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Sorgen und Ängste der Leute nicht noch weiter schüren!

Zurzeit wird wieder überall vor fiesen Machenschaften von „Verbrecherbanden“ gewarnt, die angeblich die Rauchmelder überprüfen möchten und sich somit Zutritt zu Wohnungen oder Häusern verschaffen wollen. Diese Warnungen kursieren auf Facebook, WhatsApp, im Freundes- o. Familienkreisen.

Wir bitten Euch, leitet diese Warnungen NICHT weiter. 

Schon vor einem Jahr tauchten die gleichen Texte und dubiosen Warnungen überall auf und immer stammt der Text aus „internen“ Kreisen der Feuerwehr.

Offizielle Meldungen über Vorfälle dieser Art gibt es hier bisher nicht oder nur in wenigen Einzelfällen aus Süddeutschland.

Mit dieser Panikmache tun wir uns leider keinen Gefallen. Zeigen wir doch, dass selbst einige Feuerwehren nur irgendwas aufschnappen und ungefiltert Meldungen weiterleiten. Die Feuerwehren im Land genießen ein hohes Ansehen in der Bevölkerung und wir wollen es nicht unnötig auf die Probe stellen.

Stellt Euch also die Frage, ob man immer alles glauben muss, was so in der digitalen Welt unterwegs ist. Klärt die Bürgerinnen und Bürger in einem persönlichen Gespräch bei Euch vor Ort auf und nutzt somit die Chance, ihnen die Welt der Feuerwehr etwas näher zu bringen.

Ein Hinweis noch: Vermieter von Wohnungen sind dazu verpflichtet, Rauchmelder in Mietwohnungen regelmäßig zu prüfen bzw. prüfen zu lassen. Dies wird in den meisten Fällen vom Vermieter vorher angekündigt und ist somit kein weiterer Versuch von dubiosen „Verbrecherbanden“ in die Wohnungen einzudringen.

Bei Fragen hilft immer ein Anruf beim Vermieter.

Bei allen anderen Dingen gilt immer; Kommt mir an der Haustür etwas komisch vor, so rufe ich als allererstes die Polizei und schüre nicht die Sorgen, Nöte und Ängste meiner Mitmenschen in der digitalen Welt. 

In diesem Sinne

Euer Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein

35 Einsätze am 5. Oktober für die Möllner Feuerwehr

(TS) Bereits um 8.33 Uhr waren 18 Möllner Brandschützer im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe nach Ratzeburg ausgerückt. Zur Bekämpfung eines Feuers in einem Einfamilienhaus wurden in der Kreisstadt weitere Atemschutzgeräteträger benötigt. Diese kehrten um 10.00 Uhr ins Möllner Gerätehaus zurück und wussten da noch nicht, was für ein einsatz- und arbeitsintensiver Tag ihnen noch bevorstehen würde.

Nachdem im September das Sturmtief „Sebastian“ für zahlreiche Einsätze der FF Mölln gesorgt hatte, traf das Sturmtief „Xavier“, das am frühen Nachmittag als sogenannter Schnellläufer auch über den Kreis Herzogtum Lauenburg zog, mit seinem Sturmfeld und orkanartigen Böen auch den Möllner Bereich. In der Königsberger Straße wurden dabei eine 32-jährige Möllnerin durch umstürzende Bäume lebensgefährlich und ein 16-jähriger leicht verletzt.

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Ölspur Schmilauer Straße

Fehlalarme und Hilfeleistungseinsätze prägten auch den September 2017

(TS) Die Möllner Blauröcke blicken auf einen ereignisreichen September zurück. So zeigt die Septemberbilanz der Freiwilligen Feuerwehr Mölln, dass die Einsatzkräfte der FF Mölln zu 26 kleineren Einsätzen gerufen wurden.

Außerdem beteiligten sich die Möllner Blauröcke am Naturerlebnistag im Uhlenkolk und stellten der Öffentlichkeit u.a. das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug der FF Mölln vor. Sehr viele Besucher nutzen die Gelegenheit, um mit den Feuerwehrkräften ins Gespräch zu kommen.

Am 9. September war zudem die Ehrenabteilung der FF Wittenburg bei der Möllner Wehr zu Gast. Nach einer Drei-Seen-Rundfahrt führte Möllns Nachtwächter die Gäste durch die Altstadt und informierte dabei auch über feuerwehrinteressante Begebenheiten aus den letzten 150 Jahren. Dann trafen sich alle im Gerätehaus der FF Mölln zu Kaffee und Kuchen. Hier warteten bereits weitere Kameraden der FF Mölln. Abschließend informierten sich die Gäste bei einem Rundgang durch das Gerätehaus über die technische Ausstattung und Ausrüstung und traten sichtlich beeindruckt ihre Rückfahrt nach Wittenburg an.

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Hilfeleistungseinsätze prägten den August 2017

(TS) Nach über 33 Jahren als hauptamtlicher Gerätewart der Freiwilligen Feuerwehr Mölln trat der Brandmeister Werner Stonies zum 31. Juli 2017 in den Ruhestand. Sein Nachfolger wurde der Hauptlöschmeister Torsten Hilmer. Dieser trat sein Amt am 1. August 2017 an. Die Chronik der Wehr verzeichnet ansonsten 16 Alarmierungen, die sich wie folgt aufgliedern:  

01.8. Im Rahmen des Löschzug – Gefahrgut rückten 11 Kameraden der FF Mölln zur Unterstützung der FF Gudow aus. Im Bereich der Raststätte Gudow im Zuge der A 24 lief aus dem defekten Tank eines polnischen Lkw`s Kraftstoff aus. Die Einsatzkräfte pumpten den Kraftstoff ab und kehrten gegen 23.00 Uhr ins Möllner Gerätehaus zurück.

03.8. Als Anwohner an der Bürgermeister-Oetken-Straße bemerkten, dass es in einer Papierpresse auf dem Grundstück eines Hauses brannte, alarmierten sie die Feuerwehr. Wenig später wurde das Feuer von den um 22.22 Uhr alarmierten Kräften der FF Mölln gelöscht.

04.8. Als ein Baum, der vermutlich aufgrund einer Windböe im Fredeburger Wald umgestürzt war und den Fahrradweg neben der B 207 blockierte, wurde um 15.34 Uhr die FF Mölln um Hilfe gebeten. Wenig später wurde das Hindernis von den ehrenamtlichen Helfern beseitigt.

06.8. Schon etwas längere Zeit dürfte eine Frau in ihrer Wohnung in einem Haus an der Berliner Straße hilflos gelegen haben, ehe Nachbarn ihre Hilferufe hörten und die Rettungskräfte alarmierten. Wenig später erreichten die um 17.41 Uhr alarmierten Kräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr den Einsatzort. Mit Hilfe einer Steckleiter gelangten die Kräfte der Feuerwehr über eine offene Balkontür in die Wohnung und unterstützen später den Rettungsdienst mit einer Tragehilfe.

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Symbolbild

Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Mölln von 1874 bis 2016

In der Stammrolle der Freiwilligen Feuerwehr finden wir alle Einsätze von der Gründung bis zum Jahre 1925. Auffällig ist, dass im Gegensatz zu heute in dieser Zeit die Freiwillige Feuerwehr Mölln ausschließlich zur Brandbekämpfung herangezogen wurde.

Das erste Feuer der am 24. September 1874 von 51 Möllner Bürgern gegründeten Freiwilligen Feuerwehr Mölln wurde am 17. Mai 1875 registriert. Es galt einen Waldbrand am Drüsensee zu bekämpfen.

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Hohe Einsatzzahlen setzen sich auch im Juli 2017 fort – 19 Alarmierungen

(TS) Begann der Juli für die FF Mölln einsatzmäßig recht erfreulich, so änderte sich das Bild ab der 2. Monatsdekade abrupt. Die Hoffnung der ehrenamtlichen Helfer, endlich wieder einmal einen ganz normalen Monat zu erleben, zerschlug sich somit. So zeigt die Einsatzbilanz der FF Mölln, dass die Wehr im Juli insgesamt 19mal alarmiert wurde. Der Juli reiht sich damit nahezu nahtlos in die bisherigen Monatsbilanzen des Jahres 2017 ein.

11.7. Zur Unterstützung des Rettungsdienstes (Tragehilfe) wurden um 13.12 Uhr Kräfte der Wehr alarmiert. Wenig später rückten diese zur Humboldtstraße aus.

12.7. Die um 11.50 Uhr alarmierten Kräfte der Wehr streuten eine kurze Ölspur im Grambeker Weg ab und verständigten anschließend den städtischen Bauhof, damit entsprechende Warnschilder aufgestellt werden konnten.

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