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Ereignisreicher Juni 2019

Wetterschaden im Grambeker Weg

Kräfte der Möllner Wehr wurden 38 mal benötigt

(TS) Neben den 33 Einsätzen, die durch die Freiwillige Feuerwehr Mölln im Juni abgearbeitet wurden, wurden im Rahmen der „Psychosozialen Notfallversorgung für Betroffene (PSNV-B)“ / Notfallseelsorge Möllner Kameraden noch 4 mal überörtlich tätig. Außerdem wurde ein Mitglied der Technischen Einsatzleitung in einem Fall alarmiert.

In der Zeit vom 30. Mai bis zum 2. Juni unterstützten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Mölln die DLRG Mölln. Die DLRG Mölln war in diesem Jahr Gastgeber des Landesjugendtreffens und der Landesmeisterschaften im Rettungsschwimmen.

Außerdem beteiligten sich Mitglieder der Wehr und der Jugendfeuerwehr am 15. Juni am Zapfenstreich anlässlich des Möllner Schützenfestes. 27 Mitglieder der Einsatzabteilung und die Möllner Jugendfeuerwehr und nahmen dann am Sonntag mit der Fahne der FF Mölln am großen Festumzug teil.

02.6. Für 21 Möllner Blauröcke unterbrach um 0.56 Uhr der Alarm einer Brandmeldeanlage die wohlverdiente Nachtruhe. Wenig später rückten sie zum alten Rathaus am Marktplatz aus. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass der Alarm wohl durch einen technischen Defekt ausgelöst worden war.

02.6. Aufgrund eines umgestürzten Baumes am Stadtseewerder wurden Kräfte der FFW Mölln um 12.26 Uhr alarmiert. Am Ende der Sackgasse entdeckten die Einsatzkräfte einen Baum, der den Zugang zum Stadtsee blockierte. Anwohner hatten befürchtet, dass durch den seit einer Woche liegenden Baum der Zugang zum See für die Feuerwehr nicht mehr möglich sei. Da von dem Baum keine Gefahr oder Beeinträchtigung des Verkehrs ausging, wurden keine Maßnahmen durch die Feuerwehr getroffen. Die Beseitigung des Baumes obliegt dem Eigentümer des Grundstücks.

 

03.6. Zur Unterstützung des Rettungsdienstes wurde um 7.33 Uhr die Drehleiter der Wehr angefordert. Mit deren Hilfe musste eine schwer erkrankte Person aus dem 3. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Posener Straße zu Boden gebracht werden. Leider verstarb der Patient noch vor Ort im Rettungswagen. Zur Betreuung der Angehörigen wurde die Notfallseelsorge (PSNV-B) angefordert.

08.6. Am Wasserkrüger Weg konnte ein kleinerer Baum den etwas stärkeren Windböen nicht standhalten. Er kippte um und blockierte den angrenzenden Fuß-und Radweg. Die um 18.20 Uhr alarmierten Kräfte beseitigten das Hindernis.

10.6. Im Bereich der Stettiner Straße löschten die um 8.58 Uhr alarmierten Kräfte eine ca. 15 qm große brennende Waldbodenfläche sowie einen brennenden Baumstumpf ab.

10.6. Um 14.52 Uhr wurde Mitglieder der FFW Mölln zur Hauptstraße gerufen. Hier musste der Rettungsdienst mit Hilfe der Drehleiter bei einer Personenrettung in einem Altstadthaus unterstützt werden. Hierfür musste die Hauptstraße kurzfristig durch die Polizei voll gesperrt werden.

12.6. Aufgrund einer Unwetterfront, die an diesem Tag mit Gewitter und Starkregen auch über Mölln hinweggezogen war, registrierte die Möllner Wehr 6 Einsätze. Innerhalb kurzer Zeit waren ca. 30 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Die Regenmengen drangen in Gebäude ein, überfluteten Keller, Lagerräume sowie Garagen und sorgten im Stadtgebiet für unpassierbare Straßen. Das erste Hilfeersuchen erreichte die Einsatzkräfte um 17.38 Uhr. Zur Unterstützung rückten zunächst auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Alt-Mölln, Breitenfelde und Grambek zu einem Einsatz am Grambeker Weg aus. Deren Hilfe wurde dann aber nicht mehr benötigt. Die Möllner Kräfte waren in der Alt-Möllner Straße, in der Hansestraße, in der Ratzeburger Straße, am Waidmannsplatz, im Grambeker Weg sowie im Möllner Parkdeck tätig.

13.6. Um 18.47 Uhr wurden die ehrenamtlichen Helfer zur Klaus-Groth-Straße gerufen. Hier brannten im Garten eines Mehrfamilienhauses ein Sofa sowie Unrat.

14.6. Die Funkmeldeempfänger riefen 32 Möllner Blauröcke um 17.06 Uhr ins Lange Moor. Dort war eine Person unter einem Radlader eingeklemmt. Die Kräfte der Wehr unterstützten zudem bei der Einweisung des Rettungshubschraubers, beim Transport des Notarztes und beim Tragen der verletzten Person in dem unwegsamen Gelände.

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15.6. An diesem Tag wurden aufgrund einer erneuten Unwetterfront mit Gewitter und Starkregen 9 Einsätze abgearbeitet. Nachdem ein Blitz den Dachstuhl eines Hauses in Alt-Mölln in Brand gesetzt hatte, wurden um 8.10 Uhr neben der Feuerwehr Alt-Mölln auch die Feuerwehren aus Breitenfelde und Mölln alarmiert. Wenig später traf dann eine weitere Unwetterfront mit Starkregen auch die Stadt Mölln. Ca. 40 Liter Regen pro Quadratmeter prasselten in gut einer Stunde zu Boden. Wieder galt es, überflutete Straßen und Gebäude von den Wassermassen zu befreien. Nachdem die Mitglieder der FF Mölln im Wasserkrüger Weg, im Grambeker Weg, im Pommernweg, im Klärwerk, in der Goethestraße und im Möllner Parkdeck am ZOB tätig geworden waren, kehrten die letzten Kräfte gegen 13.00 Uhr ins Gerätehaus zurück. Zwischenzeitlich unterstützten auch das Technische Hilfswerk sowie der Kreisfeuerwehrverband mit ihren Hochleistungspumpen die Arbeit der Möllner Blauröcke. Diese wiederum brachten für das THW Sandsäcke zur Farchauer Mühle. Dort drohten die Räumlichkeiten der Gaststätte durch den Starkregen voll Wasser zu  laufen.      

      

15.6. Noch einmal wurde an diesem Tag die Hilfe der Möllner St.-Florians-Jünger benötigt. So wurden sie um 15.26 Uhr zu einer Notfalltüröffnung in die Hauptstraße gerufen. Eine hilflose Person wurde in ihrer Wohnung vermutet. Vor Ort hatte sich die Polizei aber bereits Zutritt verschafft und die Bewohnerin wohlauf vorgefunden. Somit waren von Seiten der Feuerwehrkräfte keine Maßnahmen erforderlich.

19.6. Als nach dem Alarm einer automatischen Brandmeldeanlage eines Alten – und Pflegeheimes die Kräfte am Einsatzort eintrafen, stellte sich die Meldung als Fehlalarm heraus. Dieser war durch Bauarbeiten ausgelöst worden. Gegen 10.45 Uhr kehrten die um 10.12 Uhr alarmierten Kräfte ins Gerätehaus zurück.

20.6. Als die Bewohner eine Hause in der Hansestraße bemerkten, dass aus einem geplatzten Heizungsrohr im Keller Wasser ausgetreten war, baten sie um 0.12 Uhr die FF Mölln um Hilfe. Da bereits ein Mitarbeiter des zuständigen Versorgers vor Ort war und die Wasserhöhe zu gering war, wurden die Kräfte nicht tätig.

25.6. Nachdem in einem Gebäude an der Hauptstraße ein potentiell explosiver Stoff gefunden worden war, wurde um 15.32 Uhr zunächst zur Lageerkundung auch die Möllner Feuerwehr um Hilfe gebeten. Sicherheitshalber wurde dann um 15.50 Uhr auch noch ein Löschfahrzeug der Wehr zum Brandschutz angefordert. Nach einer umfangreichen Erkundung vor Ort und Rücksprache mit Experten wurde entschieden, dass das mehrere Jahrzehnte alte Gebinde über ein zertifiziertes Entsorgungsunternehmen der Vernichtung zugeführt wird. Da keine akute Gefahr von dem Stoff ausging, konnte der Einsatz der Feuerwehr beendet und die Sperrung der Hauptstraße aufgehoben werden.

26.6. Da in einem Haus in Mölln Nord eine hilflose Person vermutet wurde, wurden um 13.31 Uhr Kräfte der FF Mölln zu einer Notfalltüröffnung für Polizei und Rettungsdienst alarmiert. Als die Kräfte der Wehr begonnen hatten, das Schloss zu entfernen, wurde die Tür von innen geöffnet.

27.6. Von den um 18.35 Uhr alarmierten Kräften der FF Mölln wurde im Kreuzungsbereich Wasserkrüger Weg / Berliner Straße sowie in der Wittenburger Straße eine Ölspur abgestreut.

28.6. Als die Funkmeldeempfänger 32 Kräfte der FF Mölln um 17.32 Uhr aufgrund des Alarms eines Rauchwarnmelders in die Hirschberger Straße riefen, kam gleich der Verdacht auf ein angebranntes Essen auf. Nachdem sich die ersten Kräfte Zutritt zu der Erdgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus verschafft hatten, bestätigte sich dieser Verdacht. Das Essen wurde vom Herd genommen. Abschließend wurde die Wohnung belüftet.

29.6. Im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe wurde um 2.28 Uhr auch die Drehleiter zu einem Feuer auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Kühsen gerufen. Noch auf der Anfahrt kam die Nachricht, dass die Möllner Kräfte nicht mehr benötigt werden. So rückten diese wieder ins Gerätehaus ein und wenig später konnten die 32 ehrenamtlichen Helfer  ihre Nachtruhe fortsetzen. Noch vor Ort konnte ein vermutlicher Brandstifter von Polizeikräften festgenommen werden. Ob dieser Mann auch für weitere Feuer auf Bauernhöfen , die seit November 2018 die Feuerwehren im Nordkreis beschäftigten, in Betracht kommt, müssen die Ermittlungen ergeben.

30.6. Um 6.34 Uhr war die Nacht für die ehrenamtlichen Helfer beendet. Nachdem ein Rauchwarnmelder angeschlagen hatte, wurden sie zu einem Zimmerbrand in die Goethestraße gerufen. Unmittelbar bevor sich die Einsatzkräfte Zutritt zur bereits verqualmten Wohnung verschaffen wollten, öffnete der Bewohner dann doch noch die Tür. Wenig später entdeckten die Kräfte ein verkohltes Essen im Backofen. Das Reste des Essens wurden ins Freie gebracht. Zudem wurde die Wohnung belüftet. Der Bewohner wurde vom Rettungsdienst versorgt.