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Auffällig viele Brandstiftungen prägten den Februar 2018

        Bereits 50 Einsätze im Jahr 2018

(TS) Am 3. Februar führte die Wehr ihren beliebten Preisskat und Knobelabend durch. Zahlreiche Kameraden benachbarter Feuerwehren sowie Freunde und Förderer der Wehr waren der Einladung gefolgt, so dass Möllns Wehrführer ca. 80 Gäste begrüßen konnte.

Außerdem trafen sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr und des Spielmannszuges zu ihren Jahreshauptversammlungen. Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Spielmannszuges wurden Rolf Martens für seine 25-jährige und Dirk Siemers für seine 40-jährige Mitgliedschaft im Spielmannszug geehrt.

 

Die Februarbilanz zeigt zudem, dass die Hilfe der ehrenamtlichen Helfer 21 mal benötigt wurde. Sorgen bereitet den Mitgliedern der FF Mölln allerdings, dass vermutlich in 9 Fällen ein bisher unbekannter Brandstifter am Werk war. Bereits im Januar waren 5 Einsätze auf Brandstiftungen zurückzuführen.

04.2. Um für den Rettungsdienst zum wiederholten Male eine Wohnungstür in einem Gebäude an der Berliner Straße zu öffnen, wurde um 0.58 Uhr die FF Mölln alarmiert. Zuvor hatten Nachbarn aus einer Wohnung Hilferufe vernommen. Die Bewohnerin wurde dann bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut.

05.2. Nach einem Wasserrohrbruch im Badezimmer einer Wohnung an der Klaus-Groth-Straße wurde die FF Mölln um 22.53 Uhr um Hilfe gebeten. Die Einsatzkräfte stellten das Wasser ab, übergaben die Einsatzstelle an den Hausmeister und kehrten ins Gerätehaus zurück.

07.2. Am 7.2. (18.06 Uhr) und am 10.2. (11.22 Uhr) meldeten Spaziergänger einen im Eis des Lütauer Sees festgefrorenen Schwan. In beiden Fällen stellte sich nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte heraus, dass die Schwäne nicht festgefroren und somit keine weiteren Tätigkeiten erforderlich waren. Beide Einsätze konnten somit als Fehlalarm verbucht werden.

10.2. Nachdem der Kreisleitstelle eine brennende Altpapiertonne gemeldet worden war, alarmierte dies um 15.16 Uhr die Möllner Feuerwehr. Kurze Zeit später rückte ein Fahrzeug zum Wasserkrüger Weg aus und löschte das vermutlich durch Brandstiftung ausgelöste Feuer.

11.2. Um 23.36 Uhr wurden Kräfte der FF Mölln alarmiert, um auf dem Gelände der Beruflichen Schulen einen brennenden Unrathaufen abzulöschen. Auch dieser dürfte mutwillig angesteckt worden sein.

15.2. Nachdem ein älterer Mann Bremspedal und Gaspedal verwechselt hatte, fuhr er mit seinem Pkw in den Eingangsbereich eines Verbrauchermarktes an der Ratzeburger Straße. Da zunächst vermutet wurde, dass der Mann in seinem Pkw eingeklemmt sei, wurde um 11.10 Uhr auch die Möllner Feuerwehr alarmiert. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass glücklicherweise bei dem Unfall weder der Fahrer noch andere Menschen verletzt worden waren. Auch der Fahrer war nicht eingeklemmt. Die Kunden und die Angestellten kamen mit dem Schrecken davon. Die Möllner Blauröcke brauchten somit nicht tätig zu werden und konnten nach kurzer Zeit wieder einrücken. 32 Kräfte waren dem Ruf der Melder gefolgt.

16.2. Viermal wurde an diesem Tag die Hilfe der St-Florians-Jünger benötigt. Wobei zumindest in drei Fällen von einer vorsätzlichen Brandstiftung auszugehen ist. Erstmalig riefen die Funkmeldeempfänger um 1.10 Uhr zum Einsatz. Wie sich herausstellte, hatte auf dem Gelände eines Supermarktes am Wasserkrüger Weg ein Mülleimer gebrannt. Das Feuer wurde von der Polizei und einem Anwohner vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit Schnee abgelöscht. Somit brauchten die 16 Einsatzkräfte nicht tätig zu werden.

Um 11.00 Uhr wurde die Hilfe der Wehr am Ziegelsee benötigt. Hier brannte Pappe in einem Altpapiercontainer. Nachdem der Container umgekippt worden war, konnte das Feuer abgelöscht werden.

Um 23.12 Uhr alarmierte die zuständige Leitstelle die Mölln Feuerwehr zu einem gemeldeten Schuppenbrand auf dem Gelände des Heinrich-Langhans-Stiftes. Nach dem Eintreffen der 31 Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass in einem Holzunterstand zwei Altpapierbehältern gebrannt hatten. Diese waren zunächst von der Polizei mit einem Feuerlöscher abgelöscht worden und konnten dann von den Einsatzkräften der Wehr endgültig gelöscht werden

Noch während des Einsatzes erreichte die Kräfte um 23.26 Uhr die Meldung über den Brand eines 1100 l Restmüllbehälters in der Bismarckstraße. Auch dieses Feuer konnte schnell gelöscht werden.

17.2. Auch dieser Containerbrand, zu dem die FF Mölln um 20.11 Uhr alarmiert wurde, dürfte auf Brandstiftung zurückzuführen sein. Das Ziel der 26 Einsatzkräfte war in diesem Fall die Mühlenstraße. Hier brannten ein Restmüll- sowie ein Altpapier- behälter mit je 1100 l Inhalt. In diesem Fall wurde aufgrund der Wärmestrahlung auch die Hausfassade gekühlt. Abschließend wurde der betroffene Bereich mit der Wärmebildkamera überprüft.

19.2. Nachdem eine landwirtschaftliche Zugmaschine auf der Fahrt von Grambek nach Lehmrade Hydrauliköl verloren hatte, wurde um 17.18 Uhr auch die FF Mölln zum Abstreuen dieser Ölspur alarmiert. Im Möllner Stadtgebiet waren der Grambeker Weg, die Berliner Straße, die Johann-Gutenberg-Straße sowie der Gudower Weg betroffen. Hier wurde durch den Straßenbaulastträger die Reinigung der Straßen durch eine Fachfirma veranlasst. Zunächst hatten die Möllner Kräfte der FF Lehmrade Ölbindemittel zur Verfügung gestellt, brauchten dann aber nicht weiter tätig zu werden.

19.2. Nachdem die Brandmeldeanlage einer Möllner Reha-Klinik einen Feueralarm ausglöst hatte, wurde um 22.35 Uhr die FF Mölln alarmiert. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich diese Meldung als Fehlalarm heraus.

22.2. Auf Bitten der Polizei wurde in der Danziger Straße gegen 22.15 Uhr eine Wohnungstür geöffnet.

24.2. Um 15.02 Uhr riefen die Funkmeldeempfänger die Einsatzkräfte zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Schmilauer Straße. Nach dem Öffnen der Wohnungstür stellte sich heraus, dass es in der Küche im Bereich des Herdes brannte. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Nachdem die Wohnung belüftet worden war, kehrten die 39 Einsatzkräfte ins Gerätehaus zurück. 

26.2. Um 17.20 Uhr riefen die Funkmeldeempfänger 33 Blauröcke zu einem Feuer am Lankauer Weg. Schon von weitem wies eine schwarze Rauchsäule den Einsatzkräften den Weg, die dann wenig später einen brennenden Schuppen vorfanden. Das Feuer, das vermutlich durch Brandstiftung entstand, konnte schnell gelöscht werden.

27.2. Nachdem es wohl auch aufgrund der Witterungsverhältnisse auf der A 24 zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen in Höhe von Roseburg / Hornbek gekommen war, wurde aufgrund der unklaren Lage um 17.57 Uhr auch die FF Mölln alarmiert. Noch auf der Anfahrt erreichte die Möllner Kräfte die Nachricht, dass ihre Hilfe vor Ort nicht nötig sei.

27.2 Um 19.51 Uhr wurde die FF Mölln zu einem Kellerbrand in einem Einfamilienhaus am Gudower Weg gerufen. Nach dem Eintreffen der 37 Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass Unrat im Kellerabgang brannte und sich das Feuer bereits durch die Kellertür gefressen hatte. Durch das Feuer wurden die Stromverteilung sowie das Hauptstromkabel in Mitleidenschaft gezogen. Dies führte dazu, dass Gebäude in der Nachbarschaft plötzlich ebenfalls stromlos waren. Nachdem das Feuer gelöscht und das Gebäude belüftet worden war, unterstützten die Einsatzkräfte durch das Aufstemmen einer Wand die Stadtwerke bei der provisorischen Reparatur der Stromversorgung. Hierzu war es notwendig, dass für ca. 50 Haushalte kurzfristig der Strom abgeschaltet wurde. Gegen 22.20 Uhr war dann der Einsatz, der aufgrund der eisigen Außentemperatur für die Einsatzkräfte auch eine besondere Herausforderung mit sich brachte, beendet. Noch während des Einsatzes nahm die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen auf. Auch in diesem Fall kann eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.

28.2. Für 15 Kräfte der FF Mölln wurde die wohlverdiente Nachtruhe um 0.15 Uhr abrupt unterbrochen. Wenig später mussten die Einsatzkräfte feststellen, dass der gemeldete Mülleimerbrand im Bereich des Wasserkrüger Weges wohl nicht existierte.

28.2. Der letzte Einsatz des Monats und der 50. des Jahres 2018, zu dem die FF Mölln um 8.35 Uhr gerufen wurde, stellte sich nach dem Eintreffen der 29 ehrenamtlichen Helfer in der Bürgermeister-Oetken-Straße ebenfalls als Fehlalarm heraus. Aufgrund der Meldung mussten die Einsatzkräfte von einem Wohnungsbrand ausgehen. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich der Rauch aus dem Schornstein eines Wohnhauses auf Grund der Wetterlage an einer Fassade gespiegelt hatte.