• Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • 04542/6114

September 2018: 35 % weniger Einsätze als im Vorjahresmonat

Verkehrsunfall Ratzeburg Straße

 (TS) Wurden die Möllner St.-Florians-Jünger im September 2017 noch 26 mal alarmiert, so zeigt die Septemberbilanz 2018 der Freiwilligen Feuerwehr Mölln, dass die Einsatzkräfte der FF Mölln zu 17 kleineren Einsätzen gerufen wurden. In 5 Fällen handelte es sich letztendlich glücklicherweise um Fehlalarme.

04.9. Nach einem Verkehrsunfall mit zwei Verletzten in der Ratzeburger Straße wurde auch die Möllner Feuerwehr um 10.34 Uhr zur Unfallstelle beordert. Die Einsatzkräfte der FF Mölln sicherten die Unfallstelle, kümmerten sich um ausgelaufene Betriebsstoffe und halfen bei der Räumung der Unfallstelle. Um 11.49 Uhr war der Einsatz beendet.

 

06.9. Ein weiterer Verkehrsunfall, der sich wieder in der Ratzeburger Straße ereignet hatte und zwei Verletzte nach sich zog, beschäftigte die ehrenamtlichen Helfer in der Zeit von 21.04 Uhr bis 21.48 Uhr. Die Einsatzstelle wurde zunächst ausgeleuchtet und gesichert. Weiterhin wurden ausgetretene Betriebsstoffe aufgenommen und die Unfallstelle geräumt. 28 Blauröcke waren dem Ruf der Funkmeldeempfänger gefolgt.

07.9. Der Alarm einer Brandmeldeanlage beschäftigte in der Zeit von 22.31 Uhr bis 23.20 Uhr 40 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Brunsmark und Mölln. Als die alarmierten Kräfte am Pater-Lenner-Weg eintrafen stellte sich schnell heraus, dass es sich glücklicherweise um einen Fehlalarm handelte.

08.9. Drei Pkw waren an einem Unfall, der sich im Bereich der Einmündung Wasserkrüger Weg / Heinrich-Langhans-Straße ereignet hatte, beteiligt. Glücklicherweise entstand bei diesem Unfall nur Blechschaden, so dass sich die um 13.58 Uhr alarmierten Kräfte der Möllner Wehr nur um ausgelaufene Betriebsstoffe kümmern mussten.

11.9. Um 8.44 Uhr erreichte die Möllner Blauröcke die Meldung über eine größere Ölspur im Bereich Wasserkrüger Weg / Gudower Weg. Die 12 Einsatzkräfte konnten jedoch keine Ölspur entdecken und verbuchten diesen Einsatz nach dem Einrücken ins Gerätehaus als Fehlalarm.

17.9. Auch die Alarmierung dieses Tages geht als Fehlalarm in die Chronik der Wehr ein. Um 16.52 Uhr schickte die Einsatzleitstelle die Kräfte der Wehr zu einem Haus an der Hauptstraße. Zuvor hatte ein Anrufer einen unangenehmen Geruch sowie ein zischendes Geräusch gemeldet. Die Erkundung führte zu keinem Ergebnis, so dass die 30 Einsatzkräfte nicht weiter tätig zu werden brauchten.

19.9. Aufgrund eines glimmenden Baumstammes am Waldhallenweg wurde um 3.06 Uhr die FF Mölln alarmiert. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

21.9. Für viele ist es keine Überraschung mehr: Das Wetter im Sommer 2018 war außergewöhnlich heiß und trocken. Die Dürre sorgte im Bundesgebiet für Schäden in Milliardenhöhe. Das Wetter im Sommer 2018 war ein Sommer der Superlative. Im statistischen Rückblick war er bundesweit der 22. zu warme Sommer in Folge. Der letzte Sommer, der gegenüber dem langjährigen Mittelwert zu kalt ausfiel, war im Jahr 1996 verzeichnet worden. An diesem Tag ging dieser Supersommer nach dem Durchzug eines kleinen Orkantiefs, dass auch in Mölln seine Spuren hinter ließ und an diesem Tag für 2 kleinere Einsätze der FF Mölln sorgte, zu Ende.

Zuvor wurde die Hilfe der Möllner Wehr an diesem Tag um 7.30 Uhr Am Pinnautal benötigt. Vermutlich aufgrund der langen Trockenheit waren an einer Eiche zwei größere Äste abgebrochen und drohten nun auf die Straße zu fallen. Mit Hilfe der Drehleiter konnte die Gefahr beseitigt werden.

Gegen 14.00 Uhr wurden in der Henri-Dunant-Straße durch Windbruch abgebrochene Äste beseitigt. Nahezu 2 Stunden dauerte dann die Beseitigung eines Baumes an der Bahnstrecke Ratzeburg – Mölln. Im Bereich des Stadtseewerdes war ein ca. 15 m hoher Baum gerissen und drohte nun auf die Fahrbahn bzw. auf die Bahnstrecke zu fallen. Zur Gefahrenabwehr wurde um 19.10 Uhr die FF Mölln um Hilfe gebeten. Nachdem die Bahnstrecke für den Zugverkehr gesperrt worden war, wurde mit Hilfe der Drehleiter der Baum von oben her abgetragen. Nach ca. 50 Minuten konnte die Strecke wieder freigegeben werden. Nach Ende der Aufräumarbeiten kehrten die Blauröcke ins Gerätehaus zurück.

22.9. Im Rahmen der Amtshilfe wurde die Möllner Drehleiter um 1.50 Uhr von der Polizei angefordert. Zuvor war es zu einem Einbruchalarm in einem Verbrauchermarkt gekommen. Mit Hilfe der Drehleiter konnte vor allem der Dachbereich des Gebäudes ausgeleuchtet und abgesucht werden.

22.9. Um 18.19 Uhr wurde auf Bitten der FF Fuhlenhagen die Drehleiter der FF Mölln alarmiert. Im Gemeindegebiet drohte ein größerer Ast aus etwa 8 m Höhe auf die Fahrbahn zu fallen. Zusammen mit den Kräften der FF Fuhlenhagen konnte die Gefahr beseitigt werden.

25.9. Als Fehlalarm stellte sich das Warnsignal eines Rauchwarnmelders in einem Wohnhaus an der Bergstraße heraus. Um 7.21 Uhr war die Möllner Wehr zuvor alarmiert worden. Da die Bewohnerin nicht zu Hause war, wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

25.9. Um 22.21 Uhr riefen die Funkmeldeempfänger letztendlich 40 Möllner Blauröcke zu einem Brandeinsatz in die Industriestraße. Hier war im Trafohaus einer Großbäckerei ein Feuer ausgebrochen. Nachdem durch einen Mitarbeiter des zuständigen Energieversorgers die Anlage stromlos geschaltet worden war, wurde der brennende Bereich abgelöscht. Damit in dem nun größtenteils stromlosen Betrieb noch Restarbeiten zur Schadensbegrenzung durch die Mitarbeiter durchgeführt werden konnten, wurde die Halle mit mehreren Scheinwerfern ausgeleuchtet. Nachdem die letzten Einsatzkräfte ins Gerätehaus zurückgekehrt waren, war der Einsatz um 0.36 Uhr beendet.

28.9. Im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe wurde um 2.07 Uhr neben den Feuerwehren aus Kühsen, Ritzerau und Walksfelde auch die FF Mölln mit dem Stichwort „Feuer groß“ zu einem Feuer in Nusse alarmiert. Dort war in der Küche im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses, das von einer 7 köpfigen Familie bewohnt wird, ein Feuer ausgebrochen. Die Bewohner konnten in Sicherheit gebracht werden und wurden vom Rettungsdienst und dem Notarzt versorgt. Zwei Bewohner wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Mit Hilfe der Drehleiter wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und der Dachbereich kontrolliert. Weiterhin wurde das Gebäude belüftet und der durch das Feuer betroffene Bereich mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Die Möllner Wehr war mit 31 Kräften vor Ort. Für sie war der Einsatz um 3.58 beendet.

28.9. Nachdem die Brandmeldeanlage im Robert-Koch-Park angesprungen war, wurde die FF Mölln um 11.15 alarmiert. Nach dem Eintreffen der Kräfte stellte sich heraus, dass es sich glücklicherweise um einen Fehlalarm handelte.

30.9.  Als ein Spaziergänger im Waldgebiet am Pinnsee Brandgeruch bemerkte und der Sache auf den Grund ging, entdeckte er eine kleine kokelnde Fläche (ca 8 qm). Er informierte  daraufhin um 18.52 Uhr die Feuerwehr. Obwohl das Feuer teilweise schon 30 cm in den Boden vorgedrungen war, konnte es von den Einsatzkräften schnell gelöscht werden.