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November 2018 - FF Mölln verzeichnet 23 Einsätze

Feuer in Duvensee

Bastian Stender erneut zum Gruppenführer gewählt

(TS) Die Novemberbilanz zeigt, dass die Möllner Blauröcke insgesamt 23 mal um Hilfe gebeten wurden, wobei sich fast 50 % der Einsätze letztendlich als Fehlalarme herausstellten.

Ehre und Verpflichtung zugleich ist die Teilnahme der FFW Mölln an der Feierstunde der Stadt Mölln anlässlich des Volkstrauertages. So gedachten am 18. November auch Kameraden der Möllner Wehr, von denen einige in den Nachstunden zuvor einen 7 stündigen Einsatz absolviert hatten, ihrer gefallenen und verstorbenen Kameraden.

Am 23. November fand zudem die diesjährige Herbstmitgliederversammlung der Wehr statt. In deren Mittelpunkt stand nach dem Ende der Amtsperiode die Wahl eines Gruppenführers. In geheimer Wahl wurde Bastian Stender für weitere 6 Jahre in seinem Amt bestätigt. Außerdem beschlossen die anwesenden Mitglieder einstimmig die neue Satzung der Wehr und billigten den vom Kassenwart erstellten Einnahme- und Ausgabenplan für das Jahr 2019. Bereits am 16. November wurde Jonathan Scholz, der als Kreisausbilder tätig ist, im Rahmen der Versammlung des Kreisfeuerwehrverbandes für die Dauer seiner Tätigkeit vom Kreiswehrführer Sven Stonies zum Hauptlöschmeister (zwei Sterne) befördert.

 

Kräfte der Wehr sicherten im November zwei Laternenumzüge von Möllner Kindertagesstätten ab und stellten anlässlich des großen Feuerwerks zum Abschluss der Möllner Jahrmarktes eine Sicherheitswache.  Die übrigen Einsätze gliedern sich wie folgt auf:

02.11. Um 18.49 Uhr erreichte die Wehr die Meldung, dass die Brandmeldeanlage des Robert-Koch-Parks einen Feueralarm ausgelöst hat. Nach dem Eintreffen der 15 Einsatzkräfte stellte sich die Meldung als Fehlalarm heraus. Der entsprechende Rauchwarnmelder war defekt.

04.11. Aufgrund eines angebrannten Essens löste der Rauchwarnmelder in einer Wohnung an der Robert-Koch-Straße um 10.06 Uhr einen Feueralarm in der Brandmeldeanlage aus. Als die Feuerwehrkräfte eintrafen, hatte die Bewohnerin das Essen bereits vom Herd genommen und die Wohnung belüftet. Leider konnte sie den Alarm der automatischen Brandmeldeanlage nicht mehr stoppen.

06.11. Auch dieser Einsatz, zu dem die Möllner Feuerwehr um 6.19 Uhr gerufen wurde, stellte sich nach dem Eintreffen an der Danziger Straße letztendlich als Fehlalarm heraus. Über den Hausnotruf Hamburg war zuvor mitgeteilt worden, dass sich die Bewohnerin einer Wohnung nicht gemeldet hatte. Auf Klopfen an der Wohnungstür öffnete die Bewohnerin die Tür. Da kein Notfall vorlag, wurde der Einsatzort ohne weitere Maßnahmen verlassen.

8.11. Wartungsarbeiten in der Dreifeldsporthalle auf dem Schulberg waren dafür verantwortlich, dass aufgrund einer Feuermeldung um 10.39 Uhr die Möllner Wehr alarmiert wurde. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich die Meldung als Fehlalarm heraus.

12.11. Weil in einem Haus an der Hauptstraße eine hilflose Person vermutet wurde, öffneten die um 12.51 Uhr auf Bitten der Polizei alarmierten Möllner Blauröcke eine Wohnungstür. In der Wohnung wurde niemand angetroffen, so dass es sich auch in diesem Fall letztendlich um einen Fehlalarm handelte. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

14.11. Als auf der Brücke, die den Elbe-Lübeck-Kanal überspannt, ein Pkw in Brand geraten war, wurde um 8.10 Uhr die Hilfe der Möllner Wehr benötigt. Beim Eintreffen der Kräfte brannte der Motorraum in voller Ausdehnung. Das Feuer hatte zudem bereits den Übergangsbereich vom Motorraum in den Innenraum erfasst. Andere Verkehrsteilnehmer hatten bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr vergebliche Löschversuche mit zwei Pulverlöschern unternommen. Die Fahrzeugführerin hatte das Feuer rechtzeitig bemerkt und ihren Pkw glücklicherweise so noch unverletzt verlassen können.

 

16.11. Als Fehlalarm stellte sich in den Nachtstunden der Alarm einer Brandmeldeanlage heraus. Um 2.49 Uhr rissen die Funkmeldeempfänger die ehrenamtlichen Helfer aus dem Schlaf. Nachdem die Einsatzkräfte an dem Betrieb an der Industriestraße eingetroffen waren, stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.

16.11. Aufgrund einer unklaren Rauchentwicklung in einem Waldstück an der Königsberger Straße wurde um 8.03 Uhr die FF Mölln alarmiert. Wenig später stellten die Einsatzkräfte fest, dass Unbekannte glimmende Asche im Wald entsorgt hatten.

 16.11. Nach einem Motorradunfall in der Von-Ketteler-Straße waren Betriebsstoffe ausgelaufen. Diese wurden von den um 10.19 Uhr um Hilfe gebetenen Einsatzkräften gebunden und aufgenommen.

18.11. Ein Großfeuer vernichtete in der Nacht zum Volkstrauertag ein großes Stallgebäude in Duvensee. Nachdem die Leitstelle von dem Feuer informiert worden war, wurden um 0.22 Uhr neben der örtlichen Wehr mehrere Nachbarwehren sowie die Möllner Wehr alarmiert. Mehrere Pferde, die in dem Stallgebäude untergebracht waren, konnten von Anwohnern noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Zunächst wurde von den Möllner Kräften nach Rücksprache mit der Einsatzleitung eine Riegelstellung zum benachbarten Gebäude mit einem C-Rohr gestellt. Das Feuer wütete vor allem im hinteren Teil des Gebäudes. Hier lagerte vor allem Stroh, das letztendlich mit Hilfe eines Baggers vom Dachboden geholt und auf einer angrenzenden Fläche abgelöscht wurde. Dank eines massiven Löschangriffs und dem Einsatz der Drehleiter konnte ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude erfolgreich verhindert werden. Die Möllner Kräfte kehrten gegen 7.20 Uhr ins Gerätehaus zurück.

18.11. Um 12.14 Uhr wurde die Möllner Wehr alarmiert, um auf Bitten der Polizei in einem Gebäude am Wasserkrüger Weg eine Haustür zu öffnen. Äußere Umstände ließen vermuten, dass hier ein Suizidversuch vorliegen könnte. Da sich die ehrenamtlichen Helfer gerade auf der Rückfahrt von der Gedenkfeier anlässlich des Volkstrauertages befanden, waren sie sehr schnell vor Ort. In der Wohnung wurde glücklicherweise niemand vorgefunden.

18.11. Nachdem Spaziergänger eine Blaufärbung im Bereich des Schmalsees unterhalb der Waldhalle bemerkt hatten und an eine Wasserverschmutzung glaubten, informierten sie die zuständige Leitstelle. Deren Mitarbeiter alarmierte daraufhin um 13.04 Uhr die Möllner Wehr. Schnell stellte sich heraus, dass die Blaufärbung des Wassers durch Algen verursacht worden war, so dass keine weiteren Maßnahmen notwendig waren. Bereits mehrere Tage zuvor war auf einer Facebookseite diese Wasserverfärbung thematisiert worden, so dass einige Kräfte bereits vorher wussten, dass es sich hier um Blaualgen und somit um einen Fehlalarm handelt. Dies bestätigte sich wenig später.

20.11. Zweimal löste die Brandmeldeanlage des Robert-Koch-Parks in den frühen Morgenstunden einen Alarm aus. So rissen die Funkmeldeempfänger die Einsatzkräfte erstmals um 4.23 Uhr aus dem Schlaf und um 6.54 Uhr lief dann der zweite Alarm auf. In beiden Fällen stellten sich die Meldungen vor Ort dann als Fehlalarm heraus.

21.11. Da die Bewohnerin einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Potsdamer Straße seit längerer Zeit nicht gesehen und der Briefkasten seit längerer Zeit anscheinend nicht geleert worden war, wurde ein Notfall vermutet. Auf Bitten der Polizei öffneten die um 11.08 Uhr alarmierten Kräfte der Wehr die Wohnungstür. In der Wohnung wurde aber glücklicherweise keine Person vorgefunden.

25.11. Als in einem Geschäftshaus am Bauhof aus der Decke des Erdgeschosses Wasser tropfte, wurde um 8.50 Uhr die Möllner Wehr um Hilfe gebeten. Die Einsatzkräfte schlossen den Hauptwasserhahn des Gebäudes, fanden letztendlich auch die Ursache des Wasseraustritts, konnten aber leider die ausgetretenen Wassermengen nicht aufnehmen.

26.11. Um 8.25 Uhr erreichte die Einsatzkräfte der Wehr die Meldung, dass es im Bereich Stralsunder Straße / Kolberger Straße nach Gas riechen würde. Die entsprechenden Messungen vor Ort erbrachten kein Ergebnis. Letztendlich entdeckten die Einsatzkräfte einen Kraftstofffleck von dem eine geringe Geruchsbelästigung ausging. Der Anrufer bestätigte, dass er diesen Geruch wahrgenommen hatte. Nachdem der Bereich abgestreut worden war, rückten die Kräfte wieder ein.

26.11. Eine Anwohnerin hatte längere Zeit eine Katze, die auf einem Baum an der Hirschberger Straße saß, gesehen. Da sie der Meinung war, dass die Katze den Baum nicht mehr allein verlassen könne, wurde die FF Mölln um 17.39 Uhr um Hilfe gebeten. Der Baum wurde mit der Anruferin aufgesucht, die Katze war aber bereits verschwunden, so dass beim 275 Einsatz der Wehr im Jahr 2018 kein Eingreifen erforderlich war.

27.11. Im Görlitzer Ring war an einem Baum ein größerer Ast abgebrochen und drohte auf die Fahrbahn zu fallen. Nachdem der Fahrer eines Lkw’s sein Fahrzeug entfernt hatte, konnte die Gefahrenquelle mit Hilfe der Drehleiter beseitigt werden. Das Hilfeersuchen hatte die Kräfte um 14.30 Uhr erreicht.

29.11. Aus der Ölwanne eines Pkw war Öl ausgelaufen und hatte die Posener Straße auf einer Länge von ca. 300 m verschmutzt. Die um 20.36 Uhr alarmierten Kräfte der Wehr streuten die Ölspur ab und übergaben die Einsatzstelle an den zuständigen Straßenbaulastträger.