11.21 Uhr alarmierten Kräfte nicht einzugreifen.

21.1. Nachdem die Brandmeldeanlage eines Baumarktes am Grambeker Weg einen Alarm ausgelöst hatte, alarmierte die Leitstelle um 13.55 Uhr die FF Mölln. Schnell stellte sich auch in diesem Fall heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, so dass einige Fahrzeuge bereits auf der Anfahrt die Einsatzfahrt abbrechen konnten. 24 Blauröcke waren zuvor zum Gerätehaus geeilt.

22.1. Für 17 Ehrenamtler wurde die Nachtruhe um 1.18 Uhr durch das Piepen er Funkmeldeempfänger je unterbrochen. Der Rettungsdienst benötigte die Hilfe der Feuerwehrkräfte für eine Tragehilfe beim Transport eines erkrankten Mannes aus dem 3. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Schmilauer Straße. Um 1.58 Uhr war der Einsatz beendet.

24.1. Um 11.15 Uhr alarmierte die Leitstelle Süd aufgrund eines Hilfeersuchens des Möllner Augustinums die Feuerwehr. Wie sich herausstellte, stand die Brandmeldeanlage dauerhaft auf Störung. Da ein Schadensereignis nicht festgestellt wurde und die Störungsmeldung auch nicht beseitigt werden konnte, wurde die Anlage der Haustechnik übergeben. Für die 28 Einsatzkräfte war der Einsatz somit ohne weitere Tätigkeiten beendet.  

24.1. Aufgrund des Alarms einer Brandmeldeanlage wurde um 21.08 Uhr die FF Mölln alarmiert. Wenig später rückten 43 Kräfte zur Thorner Straße aus. Die ersten Einsatzkräfte stellten im Heizungsbereich eines Betriebes einen ungewöhnlich starken Wasserdampfaustritt fest. Dieser Wasserdampf hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst.

26.1. Die Bewohnerin einer Wohnung im Erdgeschoss eines Hauses an der Schmilauer Straße war gestürzt und konnte nicht mehr alleine aufstehen. Da der Pflegedienst nicht in die Wohnung gelangen konnte, alarmierte dieser Rettungsdienst und Feuerwehr. Über ein auf Kipp gestelltes Fenster konnten die um 9.11Uhr alarmierten Einsatzkräfte dem Rettungsdienst Zutritt zur Wohnung verschaffen.

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