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Negativer Trend setzte sich auch im Dezember 2018 fort

Grossbrand in Nusse

Möllner Feuerwehr registrierte 18 Einsätze

 (TS) Den letzten Monatsbericht des Jahres 2018 möchten die ehrenamtlichen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mölln zum Anlass nehmen, um sich bei allen Freunden und Förderern für die gewährte Unterstützung zu bedanken. Die Kameradinnen und Kameraden der FF Mölln wünschen allen Freunden und Förderern sowie deren Familien für das Jahr 2019 alles Gute – vor allem aber Gesundheit und viel Freude – aber auch immer wieder Zeit für einen Blick auf die täglichen kleinen Wunder.

Wenn auch die erschreckende Einsatzzahl von 300 zum Glück nicht ganz erreicht wurde, so blicken die Möllner Blauröcke auf das einsatzstärkste Jahr seit Gründung der Wehr im Jahre 1874 zurück. Dies ist auch insofern beachtlich, da die Stadt Mölln im Jahr 2018 von Unwetterlagen verschont geblieben ist. Ein Blick in die Jahresbilanz zeigt aber, dass es dagegen über 50 Fehlalarme (überwiegend verursacht durch automatische Brandmeldeanlagen bzw. private Rauchwarnmelder) und relativ viele Brandstiftungen gab. Im Dezember wurden Mitglieder der Wehr 18 mal um Hilfe gebeten, wobei in drei Fällen Möllner Mitglieder der technischen Einsatzleitung (TEL) alarmiert wurden , weil die TEL im Kreisgebiet (Bliesdorf/Müssen/Büchen) zur Koordination und Unterstützung bei größeren Einsätzen benötigt wurde.

 

Nach einem einsatzintensiven Jahr konnten auch die Mitglieder der Möllner Wehr – wie schon im letzten Jahr - wenigstens ungestört im Kreise ihrer Lieben den Jahreswechsel begehen. Bleibt zu hoffen, dass sich dieser Trend nun auch im Jahr 2019 fortsetzt und die Einsatzzahlen sich wieder deutlich nach unten bewegen. Dass es mal wieder ein Jahr mit einer zweistelligen Einsatzzahl – wie zuletzt 1978 mit 87 Einsätzen – geben wird, wird dagegen wohl nur ein Traum bleiben. So gab es in den ersten Einsatz des Jahres 2019 schon in der Neujahrsnacht, als um 2.26 Uhr ein brennender Mülleimer in der Brauerstraße abgelöscht werden musste. Gegen 4.30 Uhr wurden Kräfte der Wehr dann benötigt, um im Delvenauweg einen brennenden Papiercontainer abzulöschen.

Am 10. Dezember trafen sich die Mitglieder der Möllner Feuerwehr zudem zu ihrem Jahresabschlussdienst. In dessen Mittelpunkt stand das nun schon traditionelle Grünkohlessen mit den Familien.

03.12. Um 16.37 Uhr wurde die FF Mölln alarmiert, um den Rettungsdienst mit einer Tragehilfe zu unterstützen. Wenig später rückten die Kräfte zur Straße Auf den Dämmen aus.

03.12. Kurz nach der Rückkehr ins Gerätehaus riefen die Funkmeldeempfänger zum nächsten Einsatz. Da in einer Wohnung in einem Haus an der Seestraße eine hilflose Person vermutet wurde, sollte für den Rettungsdienst und die Polizei eine Tür geöffnet werden. Leider kam in diesem Fall jede Hilfe zu spät. Der Betroffene wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden.

04.12. Polizei und Rettungsdienst forderten um 5.59 Uhr die Feuerwehr an, damit die Kräfte der Wehr ihnen Zutritt zu einem Haus am Fliederweg verschaffen. Als die Blauröcke am Einsatzort eintrafen, hatte die Betroffene gerade ein Fenster geöffnet. Durch dieses gelangte ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes in die Wohnung und konnte die Tür öffnen. Weitere Maßnahmen durch die Feuerwehr waren nicht erforderlich.

05.12. Nachdem die Brandmeldeanlage der Möllner Jugendherberge um 10.11 Uhr einen Alarm ausgelöst hatte, rückten wenig später 18 Einsatzkräfte aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass beim Befüllen der Heizungsanlage Wasserdampf ausgetreten war, so dass der dortige Melder einen Alarm ausgelöst hatte. Nachdem die Anlage zurückgestellt worden war, rückten die Einsatzkräfte wieder ins Gerätehaus ein.

06.12. Eine Firma aus Frankfurt/Main rief gegen 8.15 Uhr im Gerätehaus der FF Mölln an und teilte mit, dass in der Seniorenresidenz Krögerskoppel eine Person im Aufzug feststeckt. Da die Firma keinen Techniker erreichen konnte, bat diese die Möllner Wehr um Hilfe. Die Einsatzkräfte öffneten die Aufzugstür und befreiten die Person aus ihrer misslichen Lage.

07.12. Um 13.36 Uhr erreichte die Wehr die Mittelung, dass die Brandmeldeanlage des Don-Bosco-Hauses einen Feueralarm ausgelöst hat. Wenig später stellte sich heraus, dass die Anlage aufgrund von Handwerkerarbeiten ausgelöst hatte. Die Anlage wurde zurückgestellt. Weitere Maßnahmen waren von Seiten der Feuerwehr nicht nötig.

08.12. Aufgrund einer gemeldeten Ölspur zwischen Mölln und Schmilau wurden 10.16 Uhr beide Feuerwehren alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass auf der L 202 im Bereich der Gemeinde Schmilau einige Ölflecken sichtbar waren. Diese wurden von der Feuerwehr Schmilau abgesteut. Die Möllner Kräfte wurden nicht benötigt und kehrten ins Gerätehaus zurück.

10.12. Ein piepender Rauchwarnmelders in einem Haus an der Klaus-Groth-Straße sorgte dafür, dass um 17.15 Uhr die FF Mölln alarmiert wurde. Da keine erkennbaren Hinweise auf ein Schadensereignis vorhanden waren, wurde über die Wohnungsgesellschaft die Mieterin der Wohnung telefonisch zur Einsatzstelle gerufen. Wenig später stellte dann heraus, dass es sich wirklich um einen Fehlalarm handelte.

18.12. In einer Wohnung eines Wohnblocks am Paul-Schurek-Weg öffnete eine Person mit bekannter Vorerkrankung nicht die Tür. Da ein akuter Notfall nicht auszuschließen war, wurde auf Bitten von Polizei und Rettungsdienst von den um 22.09 Uhr alarmierten Kräften der FF Mölln die Wohnungstür geöffnet.

19.12. Nachdem eine junge Frau mit ihrem Pkw auf der Straße von Alt-Mölln nach Hammer von der Straße abgekommen war, der Pkw auf der Seite lag und nicht auszuschließen war, dass die Fahrzeugführerin in ihrem Pkw eingeklemmt war, wurden um 6.42 Uhr die Feuerwehren aus Alt-Mölln, Breitenfelde und Mölln zur Unfallstelle beordert. Schnell stellte sich heraus, dass die Frau nicht eingeklemmt war und sich nur nicht allein aus dem Auto befreien konnte. Die 18-jährige Fahrerin blieb äußerlich unverletzt, erlitt aber einen Schock und wurde daher mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Nach Abklemmen der Fahrzeugbatterie waren keine weiteren Maßnahmen durch die 32 Möllner Kräfte erforderlich.

22.12. Nachdem der Polizei gemeldet worden war, dass sich im Bereich der Zufahrtstraße zur alten Ziegelei ein Baum gefährlich über die Fahrbahn geneigt hatte, wurde um 11.25 Uhr die Möllner Feuerwehr um Hilfe gebeten. Mit einem Mitarbeiter der Stadtforst wurde die Gefahrenstelle erkundet. Da der Baum nicht mehr sicher stand und aufgrund von oberirdisch verlaufender Leitungen nicht gefällt werden konnte, wurde mit Hilfe der Drehleiter zunächst zur Entlastung die Baumkrone zurückgeschnitten. Anschließend wurde die Stadtforst zur Durchführung weitere Maßnahmen informiert.

24.12. Um 2.13 Uhr rissen die Funkmeldeempfänger die Feuerwehrkameraden der Wehren aus Nusse, Ritzerau, Kühsen und Mölln aus dem Schlaf. Zuvor war der Leitstelle gemeldet worden, dass in Nusse der Anbau eines großen Bauernhofes in Brand stünde. Während die eingesetzten Kräfte nicht verhindern konnten, dass der Anbau ein Raub der Flammen wurde, gelang es ihnen, ein Übergreifen des Feuers auf das Hauptgebäude zu verhindern. Kurz nach 4.00 Uhr war der Einsatz zumindest für die 34 Möllner Kräfte beendet.

28.12. Bewohner eines Mehrfamilienhauses am Heinrich-Heine-Weg in Ratzeburg hatten Gasgeruch wahrgenommen. Nach der Meldung wurde um 14.43 Uhr neben der Ratzeburger Feuerwehr auch der Messtrupp Mölln des Löschzuges Gefahrgut alarmiert. Vor Ort wurden mehrere Messungen mit Mehrgasgeräten durchgeführt. Aufgrund der Messungen konnte kein Gasaustritt festgestellt werden.

31.12. Aufgrund einer beobachteten Rauchentwicklung auf dem Gelände eines Industriebetriebes am Grambeker Weg wurde um 13.42 Uhr die FF Mölln alarmiert. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte nichts Auffälliges entdecken und rückten wieder ein. Nicht auszuschließen ist, dass der Rauch von einem gezündeten Feuerwerkskörper stammte.