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FF Mölln wurde im Mai 2019 insgesamt 19 mal alarmiert

Feuer in der Humboldtstraße

Möllner Blauröcke blicken auf einen ereignisreichen Mai zurück

(TS) Sah es längere Zeit so aus, als wenn der Mai einsatzmäßig endlich mal wieder ein sehr erfreulicher Monat werden würde, so zeigt die Bilanz, dass die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mölln letztendlich 19 mal um Hilfe gebeten wurden. Damit setzt sich auch im Mai der negative Trend des Jahres fort.

Glücklicherweise gab es im Mai aber auch einen erfreulichen Anlass. Am 10. April war ein junges Mädchen mit ihrem Sportruderboot im Ziegelsee gekentert. Nun erreichte die Einsatzkräfte ein Dankesschreiben. Eine Geste, die bei allen Beteiligten sehr positiv aufgenommen wurde. Ein Dankesschreiben oder entsprechende Worte sind in der heutigen schnelllebigen Zeit doch eher die Ausnahme und leider nicht mehr selbstverständlich. Auch insofern nicht, dass viele Mitbürger anscheinend nicht wissen, dass ausschließlich Ehrenamtler aufgrund eines Notrufes oder eines sonstigen Hilfeersuchens erscheinen. Viele Mitbürger kennen den Unterschied zwischen einer Berufsfeuerwehr und einer freiwilligen Feuerwehr nicht mehr.

Am 4. Mai konnte die Freiwillige Feuerwehr Mölln dann zahlreiche fördernde Mitglieder im Gerätehaus am St.-Florian-Weg begrüßen. Nach einer kleinen Übung der Jugendfeuerwehr wurden bei Kaffee und Kuchen interessante Gespräche geführt. Möllns Wehrführer informierte die Gäste zudem über die in jüngster Zeit getätigten Anschaffungen durch die Stadt Mölln, über die Aktivitäten der Wehr und das Einsatzgeschehen der jüngeren Vergangenheit. Arne Sommer zeigte als Brandschutzbeauftragter der Wehr das Verhalten im Brandfall auf und wies auf die Bedeutung der Rauchwarnmelder hin. Letztendlich konnten die Anwesenden den neuen Funkraum besichtigen, das neue Rettungsboot sowie das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) in Augenschein nehmen.

Das Treffen des Wehrvorstandes mit den Reservisten und Ehrenmitgliedern der Wehr hat seinen festen Platz im Jahreskalender der Möllner Wehr. So trafen sich alle am 24. Mai in der Waldlust. Nach einem gemeinsamen Essen gab ein Lichtbildervortag des Leiters der Stadtbildstelle Anlass zu regen Diskussionen über frühere Zeiten.

 

01.5. Seit einem halben Jahr kommt es im Norden des Kreises immer wieder vor allem im Bereich von Bauernhöfen zu Feuern. Diesmal stand gegen 0.40 Uhr das Strohlager auf einem Bauernhof in Koberg in Flammen. Hinter einer Scheune hatten Anwohner den Brand bemerkt und einen Notruf abgesetzt. Aufgrund der Größe des Feuers wurde um 0.43 Uhr auch die FF Mölln zur Unterstützung angefordert. Gemeinsam mit anderen freiwilligen Feuerwehren aus dem Bereich konnte ein Übergreifen der Flammen auf eine in der Nähe stehende Scheune verhindert und das Feuer erfolgreich bekämpft werden. Um 2.55 Uhr wurden die 23 Möllner Kräfte mit ihren vier Fahrzeugen aus dem Einsatz entlassen und kehrten ins Möllner Gerätehaus zurück.

02.5. War es eine unklare Lagemeldung oder ein Fehler bei der Alarmierung die dazu führte, dass mit der Meldung „Feuer groß – Waldbrand“ die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aus Mölln und Grambek sowie der Technischen Einsatzleitung des Kreises und des Löschzug Gefahrgut um 0.47 Uhr durch ihre Funkmeldeempfänger aus dem Schlaf gerissen wurden. Wenig später rückten allein 47 Möllner Kräfte zum Wolliner Weg aus. Nachdem die Möllner Kräfte das Feuer gefunden hatten, stellte sich heraus, dass in einem kleinen Waldstück Unterholz und Waldboden auf einer Fläche von ca. 10 qm brannte. Als klar war, dass nur eine kleine Fläche vom Feuer betroffen war, wurden alle anrückenden Kräfte abbestellt. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, so dass die Kräfte nach kurzer Zeit wieder ins Gerätehaus zurückkehrten und ihre unterbrochene Nachtruhe fortsetzen konnten.

03.5. Da in einer Wohnung eines Hauses an der Tilsiter Straße eine hilflose Person vermutet wurde, bat eine Bekannte um Hilfe. Daraufhin alarmierte die Leitstelle um 11.38 Uhr den Rettungsdienst und zugleich die Möllner Wehr, die dem Rettungsdienst Zutritt verschaffen sollte. Nach dem Öffner der Tür übernahm der Rettungsdienst die Versorgung der Patientin. Die Kräfte der Wehr unterstützen dann noch den Transport zum Rettungswagen.

03.5. Um 19.51 Uhr wurde auch die Möllner Feuerwehr mit ihren Booten nach Nusse gerufen. Hier drohte eine Frau im Ritzerauer See zu ertrinken. Noch auf der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte die Information, dass die Frau aus dem Wasser gerettet werden konnte. Die Möllner Kräfte konnten somit die Einsatzfahrt abbrechen.

07.5. Nachdem die Brandmeldeanlage des Möllner Augustinums einen Feueralarm ausgelöst hatte, wurde die Möllner Wehr um 12.22 Uhr alarmiert. Nach dem Eintreffen der 24 Einsatzkräfte stellte sich die Feuermeldung glücklicherweise als Fehlalarm heraus. Der Alarm war durch Handwerkerarbeiten auf dem Dach ausgelöst worden. Um 17.08 Uhr erreichte die Wehr die Meldung, dass die Brandmeldeanlage eines Verbrauchermarktes an der Industriestraße einen Feueralarm ausgelöst hat. Auch in diesem Fall brauchten 23 Einsatzkräfte vor Ort nicht weiter tätig zu werden, da der Alarm aufgrund eines technischen Defektes ausgelöst worden war.

08.5. Aus ungeklärter Ursache brannten auf dem Grundstück eines Hauses an der Humboldtstraße plötzlich hölzerne Sichtschutzzäune sowie gelagertes Brennholz. Das Feuer konnte von den um 15.18 Uhr alarmierten Kräften, die zunächst mit der Meldung „Heckenbrand“ alarmiert worden waren, schnell gelöscht werden. Mit der Wärmebildkamera wurden ein angebautes Carport kontrolliert sowie Glutnester aufgespürt und abgelöscht.

08.5. In der Zeit von 18.45 Uhr bis 21.25 Uhr beschäftigte die Beseitigung einer längeren Ölspur Kräfte der FF Mölln. Betroffen waren vor allem Straßen im Robert-Koch-Park sowie die Hindenburgstraße, der Wasserkrüger Weg sowie die Bergstraße.

10.5. Nachdem sich ein Reh in einem Zaun im Bereich des Möllner Heidberges verfangen hatte, wurde die Möllner Wehr um 13.32 Uhr um Hilfe gebeten. Noch vor dem Ausrücken der Kräfte erreichte diese die Meldung, dass sich das Reh selbst aus seiner misslichen Lage befreien konnte. Vor einigen Jahren gab es schon einmal eine ähnliche Situation im Bereich der Sterleyer Straße. In diesem Fall konnte der damalige Wehrführer,der von der Leitstelle telefonisch in Kenntnis gesetzt wurde, zusammen mit dem Leiter des Fachbereichs Forst und Grün, ein Reh, das sich in einem Zaun verfangen hatte, befreien und dann wenig später unverletzt Auf der Heide wieder aussetzen. Diese Hilfeleistung wurde aber damals nicht weiter festgehalten und fand somit keinen Eingang in die Bilanz der Wehr.

13.5. Um 2.57 Uhr erreichte die Wehr ein Unterstützungsersuchen der Polizei. Zur Spurensicherung nach einem Einbruch in einen Supermarkt an der Ratzeburger Straße benötigte die Polizei eine Leiter. Somit konnte ein Zugang zum Dach des Gebäudes geschaffen werden.

13.5. Aufgrund einer vermuteten Verpuffung im Heizungskeller eines Mehrfamilienhauses an der Stettiner Straße war ein Heizungsmonteur gerufen worden. Dieser stellte nach seinem Eintreffen eine Verrauchung sowie sehr hohe Kohlenmonoxid-Werte fest und hörte zudem „Knallgeräusche“. Daraufhin verließen alle Bewohner noch vor dem Eintreffen der Feuerwehrkräfte, die um 21.39 Uhr alarmiert wurden, das Mehrfamilienhaus. Da sich die Kameraden der Wehr zu einem Übungsabend im Gerätehaus aufhielten, konnten sie schnell ausrücken. Vor Ort ergaben die Messungen - trotz eines merkwürdigen Geruches - aber keine auffälligen Werte mehr. Bevor die Bewohner in das Haus zurückkehren konnten, wurden die Räumlichkeiten sicherheitshalber belüftet. Aufgrund einiger Ungereimtheiten – so wurde festgestellt, dass anscheinend eine Duftsprayflasche mutwillig angezündet und so gesprengt wurde - wurde die Einsatzstelle dann der Polizei für weitere Ermittlungen übergeben.

23.5. Dreimal wurde die Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Mölln an diesem Tag benötigt. Erstmals riefen die Funkmeldeempfänger Möllner Kameraden um 12.16 Uhr zum Einsatz. Auf dem Parkplatz der Praxisklinik Mölln hatte eine junge Mutter ihren Fahrzeugschlüssel im Auto bei ihrem drei Monate alten Sohn vergessen. Der Pkw verschoss sich selbst. Mit einem Draht wurde die Fahrertür von innen geöffnet und das Kleinkind aus dem Fahrzeug befreit. Um 13.12 Uhr erreichte die Möllner Blauröcke die Meldung über einen brennenden Baum im Doktorhofweg. Hier brannte es an einem Baumstumpf zwischen der Baumrinde. Mit der Feuerwehraxt wurde die Rinde abgeschlagen, so dass das Feuer erfolgreich abgelöscht werden konnte. Um 17.46 Uhr wurden die Einsatzkräfte aufgrund des Alarms einer Brandmeldeanlage erneut benötigt. Im Kühllager einer Großbäckerei an der Industriestraße war bei Wartungsarbeiten ein Sprinkler abgerissen worden. Durch den Druckabfall hatte die Brandmeldeanlage einen Alarm ausgelöst.

24.5. Um 21.54 Uhr erreichte die Möllner Blauröcke die Nachricht, dass sich eine Person in einem festsitzenden Fahrstuhl in einem Wohnblock an der Klaus-Groth-Straße befindet. 10 Minuten später konnte die Person aus ihrer misslichen Lage befreit werden.

25.5. Da vermutet wurde, dass sich in der Wohnung eines Hauses an der Hansestraße eine Person in einer Notlage befinden würde, wurde um 5.48 Uhr auch die FFW Mölln um Hilfe gebeten. Vor Ort öffnete der Betroffene dann selbst die Wohnungstür, so dass ein Eingreifen der Feuerwehrkräfte nicht erforderlich war.

25.5. Nach einem Verkehrsunfall in der Nähe des Möllner Bahnhofes wurden von den um 19.43 Uhr alarmierten Kräften der FF Mölln ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen.

29.5. Nachdem bei Bauarbeiten auf einem Grundstück in Berkenthin eine Gasleitung beschädigt worden war, wurden um 12.53 Uhr im Rahmen des Löschzug-Gefahrgut Möllner Kräfte alarmiert und mit dem Erkunderfahrzeug nach Berkenthin beordert. Da aber bereits Mitarbeiter des zuständigen Versorgungsunternehmens vor Ort waren, wurden die Möllner Kräfte nicht mehr benötigt und kehrten sofort ins Möllner Geräteaus zurück.  

31.5. Noch auf der Anfahrt zu einem gemeldeten Heckenbrand an der Marienburger Straße erreichte die um 16.03 Uhr alarmierten Kräfte der FF Mölln die Nachricht, dass ihre Hilfe nicht mehr benötigt wird. Die Anwohner hatten das kleine Feuer selbst löschen können.