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Oktober 2020: Möllner Blauröcke wurden 10 mal um Hilfe gebeten

Fehlalarm einer Brandmeldeanlage im Grambeker Weg

2 Suchaktionen erfolgreich beendet

(TS) Überschattet wurde der Oktober durch den Tod des Löschmeisters Günter Bobzien. Er trat im Alter von knapp 14 Jahren am 1. Februar 1955 zunächst als Trommler in den Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Mölln ein. Am 1. Februar 1957 nahm er dann mit fast 16 Jahren auch seinen Dienst in die Einsatzabteilung der Möllner Wehr auf. Am 1. Januar 2007 wurde er in die Ehrenabteilung der Wehr übernommen, der er bis zu seinem Tod angehörte. 

Erfreulich ist die Gesamtbilanz der Möllner Wehr für den diesjährigen Oktober. Verzeichnete die Möllner Wehr im Oktober 2019 noch 16 Alarmierungen, so wurde die FF Mölln im Oktober 2020 nur 10 mal um Hilfe gebeten. Somit ist der Oktober zugleich der bisher einsatzschwächste Monat des Jahres 2020.

Mit Ende Oktober haben die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mölln aufgrund der Corona-Pandemie den Ausbildungsbetrieb zunächst bis Ende des Jahres 2020 eingestellt. Auch alle geplanten Veranstaltungen fallen in diesem Zeitraum aus. Leider fiel der traditionelle Laternenumzug, der für den 17.Oktober geplant war, in diesem Jahr ebenfalls aufgrund der Corona-Pandemie aus. Nun hoffen alle, dass der Laternenumzug 2021 wieder stattfinden kann.

05.10. In einem Wohnblock am Wasserkrüger Weg war eine Bewohnerin seit mehreren Tagen nicht mehr gesehen worden. Da ein Notfall vermutet wurde, forderte die alarmierte Polizei um 16.03 Uhr die Feuerwehr und den Rettungsdienst nach. Nach Öffnen der Wohnungstür wurde die Bewohnerin tot in der Wohnung vorgefunden. Im Rahmen der Amtshilfe wurde auf Bitten der Polizei die Wohnung später von den Feuerwehrkräften durch den Einbau eines neuen Schließzylinders verschlossen.

 

 12.10. Um 2.01 Uhr unterbrachen die Funkmeldeempfänger die Nachtruhe der Möllner Blauröcke. Zuvor hatte die Brandmeldeanlage eines Betriebes an der Thorner Straße einen Alarm ausgelöst. Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass es in einem Technikraum der Firma an einer Pumpe zu einem technischen Defekt gekommen war. Freiwerdende Dämpfe hatten den Alarm ausgelöst. Vorgenommene Messungen erbrachten kein Ergebnis. Nach der Belüftung des Raumes wurde die Anlage der Haustechnik übergeben.

13.10. Nachdem eine ältere Frau in einem Haus an der Kösliner Straße gestürzt war und Hilfe benötigte, setzte sie einen Notruf ab. Da sie die Tür für den Rettungsdienst nicht selbst öffnen konnte, wurde um 16.02 Uhr die FF Mölln um Hilfe gebeten und zu einer Notfalltüröffnung alarmiert.

15.10. Als Fehlalarm stellte sich der Alarm der Brandmeldeanlage des Möllner Augustiums heraus, der die Mitglieder der Möllner Wehr um 9.30 Uhr erreichte. Vor Ort wurde festgestellt, dass ein Druckknopfmelder im Außenbereich der Lieferzufahrt defekt war.

19.10. Der Bewohner einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Posener Straße wurde seit mehreren Tagen nicht gesehen. Da ein Notfall vermutet wurde, wurden wurden Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr alarmiert. Nach Öffner der Wohnungstür stellte sich heraus, dass niemand in der Wohnung war.

22.10. In einem Einfamilienhaus am Grambeker Weg wurde eine hilflose Person vermutet. Als die um 19.03 Uhr zur Türöffnung alarmierten Feuerwehrkräfte am Einsatzort eintrafen, hatte der Bewohner nach starkem Klopfen der Polizei bereits die Haustür geöffnet. Die Person hatte nur fest geschlafen. Somit wurde der Einsatz als Falschalarm verbucht.

23.10. Zwischen 19.30 und 23.00 Uhr kam es in der Villenstraße zu einer groß angelegten Suchaktion nach einer vermissten 88-jährigen, die in einem Möllner Altenheim vermisst wurde. Nach einer ergebnislosen Suche durch das Personal wurden die Polizei und dann weitere Rettungskräfte alarmiert. So erreichte auch um 21.35 Uhr 30 Mitglieder der FF Mölln das Unterstützungsersuchen. Im Einsatz waren dann neben der Polizei und den Kräften der FF Mölln, die Drohnengruppe der FF Schwarzenbek, der Rettungsdienst sowie Rettungshundestaffeln aus dem Herzogtum Lauenburg und dem Kreis Stormarn. Bevor alle alarmierten Rettungskräfte ihre Suche aufnehmen konnten, wurde die Rentnerin auf einem in der Nähe liegenden Grundstück im Bereich einer Tiefgarage unverletzt, jedoch leicht unterkühlt, aufgefunden und vom Rettungsdienst versorgt.

28.10. Um 22.33 Uhr wurde auch die Freiwillige Feuerwehr erneut zu einer Personensuche alarmiert. In diesem Fall wurde eine 100-jährige Frau vermisst. Zusammen mit der Rettungshundestaffel, der Drohnengruppe der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenbek und der Polizei suchten die 28 Kräfte der Möllner Wehr im Bereich des Dahlienweges angrenzende Grundstücke sowie umliegende Wege ab. Auf einem Grundstück wurde die Vermisste dann von Kräften der FF Mölln aufgefunden. Sie war ansprechbar und durch einen Sturz leicht verletzt. Die Frau wurde erstversorgt und dann an den alarmierten Rettungsdienst übergeben.

29.10. Nachdem die Brandmeldeanlage eines Pflegeheimes am Grambeker Weg einen Alarm ausgelöst hatte, wurde die FF Mölln um 8.31 Uhr alarmiert. Vor Ort wurde festgestellt, dass durch einen Wasserrohrbruch in einem der Zimmer warmes Wasser ausgetreten war. Der Wasserdampf hatte die Anlage ausgelöst.

30.10. Auch der letzte Einsatz des Monats wurde um 11.24 Uhr durch den Alarm einer Brandmeldeanlage verursacht. Wenig später rückten die ehrenamtlichen Helfer zu einer REHA-Klinik am Birkenweg aus. Nach dem Eintreffen stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm aufgrund eines technischen Defektes handelte.

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