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Fehlalarme und Hilfeleistungseinsätze prägten den September 2016

(TS) Die Septemberbilanz der Freiwilligen Feuerwehr Mölln zeigt, dass die Einsatzkräfte der FF Mölln 17 kleineren Einsätzen gerufen wurden. Auffällig hierbei waren vor allem die ungewohnt viele Alarmierungen zum Öffnen von Türen für den Rettungsdienst. Außerdem beteiligten sich die Brandschutzerzieher, die Möllner Jugendfeuerwehr und der Kreisfeuerwehrverband mit seiner Hochleistungspumpe am Naturerlebnistag im Uhlenkolk. Sehr viele Besucher nutzen die Gelegenheit, um mit den Feuerwehrkräften ins Gespräch zu kommen. Ansonsten trafen sich die Mitglieder der Einsatzabteilung noch zu zwei Übungsdiensten.

Groß war zudem die Freude, als ein Möllner Bürger der Freiwilligen Feuerwehr Mölln am 26. September einen 112 Jahre alten schön verzierten Bierkrug aus Ton, der sich in seinem Besitz befand, übergab. Der Inschrift auf dem Deckel ist zu entnehmen, dass dieser Krug ursprünglich einem Gründungsmitglied der FF Mölln gehörte – so lautet die Inschrift:

         Dem Kameraden J. Gerber für 30-jährige treue Dienste

     Freiw. Feuerwehr 1874 – 1904

Der Stammrolle der Möllner Wehr, in der alle aktiven Blauröcke seit Gründung der FF Mölln aufgeführt sind, ist zu entnehmen, dass der Maler Johannes Gerber, der am 4. Oktober 1850 in Mölln geboren wurde, Gründungsmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Mölln war und der Wehr vom 24. September 1874 bis zum 20. Juli 1909 angehörte. Seit dem 1. Juli 1930 gehörte er der Wehr dann als förderndes (soziales) Mitglied an.

Dieser sicherlich seltene Krug aus der Gründungszeit der Möllner Wehr wird seinen gebührenden Platz finden. Uwe – vielen Dank, dass du an uns gedacht und somit deine Verbundenheit zur Wehr zum Ausdruck gebracht hast. Zugleich wird so auch die Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit deutlich.

 

04.9. Aufgrund eines piependen Rauchwarmelders wurde um 13.32 Uhr die FF Mölln alarmiert. Wenig später rückten Kräfte zur Friedenstraße aus. Der Einsatz stellte sich schnell als Fehlalarm heraus.

05.9. Auch der zweite Einsatz des Monats wurde durch einen defekten Rauchwarnmelder verursacht. Um 0.49 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Haus Am Kurgarten gerufen. Nach dem Öffnen der Wohnungstür wurde die Wohnung kontrolliert. Wenig später konnten die 25 Blauröcke ihre Nachtruhe fortsetzen.

05.9. Auf Bitten der Polizei und des Rettungsdienstes öffneten die um 21.27 Uhr alarmierten Kräfte der FF Mölln die Tür eines Hauses am Erikaweg. Wenig später wurde ein männlicher Patient dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben.

12.9. Erneut sorgte ein defekter Rauchwarnmelder für einen Einsatz der FF Mölln. So wurde die Wehr um 17.21 Uhr zur Möllner Jugendherberge beordert. Nach dem Eintreffen stellte sich die Feuermeldung als Fehlalarm heraus. Nach der Kontrolle des Gebäudes rückten die Kräfte wieder ab.

12.9. Einen weiteren Fehlalarm registrierte die Wehr um 18.10 Uhr. In diesem Fall wurde in einer Wohnung an der Berliner Straße eine hilflose Person vermutet. Nachdem die Einsatzkräfte die Wohnungstür durch eine Zweitschlüssel, den eine Nachbarin vorbeibrachte, geöffnet hatten, wurde in der Wohnung keine Person vorgefunden.

15.9. Als Anwohner einen piependen Rauchwarnmelder hörten, alarmierten sie um 3.23 Uhr die Feuerwehr. Wenig später rückten 22 Kräfte zu einem Haus am Uhlenkolk aus. Noch bevor die Feuerwehr tätig wurde, öffnete die Bewohnerin den Einsatzkräften selbst die Tür. Schnell stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Wenig später konnten alle die unterbrochene Nachtruhe fortsetzen.

16.9. Zu spät kam jegliche Hilfe für eine Frau in einem Wohnhaus Am Wall. Die um 10.26 Uhr alarmierten Kräfte der FF Mölln brauchten nicht mehr tätig zu werden. Der Rettungsdienst hatte sich bereits den Zutritt zur Wohnung verschafft, fand die Bewohnerin jedoch tot vor.

16.9. Noch vor Ort wurde die FF Mölln erneut um Hilfe gebeten. Ein junger Schwan hatte sich in das Revier zweier Altschwäne verirrt. Diese versuchten, ihn auf dem Mühlengraben immer wieder zu attackieren, trieben ihn in den Bereich der alten Stadtmühle und versperrten ihm so seinen Fluchtweg. So bat der Vorsitzende des Möllner Tierschutzvereins die Einsatzkräfte um Unterstützung. Nachdem die beiden Altschwäne vertrieben worden waren, näherten sich zwei Möllner Kameraden mit Hilfe eines Schlauchbootes dem Jungschwan und trieben ihn in Richtung Mühlengraben. Dort wurde er eingefangen und im Schulsee wieder ausgesetzt. So kann der Schwan sich bei Bedarf selbst in Sicherheit bringen.

16.9. Um 21.02 Uhr wurden die ehrenamtlichen Helfer erneut alarmiert, um dem Rettungsdienst Zutritt zu einer Wohnung an der Sebastian-Kneipp-Straße zu verschaffen. Da die Bewohnerin die Tür selbst öffnete, brauchten die Kräfte der FF Mölln nicht tätig zu werden.

17.9.Mit dem Stichwort „Technische Hilfe groß“ wurden die Möllner Blauröcke um 0.13 Uhr alarmiert. Es galt bereits tätige Kräfte (Polizei / Hundestaffeln) bei einer Personensuche im Stadtgebiet zu unterstützen. Wurde zunächst schwerpunktmäßig im Hansaviertel gesucht, wurde die Suche dann – auch aufgrund von Hinweisen zweier Feuerwehrkameraden – auf die Altstadt ausgedehnt. Die vermisste Person konnte schließlich im Bereich Mölln-Nord aufgefunden werden. Für die 36 Kräfte der FF Mölln war der Einsatz dann um 1.36 Uhr beendet.

22.9. Um 19.46 Uhr wurden auch Kräfte der FF Mölln aufgrund einer Gewässerverschmutzung in Lehmrade, der bereits Fische zum Opfer gefallen waren, alarmiert. Für die Umweltbehörde wurden Wasserproben entnommen. Anschließend wurde die Einsatzstelle an die Umweltbehörde übergeben.

23.9. Mit der Meldung „ TH Y – 1 klemmt / 1- 2 Verletzte / Fahrzeug brennt „ wurde die FF Mölln zu einem Verkehrsunfall im Grambeker Weg gerufen. Der Unfall hatte sich an der Kreuzung Grambeker Weg/Hempschört ereignet. Ein Mercedes wollte offenbar nach links abbiegen. Dabei übersah der Fahrer anscheinend ein von rechts kommendes Fahrzeug. Der Mercedes wurde durch die Wucht des Aufpralls zusätzlich gegen ein weiteres Fahrzeug geschoben. Beim Eintreffen der Rettungskräfte bestätigten sich die ersten Meldungen glücklicherweise nicht. So brannte kein Fahrzeug und es war auch keine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Eine Fahrerin hatte leichte Verletzungen erlitten und kam ins Krankenhaus. Als der Grambeker Weg während der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge gesperrt war, beseitigten die Kräfte der FF Mölln ausgelaufenen Kraftstoff.

24.9. Aufgrund von Hilferufen aus einer Wohnung informieren Nachbarn Feuerwehr und Rettungsdienst. Als die um 11.31 Uhr alarmierten Einsatzkräfte der FF Mölln in der Hummelstraße eintrafen, hatten Angehörige die Wohnungstür bereits geöffnet. Die Patientin wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut.

26.9. Während eines Übungsdienstes der Wehr erreichte diese ein Unterstützungser-suchen der FF Grambek. Seit längerer Zeit saß dort eine Katze in ca. 20 m Höhe einem Baum fest. Mit Hilfe der Drehleiter gelang es, die Katze aus ihrer misslichen Lage zu befreien und sicher zu Boden zu bringen.

27.9. Um 18.19 Uhr wurde die FF Mölln alarmiert, um dem Rettungsdienst Zutritt zu einer Wohnung in einem Haus am Grambeker Weg zu verschaffen.

28.9. Nachdem ein Kanu, das mit zwei Personen besetzt war, auf dem Ziegelsee gekentert war, wurde um 14. 44 Uhr die FF Mölln alarmiert. Vor Ort stellte sich nach kurzer Zeit heraus, dass die beide Bootsinsassen – ein 29-jähriger Möllner und eine 19-jährige Lübeckerin - von einem anderen Boot aufgenommen und an Land gebracht worden waren. Die Kräfte der Feuerwehr nahmen das gekenterte Boot auf und brachten es ebenfalls an Land.

28.9. Erneut wurden um 19.23 Uhr Kräfte der FF Mölln alarmiert, um für den Rettungsdienst eine Wohnungstür zu öffnen. Als die Einsatzkräfte in der Tilister Straße eintrafen, war die Tür bereits geöffnet worden, so dass keine weiteren Maßnahmen erforderlich waren.