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Juli 2020: Auffällig viele Fehlalarme und ein nächtlicher Küchenbrand

Küchenbrand in der Hauptstraße

Ehrenamtliche Helfer 17 mal alarmiert

(TS) 17 mal wurden die ehrenamtlichen Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Mölln im Juli um Hilfe gebeten, wobei sich 10 Alarmierungen im nachherein als Fehl- bzw. Falschalarme herausstellten. Diese hohe Zahl an Fehl- bzw. Falschalarmen war für einen Monat schon recht ungewöhnlich. Wobei sich die Gesamteinsatzzahlen im Jahr 2020 weiterhin positiv entwickeln. Verzeichnete die FF Mölln in den ersten 7 Monaten des Jahres 135 Alarmierungen, so waren es gleichen Zeitraum des Jahres 2019 bereits 160.

01.7. Als Falschalarm stellte sich die Alarmierung zu einer Notfalltüröffnung, die die Einsatzkräfte um 11.27 Uhr erreichte, heraus. In einer Wohnung eines Wohnblocks an der Hansestraße des wurde eine hilflose Person vermutet. Noch vor dem Ausrücken des ersten Fahrzeuges teilte die Polizei mit, dass die Person am ZOB aufgefunden wurde.

04.7. Ebenfalls als Fehlalarm stellte sich die Meldung über einen vermuteten Zimmerbrand in einem Haus an der Sebastian-Kneipp -Straße heraus, zu dem die Möllner Blauröcke um 16.57 Uhr alarmiert wurden. Zuvor hatte ein Anwohner Brandgeruch wahrgenommen und einen Notruf abgesetzt. Vor Ort wurde glücklicherweise kein Feuer vorgefunden.

06.7. Aller guten Dinge sind drei, mögen einige der alarmierten Feuerwehr-kameraden an diesem Tag gedacht haben. Denn auch der dritte Einsatz des Monats, zudem sie aufgrund des Alarms einer automatischen Brandmeldeanlage um 7.58 Uhr alarmiert worden waren, stellte sich nach dem Eintreffen im Robert-Koch-Park als Fehlalarm heraus.

 

11.7. Um 1.51 Uhr rissen die Funkmeldeempfänger 38 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mölln aus dem Tiefschlaf. Zuvor war per Notruf gemeldet worden, dass aus dem 2. Obergeschoss eines Wohngebäudes an der Hauptstraße dicker schwarzer Qualm ins Freie drang. Als die ersten Kräfte wenig später vor Ort eintrafen, stellte sich heraus, dass es sich um einen umfangreichen Küchenbrand handelte. Da die Tür zur Küche offen stand, war das gesamte Gebäude massiv verqualmt. Durch mehrere Trupps, die unter Atemschutz vorgingen, konnte das Feuer ausfindig gemacht und gelöscht werden. Um auszuschließen, dass sich noch Personen in dem verqualmten Gebäude befinden, wurden parallel zu den getroffenen Maßnahmen die Wohn- und Schlafräume auf allen Etagen durchsucht. Im Bereich der Küche wurden zudem Zwischendecken geöffnet, um Glutnester aufzuspüren und abzulöschen. Ein Übergreifen des Feuers auf andere Räumlichkeiten konnte somit erfolgreich verhindert werden. Der Einsatz zog sich über mehrere Stunden hin und wurde nach einer abschließenden Nachkontrolle endgültig gegen 06:00 Uhr beendet. Während sich glücklicherweise bei Brandausbruch arbeitsbedingt keine Personen in dem Gebäude aufgehalten hatten und somit keine Personen zu Schaden kamen, entstand durch das Feuer ein beträchtlicher Sachschaden.

11.7. Die Ehrenamtler wurden dann um 16.27 Uhr noch einmal zu einer Notfalltüröffnung in einem Mehrfamilienhaus an der Karl-Heinz-Goedtke-Straße gerufen. Leider kam hier für die Bewohnerin jede Hilfe zu spät.

15.7. Um einen Ölfleck auf einem Parkplatz an der Industriestraße abzustreuen wurde die Hilfe der Wehr um 13.40 Uhr angefordert. Vor Ort wurde festgestellt, dass es sich vermutlich um Speiseöl handelte.

17.7. Bereits zwei Minuten nachdem die Funkmeldeempfänger die Mitglieder um 10.32 Uhr zu einem vermuteten Feuer in einem Gebäude an der Industriestraße gerufen hatten, widerrief die Leitstelle aufgrund eines Falschalarms die Alarmierung. Somit brauchten die alarmierten Kräfte gar nicht mehr das Gerätehaus anzufahren und konnten an ihre Arbeitsstellen zurückkehren. Schnell hatte sich zuvor herausgestellt, dass die beobachtete Rauchentwicklung vom Arbeitsplatz eines Mitarbeiters ausging, der eine Feuerstelle zum Schmieden von Eisen vorbereitete.

18.7. Als Nachbarn eines Einfamilienhauses an der Peter-Henlein-Straße das Piepen eines Rauchwarnmelders vernahmen und die ältere Bewohnerin auf Klopfen und Klingeln nicht reagierte, setzten sie um 0.41 Uhr einen Notruf ab. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde die Tür geöffnet und es stellte sich heraus, dass der Rauchwarnmelder aufgrund eines technischen Defektes einen Alarm ausgelöst hatte. Somit wurde der Einsatz als Fehlalarm verbucht.

19.7. Da in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Wasserkrüger Weg ein Notfall vermutet wurde, wurde um 8.53 Uhr die Feuerwehr alarmiert, um für den Rettungsdienst und die Polizei die Wohnungstür zu öffnen. Beim Eintreffen hatte die Bewohnerin bereits die Tür geöffnet, so dass durch die Feuerwehrkräfte keine weiteren Maßnahmen erforderlich waren.

19.7. Nachdem die Brandmeldeanlage einer Großbäckerei an der Industriestraße um 11.32 Uhr einen Alarm ausgelöst hatte, wurde die Möllner Feuerwehr alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Alarm durch die Auslösung einer Sprinklerdüse im Heizungsraum ausgelöst worden war. Vermutlich lag ein Defekt vor, denn ein Feuer wurde nicht vorgefunden. Die Anlage wurde zurückgestellt und der Einsatz als Fehlalarm verbucht. Während Techniker an der Sprinkleranlage arbeiteten, löste die BMA des Betriebes löste erneut einen Alarm aus. So musste diese erneut zurückgestellt werden.

21.7. Zum 130. Einsatz des Jahres wurden die ehrenamtlichen Kräfte der Wehr um 7.40 Uhr alarmiert. Es galt in diesem Fall, dem Rettungsdienst sowie der Polizei Zutritt zu einem Haus an der Jähnenstraße zu verschaffen.

21.7. Um 18.08 Uhr wurde die Hilfe der Möllner Wehr erneut benötigt, um dem Rettungsdienst in diesem Fall Zutritt zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus am Wasserkrüger Weg zu verschaffen. Der Bewohner hatte seinen Hausnotruf ausgelöst und mitgeteilt, dass er die Tür nicht mehr selbst öffnen kann.

22.7. Nur aufgrund einer beobachteten Rauchentwicklung wurde der Leitstelle um 16.09 Uhr ein Schuppenbrand auf dem Gelände des Heinrich-Langhans-Stiftes gemeldet. Die ersten der insgesamt 28 Einsatzkräfte stellten dann fest, dass auf einem Nachbargrundstück eine Feuertonne kontrolliert brannte. Ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht erforderlich und der Einsatz wurde als Falschalarm verbucht.

23.7. Während der Verladung von Sperr-und Hausmüll in einen Container auf dem Deponiegelände in Grambek bemerkten Mitarbeiter der Firma Damm eine leichte Qualmentwicklung und verständigten die Feuerwehr. Den Einsatzkräften aus Grambek und Mölln, die um 19.28 Uhr alarmiert worden waren, gelang es, das Feuer, das mittlerweile den gesamten Container erfasst hatte, so dass dieser in Vollbrand stand, unter Kontrolle zu bringen und eine Brandausbreitung zu verhindern. Nachdem der Container mit Hilfe eines Lkw ausgekippt worden war, zog ein Bagger der Deponie das Brandgut auseinander. So konnten dann die Glutnester gelöscht werden. Die 12 Möllner Kräfte kehrten gegen 20.45 Uhr ins Gerätehaus zurück.

30.7. Nachdem die Brandmeldeanlage der Berufsbildungszentrums einen Feueralarm ausgelöst hatte, wurde die FF Mölln um 8.27 Uhr alarmiert. Die Erkundung durch die Feuerwehrkräfte ergab, dass sich der ausgelöste Rauchwarnmelder in einem Traforaum befand. Da nur der Energieversorger einen Schlüssel für diesen Raum besitzt, wurden die Stadtwerke zur Einsatzstelle beordert. Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, der vermutlich durch Bauarbeiten neben dem Traforaum ausgelöst worden war.

31.7. Und auch der letzte Einsatz des Monats konnte von den um 8.56 Uhr alarmierten Kräften als Fehlalarm verbucht werden. Zuvor hatte die Brandmeldeanlage des Berufsbildungszentrums an der Kerschensteiner Straße einen Feueralarm ausgelöst.

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