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Hohe Einsatzzahlen setzen sich auch im Juli 2018 fort – 42 Alarmierungen

KFZ-Brand Sechseichner Weg

(TS) Ein einsatzreicher Sommermonat liegt hinter den ehrenamtlich tätigen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Mölln. In 42 Fällen wurden Möllner Blauröcke um Hilfe gebeten. Neunmal stellten sich die Alarmierungen dann glücklicherweise als Fehlalarme, die vor allem durch Rauchmelder und Brandmeldeanlagen ausgelöst wurden, heraus. Besonders ärgerlich sind diese Fehlalarme vor allem dann, wenn sie in den späten Abend- bzw. in den Nachtstunden auflaufen.

14 Mitglieder der Möllner Jugendfeuerwehr und ihre Betreuer verbrachten im Juli eine einwöchige Sommerfreizeit in Bassum bei Bremen. Bei bestem Wetter gab es jede Menge zahlreiche Unternehmungen. So wurden ein Lagerabend, eine Nachtwanderung sowie eine Stadtralley geplant und durchgeführt. Außerdem waren die Jugendlichen zu Besuch bei der Berufsfeuerwehr Bremen und zeigten ihr Können beim Minigolf und Bowling. Natürlich durften ein Stopp an der Eisdiele und ein Besuch im Schwimmbad nicht fehlen.

Die Möllner Jugendfeuerwehr bedankt sich auf diesem Wege auch noch einmal für die Unterstützung des Autohauses an der Salzstraße für die Bereitstellung eines Leihfahrzeuges. Nur durch die mittlerweile schon traditionelle Zusammenarbeit mit dem Autohaus an der Salzstraße ist es für die Jugendfeuerwehr möglich genügend Kapazitäten für die jährliche Sommerfreizeit bereitzustellen.

 

Die übrigen Einsätze zeigen für den Juli folgendes Bild:

02.7. Im Bereich der FF Breitenfelde brannte es auf einem bereits abgedroschenen Feld. Zur Unterstützung wurde um 16.25 Uhr ein wasserführendes Fahrzeug der Möllner Wehr angefordert. Vor Ort musste die FF Mölln dann nicht mehr tätig werden.

02.7. Um 16.56 Uhr wurden dann die wasserführenden Fahrzeuge der Möllner Wehr von der FF Mannhagen angefordert. Hier war aufgrund der Trockenheit ebenfalls bei Erntearbeiten ein Feld in Brand geraten. Zusammen mit den Feuerwehren aus Mannhagen, Walksfelde, Poggensee und Nusse konnte das Feuer erfolgreich eingedämmt werden.

03.7. Als Fehlalarm verbuchten die um 14.55 Uhr alarmierten Kräfte diesen Einsatz in der Goethestraße. Der Hilfesuchende hatte gemeldet, dass aus der Wohnung über ihm Wasser durch die Decke kommt. Nach Absprache mit der Polizei stiegen die Einsatzkräfte durch ein geöffnetes Fenster in die betreffende Wohnung ein, konnten allerdings keinen Wasserschaden feststellen.

06.7. Nachdem eine Person seit drei Tagen nicht mehr gesehen worden war und ein Notfall vermutet wurde, öffneten Kräfte, der um 11.45 Uhr alarmierten Möllner Wehr, in einem Haus an der Berliner Straße die Wohnungstür. Die Bewohnerin war wohlauf und somit war kein weiteres Eingreifen der Feuerwehr nötig.

06.7. Nachdem Anwohner ein kleines Feuer auf dem Spielplatz an der Martin-Behaim-Straße gemeldet hatten, wurde die FF Mölln um 13.07 Uhr alarmiert. Die Einsatzkräfte löschten einen brennenden Mülleiner sowie brennendes Gebüsch ab.

06.7. Um 20:04 Uhr wurde im Rahmen des Löschzug Gefahrgut Herzogtum Lauenburg die Feuerwehr Gudow unterstützt. Aus einem Leck an einem Flüssiggastank trat Gas aus. Nach entsprechenden Messungen wurde die undichte Stelle abgedichtet . Um die Gefahr endgültig zu beseitigen, wurde eine Fachfirma beauftragt, den Tank zu entleeren. Für die Möllner Kräfte war der Einsatz um 21.58 Uhr beendet.

07.7. Nachdem das Hauptwasserrohr in der Bleistraße gebrochen war, hatten die Wassermassen die Straße unterspült und den Keller eines angrenzenden Altstadthauses vollständig geflutet. Die um 6.28 Uhr alarmierten Blauröcke schieberten zunächst die Hauptleitung ab, sicherten die unterspülten Bereiche ab und pumpten dann das Wasser aus dem Keller. Um 8.54 Uhr war der Einsatz für die 18 Kräfte beendet.

08.7. Um 2.26 Uhr wurde die FF Mölln alarmiert, um dem Rettungsdienst Zutritt zu einem Haus an der Friedenstraße zu verschaffen.

09.7. Die um 1.34 Uhr alarmierten Einsatzkräfte löschten vor dem Möllner Jugendzentrum einen brennenden Müllbehälter ab.

10.7. Nachdem vor vier Wochen auf dem Parkplatz eines Wohn- und Geschäftshauses am Wasserkrüger Weg bereits zwei Pkw gebrannt hatten, wurden nun erneut zwei Pkw durch ein Feuer vollständig zerstört. Nicht auszuschließen ist, dass in der Nacht zum 10. Juli wieder ein Brandstifter sein Unwesen getrieben hat. Um 2.26 Uhr rissen die Funkmeldeempfänger 36 Einsatzkräfte der Möllner Wehr aus dem Schlaf. Zuvor waren Anwohner des Sechseichener Weges durch laute Knallgeräusche auf zwei brennende Pkw aufmerksam geworden. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannten ein VW Touran sowie ein Audi A1, die hintereinander am Fahrbahnrand standen, bereits in voller Ausdehnung. Die brennenden Fahrzeuge wurden zunächst mit Wasser und dann unter Einsatz von Schaum gelöscht. Auch eine angrenzende Hecke wurde durch die Flammen erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

10.7. Auf Bitten des Rettungsdienstes unterstützen Kräfte der um 22.44 Uhr alarmierten Wehr einen Einsatz in der Ratzeburger Straße. Mit Hilfe der Drehleiter konnte eine erkrankte Person aus dem 3. Obergeschoss zu Boden gebracht werden.

13.7. Im Rahmen des Löschzug-Gefahrgut rückten auch Kräfte der FF Mölln zum zu einem Einkaufs-Center am Ratzeburger Viehmarkt aus. Dort war es zu einem Leck in einer Kühlleitung gekommen. Nachdem das Leck abgedichtet worden war, wurde das Gebäude belüftet. Das Unterstützungsersuchen hatte die Möllner Kräfte um 8.21 Uhr erreicht. Die 9 Einsatzkräfte kehrten um 11.41 Uhr ins Möllner Gerätehaus zurück.

15.7. Aufgrund des Defektes steckte die Mitarbeiterin eines Möllner Alten- und Pflegeheimes in einem Fahrstuhl fest. Die um 6.04 Uhr um Hilfe gebetenen Mitglieder der FF Mölln konnten die Frau aus ihrer misslichen Situation befreien.

16.7. Um dem Rettungsdienst Zutritt zu einer Wohnung, in der vermutlich eine Person gestürzt war, zu verschaffen, wurde um 11.02 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Kurz nachdem das Fahrzeug zur Feuergräfenstraße ausgerückt war, teilte der Rettungsdienst mit, dass die Wohnungstür geöffnet werden konnte. So wurde die Einsatzfahrt abgebrochen und die Kräfte kehrten ins Gerätehaus zurück.

17.7. Im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe wurde um 10.32 Uhr die FF Mölln zum Brand eines Treckers nach Grambek alarmiert. Noch vor dem Eintreffen der ersten Kräfte hatten Anwohner das Feuer, das im Bereich der Fahrzeugbatterie ausgebrochen war, gelöscht. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Schadensstelle nochmal kontrolliert. Da die Möllner Kräfte dann nicht mehr benötigt wurden, rückten diese wieder ein.

17.7. Mit vier Fahrzeugen und 29 Einsatzkräften unterstützte die FF Mölln zusammen mit den Feuerwehren aus Alt-Mölln und Breitenfelde im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe die FF Bälau beim Ablöschen eines brennenden Weizenfeldes. Das Unterstützungsersuchen hatte die Wehr um 18.10 Uhr erreicht.

17.7. Da in einem Haus am Wirrwinkel ein Notfall vemutet wurde, alarmierte die zuständige Einsatzleitstelle um 18.54 Uhr die FF Mölln zu einer Türöffnung. Der Verdacht bestätigte sich nicht, denn nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte öffnete die Bewohnerin selbst die Tür. Der Einsatz konnte somit als Fehlalarm verbucht werden.

18.7. Nachdem eine junge Frau auf der Kreisstraße zwischen Nusse und Panten von der Fahrbahn abgekommen war, sich dann mit ihrem Pkw mehrfach überschlagen hatte und der Verdacht bestand, dass sie in ihrem Fahrzeug eingeklemmmt sei, wurde um 6.40 Uhr neben den Feuerwehren aus Nusse, Ritzerau, Kühsen, Mannhagen, Koberg auch die FF Mölln alarmiert. Die ersten Meldungen, dass die Frau in ihrem Fahrzeug eingeklemmt sei, bestätigten sich dann glücklicherweise nicht. So konnten weitere Möllner Fahrzeuge noch auf der Anfahrt die Fahrt zum Einsatzort abbrechen. Zunächst wurde die Fahrerin von Rettungsdienst und Notarzt versorgt. Um die Frau, die bei dem Unfall schwer verletzt wurde, aus dem Fahrzeug befreien zu können, wurde die Fahrertür abgeschnitten.

18.7. Ein brennender Komposthaufen in der Kleingartenkolonie am Wasserkrüger Weg beschäftigte Kräfte der FF Mölln in der Zeit von 23.25 Uhr bis 0.17 Uhr.

19.7. Nicht mehr verhindern konnten die um 22.51 Uhr alarmierten Einsatzkräfte aus Alt-Mölln, Breitenfelde und Mölln, dass ein Mann von der Brücke der B 207 in den Elbe-Lübeck-Kanal sprang. Als die Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Einsatzort eintrafen, befand sich der Mann bereits am Uferbereich des Kanals im Wasser, war ansprechbar, gehfähig und wurde dort von zwei Anglern betreut. Die Kräfte der Feuerwehr halfen dem Betroffenen aus dem Wasser und übergaben ihn an den Rettungsdienst. Warum der Mann von der Brücke sprang, werden die polizeilichen Ermittlungen ergeben.

20.7. Eine Fledermaus, die sich mit einem Flügel im Dachfenster eines Hauses an der Stettiner Straße verfangen hatte, konnte von Kräften der Möllner Wehr aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Anschließend wurde sie einem Vertreter des NABU übergeben. Das Hilfeersuchen erreichte die Wehr um 13.08 Uhr.

21.7. Um 20.35 Uhr riefen die Funkmeldeempfänger die Möllner Blauröcke zu einem Schuppenbrand an der Tilister Straße. Diese Meldung bestätigte sich beim Eintreffen der ersten Kräfte nicht. Es stellte sich heraus, dass nur ein Komposthaufen gebrannt hatte. Da die Anwohner das Feuer schon gelöscht hatten, waren keine weiteren Maßnahmen erforderlich.

21.7. Ein Unterstützungsersuchen der Polizei erreichte die Möllner Kameraden dann um 21.34 Uhr. Eine vor der Polizei flüchtende Person war in den Elbe-Lübeck Kanal gesprungen. Diese wurde aber noch vor dem Tätigwerden der Feuerwehr von einem Motorbootaufgenommen und an die Polizei übergeben. Die anrückenden Kräfte der Wehr wurden nicht mehr benötigt, brachen die Einsatzfahrt ab und kehrten ins Gerätehaus zurück.

22.7. Nachdem auf der Bahnstrecke von Mölln nach Büchen eine männliche Person von einem Zug erfasst worden war, wurde neben Polizei und Rettungsdienst um 19.56 Uhr auch die Möllner Feuerwehr alarmiert. Wenig später rückten die Kräfte zum Unglücksort aus. 111 Fahrgäste des Zuges wurden durch den Rettungsdienst, die Feuerwehr und den angeforderten Seelsorgern im Zug betreut und zudem bei Bedarf mit Getränken versorgt. Nach dem der Notfallmanager der Bahn eingetroffen war, konnte der Zug seine Fahrt fortsetzen. Mitglieder Wehr unterstützen dann noch die Bergung des Toten aus dem Gleisbett.

24.7. Weil am Rande des Birkenweges zwei defekte Gebinde mit Chlorgranulat aufgefunden worden, wurde Mitglieder der Gefahrgut-Gruppe der Möllner Wehr um 15.54 Uhr um Hilfe gebeten.

25.7. Nicht mehr benötigt wurden letztendlich die um 20.07 Uhr alarmierten Kräfte des Löschzuges Gefahrgut und der technischen Einsatzleitung. In Schwarzenbek hatten zwei Lokführer ihren Güterzug gestoppt, nachdem an der Bremse eines Kesselwaggons, der mit Flüssiggas beladen war, Flammen entdeckt worden waren. Die Lokführer konnten ein Ausbreiten der Flammen mit Hilfe eines Feuerlöschers verhindern. Weitere Maßnahmen übernahm die Freiwillige Feuerwehr Schwarzenbek.

26.7. Da aufgrund eines von innen steckenden Schlüssels der Pflegedienst nicht in die Wohnung eines Haus an der Feuergräfenstraße gelangen konnte und zudem auf das Klingeln und Klopfen keine Reaktion erfolgte, wurde die FF Mölln um 13.07 Uhr um Hilfe gebeten. Die Einsatzkräfte gelangten durch ein Fenster in die Wohnung.

26.7. Aufgrund von unklarem Rauchgeruch wurde die FF Mölln um 14.40 Uhr zur Klaus-Groth-Straße gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Rauchentwicklung aus einem Backofen zur Alarmierung der Feuerwehr geführt hatte. Die betroffene Wohnung wurde von den Einsatzkräften belüftet.

27.7. Ein Schwelbrand in einem Mülleimer vor einem Haus an der Hauptstraße war beim Eintreffen der um 17.57 Uhr alarmierten Kräfte der Wehr bereits erloschen. Die Frage sei erlaubt: War hier die Feuerwehr wirklich nötig?

28.7. Nachdem der Leitstelle ein umgestürzter Baum, der den Gudower Weg in Höhe des Lütauer Sees blockieren sollte, gemeldet worden war, alarmierte dies um 17.50 Uhr die Möllner Feuerwehr. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr wurde der Baum von Verkehrsteilnehmern beseitigt.

31.7. Weil Wasser aus dem 1. Obergeschoss einer Wohnung in einem Haus an der Stettiner Straße in eine Wohnung des Erdgeschosses tropfte, wurde die FF Mölln um 9.53 Uhr um Hilfe gebeten. Die Einsatzkräfte stellten das Wasser sowie den Strom ab und übergaben das Gebäude an den Eigentümer.

31.7. Im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe rückten auch Männer und Frauen der Möllner Feuerwehr, die um 17.37 Uhr alarmiert wurden, nach Breitenfelde aus. Hier erwartete sie bei sengender Hitze ein stundenlanger Einsatz. In einem Getreidesilo war im Bereich des Förderelevators ein Brand ausgebrochen. In mühevoller Kleinarbeit wurde das schmorende Korn von den Einsatzkräften unter Atemschutz in Eimern aus dem Silo geholt. Mit mehreren Trupps unterstützte die Möllner Wehr das Ablöschen der Glutnester im Silo, half beim Entfernen von Getreide aus dem Kellerbereich sowie beim Fluten der Schächte mit Mittelschaum. Sicherheitshalber stand zudem die Drehleiter ständig zum Einsatz bereit. Für die 44 Möllner Kräfte war der Einsatz um 0.21 Uhr beendet.