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Somit unsere Bitte an Euch: 

 

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Freiwillige Feuerwehr Mölln - 253 Alarmierungen im Jahr 2019

Die beförderten und geehrten der Jahreshauptversammlung

 Brandschutzehrenzeichen in Silber für Heiko Poggensee 

(TS) Im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung der FF Mölln standen neben den Berichten der Wehrführung und Fachwarte zahlreiche Ehrungen und Beförderungen. So wurde der Gruppenführer Heiko Poggensee für seine 25-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr mit dem Brandschutzehrenzeichen in Silber ausgezeichnet und im Laufe der Versammlung aufgrund seiner Tätigkeit zum Oberlöschmeister befördert.

Zunächst aber hatte Möllns Wehrführer Sven Stonies die Versammlung eröffnet und konnte an diesem Abend 55 Mitglieder und 6 Ehrenmitglieder, Möllns Bürgermeister Jan Wiegels, den Ehrengemeindewehrführer Torsten Schöpp, die neu gewählten Mitglieder des Jugendfeuerwehrausschusses, die Spielmannszugführerin Sabine Carstens und weitere Gäste begrüßen. So waren der Leiter des Fachbereiches Bürgerdienstleistungen und Ordnung Torsten Wendland ebenso der Einladung gefolgt wie die Amtswehrführer des Amtes Breitenfelde Ralf Hillmer und des Amtes Lauenburgische Seen Axel Maluche sowie der stellv. Amtswehrführer des Amtes Sandeneben-Nusse Ralf Querfurth . Abordnungen der FF Wittenburg, der FF Ratzeburg des DRK Ortsvereins, der Möllner DLRG, der Polizeistation Mölln und des THW nahmen ebenfalls als Gäste an der Versammlung teil. .

Nachdem das jüngste Mitglied der Wehr eine Kerze zur Erinnerung an die verstorbenen Kameraden entzündet hatte, erhoben sich die Anwesenden von den Plätzen und gedachten nach der Totenehrung durch den Wehrführer mit einer Schweigeminute der verstorbenen Kameraden. In diesem Jahr erinnerte der Wehrführer besonders an den Löschmeister Bruno Schriewer, der am 18. Dezember 2019 verstarb.

 

In seinem Grußwort bedankte sich Möllns Bürgermeister bei den anwesenden Mitgliedern der Wehr auch im Namen des Bürgervorstehers und aller städtischen Gremien für die stete Hilfs- und Einsatzbereitschaft, ging auf geplante Neuanschaffungen und anstehende Baumaßnahmen ein und sicherte der Wehr auch weiterhin im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten die Unterstützung der Stadt zu.

Nach den Grußworten weiterer Gäste und der Genehmigung des Protokolls der letztjährigen Versammlung erstattete Möllns Wehrführer den Anwesenden seinen Bericht für das Jahr 2019. Dem Bericht war u.a. zu entnehmen, dass die FFW Mölln 2019 insgesamt 253 mal (2018:295 mal) um Hilfe gebeten wurde. Erfreulicherweise waren dies 42 Einsätze weniger als im Jahr 2018.

2019 wurde die Freiwillige Feuerwehr Mölln 51 mal (2018: 69) im Rahmen der nachbarlichen Hilfe tätig. Wie Sven Stonies weiter ausführte, wurden die Möllner Blauröcke zur Bekämpfung von 5 (12) Großbränden, 3 (9) Mittelbränden und zu 34 (66) Klein- bzw. Entstehungsbränden gerufen, wobei die Wehr bei 4 Großbränden und 2 Mittelbränden im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe tätig wurde. Bei 5 Großbränden waren Möllner Kameraden zudem im Rahmen ihrer Tätigkeit in der Technischen Einsatzleitung überörtlich gefordert. 21mal (26) waren Hilfeleistungen im Bereich Öl/Chemie- Gefahrgut zu erbringen. Daneben galt es 8 (6) sonstige technische Hilfeleistungen zu bewältigen. In 70 (50) Fällen wurden die ehrenamtlichen Helfer mit dem Stichwort „Mensch in Not“ alarmiert. In der Regel galt es Wohnungstüren für Polizei und Rettungsdienst zu öffnen bzw. Tragehilfen für den Rettungsdienst zu leisten oder Personen aus Fahrstühlen zu befreien. Weiterhin führte die Wehr 13 (6) Lenzeinsätze und weitere 24 (29) wetterbedingte Einsätze durch. 44mal (54) wurde die Feuerwehr irrtümlich alarmiert. In der Regel wurden diese Fehlalarme durch automatische Brandmeldeanlagen und private Rauchmelder verursacht. Außerdem wurden 2 (5) Tiere aus einer Notlage befreit. Die FF Mölln stellte zudem 5 (7) Sicherheitswachen. Im Bereich der Notfallseelsorge waren Mitglieder der Wehr 14 mal tätig. Im Rahmen der 5. Feuerwehrbereitschaft des Kreises nahmen Möllner Kameraden zudem an der Bekämpfung des großen Waldbrandes bei Lübtheen teil. Insgesamt wurden so 280 (314) Einsatzstunden erbracht. 60 Personen konnten unter Mithilfe der Möllner Wehr aus einer Gefahrensituation befreit bzw. gerettet werden. In 5 Fällen kam die Hilfe der Rettungskräfte leider zu spät.

Die Anwesenden erfuhren zudem, dass die FF Mölln derzeit 93 Mitglieder hat, darunter befinden sich 10 Frauen. Das Durchschnittsalter der aktiven Kameraden beträgt 39,7 Jahre. Der Ehrenabteilung gehören 20 Kameraden an. Außerdem unterstützen und honorieren 105 passive Mitglieder die Arbeit der Wehr.

Weiterhin berichtete der Wehrführer über die im Jahr 2019 durchgeführten Veranstaltungen und erwähnte hierbei besonders den 41. Kreisfeuerwehrmarsch, den 18. Laternenumzug, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut, sowie das Treffen mit den Freunden und Förderern der Wehr.

Dem Bericht konnten die Anwesenden u.a. weiter entnehmen, dass die Indienststellung eines neuen LF 20 als Ersatzbeschaffung für ein altes Tanklöschfahrzeug voraussichtlich im 3. Quartal dieses Jahres erfolgen soll. Mit dieser Beschaffung wird dann die Forderung des Feuerwehrbedarfsplans erfüllt. Nun beginnen allerdings schon wieder die Planungen für die Ersatzbeschaffung des zweiten Tanklöschfahrzeuges. Die Umbau- und Erneuerungsmaßnahmen des Funkraumes konnten im Jahr 2019 abgeschlossen werden. Im Jahr 2019 wurde nach großer organisatorischer Vorarbeit in Mölln gemeinsam mit den Wehren des Amtes Breitenfelde eine gemeinsame Amtsführungsstelle gebildet. Der Wehrführer führte die im Jahr 2020 geplanten Anschaffungen auf und wies mit Nachdruck auf anstehende Bau- und Unterhaltungsmaßnahmen im und am Gerätehaus, die zum Teil schon seit 2015 immer wieder angemahnt werden, hin. So gilt es, ein neues Gefahrstofflager zu errichten, marode Fenster auszutauschen, den Parkplatz neu zu pflastern und die alte Dienstwohnung zu Büroräumen umzubauen sowie das Gerätehaus barrierefrei herzurichten.

 Zum Abschluss seines Berichtes versicherte er dem Bürgermeister, dass die Möllner Bevölkerung sich auch weiterhin auf die Freiwillige Feuerwehr Mölln stets verlassen kann und dankte den politischen Gremien und der Stadtverwaltung für die stete Unterstützung Sven Stonies bedankte sich zudem bei allen Mitgliedern der Wehr sowie bei den fördernden Mitgliedern für ihre Unterstützung und bei allen Hilfsorganisationen und umliegenden Wehren für die hervorragende Zusammenarbeit. Er betonte, dass das Netzwerk der „Blaulichtorganisationen“ einwandfrei funktioniert. Sein besonderer Dank ging aber an alle Arbeitgeber, die die Kameradinnen und Kameraden der Wehr zu Einsätzen und dienstlichen Veranstaltungen freistellen.

Nach den umfangreichen Berichten der Spielmannszugführung, der Jugendgruppenleitung und der Fachwarte, in denen den Anwesenden das vielfältige Aufgabenspektrum der Wehr vor Augen geführt wurde, stellte der Kassenwart Hans-Hermann Albrecht die Einnahme - und Ausgaberechnung für das Jahr 2019 vor. Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde diese dann von der Mitgliederversammlung beschlossen.

Auf Beschluss der Mitgliederversammlung wurden nach einjähriger Anwärterzeit Timo Albrecht und Luca-Tim Borghardt in die Einsatzabteilung übernommen. Zum Oberfeuerwehrmann beförderte der Wehrführer Johannes Brauner, Hendrik Mahnau, Dustin Christopher Siemers und Marvin Wangelin. Max Grothe und Patrick Püschel wurden zum Löschmeister befördert

Die Jahreshauptversammlung bietet auch den Rahmen, um langjährige Mitglieder zu ehren und ihnen die entsprechende Bandschnalle sowie ein Präsent der Wehr zu überreichen. Seit 10 Jahren gehören Chris Landsberger und Dustin Christopher Siemers zur Feuerwehr. Auf eine 20-jährige Mitgliedschaft kann Torben Willhöft und auf eine 30-jährige Mitgliedschaft können der Zugführer Jan Fiedermann, Möllns stellv. Wehrführer Stefan Jacke und Marco Steinfeld zurückblicken. Vor 40 Jahren traten Jens Reimers und Werner Teegen in die Möllner Feuerwehr ein. Seit nunmehr 50 Jahren tragen Günter Scholz, Peter Siemers und Gerd Kahl den blauen Rock. Den Abschluss bildeten zwei doch schon außergewöhnliche Ehrungen. Der Oberbrandmeister Roland Fröhlich gehört seit nunmehr 60 Jahren und der Löschmeister Dieter Steinfeld gehört sogar schon seit 70 Jahren zur Möllner Feuerwehr.

Möllns Bürgermeister überreichte dann dem Löschmeister Werner Teegen, der im Herbst mit dem Brandschutzehrenzeichen in Gold ausgezeichnet worden war, für sein 40-jähriges Wirken zum Wohle der Stadt Mölln die Jubiläumsgabe und überbrachte zugleich den Dank der städtischen Gremien.

Da es immer wieder Fragen gibt, warum die Möllner Feuerwehr Kontakt zur Freiwilligen Feuerwehr Wittenburg hat und es gegenseitige Besuche gibt, ergriff der Ehrengemeindewehrführer Torsten Schöpp zum Abschluss der Versammlung das Wort und berichtete, dass die Verbindung beider Wehren im November 1989 mit Öffnung der innerdeutschen Grenze begann. Waren zunächst die Wittenburger häufig in Mölln zu Gast, fuhren die Möllner erstmalig Heiligabend 1989 mit einem Feuerwehrfahrzeug nach Wittenburg. Da sich die Ereignisse 2019 zum 30. mal jährten, hat er die Ereignisse dieser Nacht in einem Aufsatz unter dem Titel „Heiligabend 1989 – eine historische Nacht“ für die Nachwelt festgehalten. Dieser Text wurde zunächst in der Ausgabe Nr. 208 der „Lauenburgische Heimat“ vom November 2019 veröffentlicht. Torsten Schöpp schilderte nun die Ereignisse dieser Nacht und vervollständigte diese mit eigenen Erlebnissen bei Einsätzen an der innerdeutschen Grenze.

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