• Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • 04542/6114

Erfreulicher Abschluss des Jahres 2017 für die Möllner Feuerwehr

Symbolbild

Einsatzbilanz Dezember 2017:  9 Einsätze

(TS) Den letzten Monatsbericht des Jahres 2017 möchten die ehrenamtlichen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mölln auch zum Anlass nehmen, um sich bei allen Freunden und Förderern für die gewährte Unterstützung zu bedanken. Die Kameradinnen und Kameraden der FF Mölln wünschen für das Jahr 2018 alles Gute – vor allem aber Gesundheit und viel Freude.

Zum Jahresende blicken die Möllner Blauröcke endlich mal wieder auf einen einsatzmäßig sehr erfreulichen Monat zurück. So zeigt die Statistik, dass die Möllner Feuerwehr passend zur Advents- und Weihnachtszeit nur 9 mal alarmiert wurde. Nach einem ansonsten einsatzintensiven Jahr konnten auch die Mitglieder der Möllner Feuerwehr ungestört im Kreise ihrer Lieben den Jahreswechsel begehen. Bleibt zu hoffen, dass sich dieser Trend nun auch im Jahr 2018 fortsetzt.

Am 10. Dezember trafen sich die Mitglieder der Möllner Feuerwehr zudem zu ihrem Jahresabschlussdienst. In dessen Mittelpunkt stand das nun schon traditionelle Grünkohlessen mit den Familien.

 09.12. Die Funkmeldeempfänger rissen um 0.22 Uhr die Möllner Blauröcke aus dem Schlaf. Wenig später rückten Kräfte zur Krögerskoppel aus. Hier hatte in einem Gebäude ein Rauchwarnmelder einen Alarm ausgelöst. Wie sich später herausstellte, war der Alarm wohl durch den Rauch einer Zigarette ausgelöst worden. Somit brauchten die 24 Einsatzkräfte nicht weiter tätig zu werden.

10.12. Als der Bewohner eines Hauses an der Kerschensteiner Straße bemerkte, das sein Keller ca. 40 cm unter Wasser stand, bat er um 20.28 Uhr die FF Mölln um Hilfe. Die Einsatzkräfte pumpten das Wasser ab und kehrten kurz nach 22.00 Uhr ins Gerätehaus zurück.

11.12. Um 17.15 Uhr wurden Kräfte der FF Mölln benötigt, um dem Rettungsdienst Zutritt zu einer Wohnung in einem Gebäude an der Berliner Straße zu verschaffen. Anschließend wurde der Rettungsdienst noch mit einer Tragehilfe unterstützt. 25 ehrenamtliche Helfer waren dem Ruf der Melder gefolgt.

18.12. Durch Handwerkerarbeiten wurde die Brandmeldeanlage der Möllner Jugendherberge ausgelöst. Die um 9.58 Uhr alarmierten Kräfte der FF Mölln brauchten somit nicht weiter tätig zu werden und stellten nur die Anlage zurück.

18.12. Aufgrund von Gasgeruch wurde um 16.05 Uhr der in Mölln stationierte Erkunder des Löschzug-Gefahrgut angefordert. Wenig später rückten Kräfte der FF Mölln zur Heinrich-Hertz-Str. nach Ratzeburg aus. Die vor Ort durchgeführten Messungen erbrachten aber keine Ergebnisse.

19.12. Der Erkunder wurde um 17.30 Uhr zur Heinrich-Hertz-Straße nach Ratzeburg gerufen. Zuvor war die FF Ratzeburg aufgrund eines wahrgenommenen Gasgeruches erneut alarmiert worden. Wie auch am 18.12. konnte kein ausgetretenes Gas nachgewiesen werden.

27.12. Nachdem sich im Wasserkrüger Weg ein schwerer Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person ereignet hatte, alarmierte die Kreisleitstelle um 23.07 Uhr auch die FF Mölln. Ein PKW war vermutlich aufgrund erhöhter Geschwindigkeit (der Tacho zeigte zumindest eine Geschwindigkeit von knapp 100 km/h an) in einer leichten Kurve zunächst von der Fahrbahn abgekommen, gegen eine Hauswand geprallt und danach stark deformiert wieder auf die Straße geschleudert worden. Während der Fahrer nach ersten Erkenntnissen nur leicht verletzt wurde, wurde die Beifahrerin durch den Aufprall massiv im Fußraum eingeklemmt. Mit hydraulischem Rettungsgerät wurde der Vorderwagen abgeklappt und das Dach entfernt. Im Anschluss konnte die Patientin schonend aus dem Fahrzeug befreit und gerettet werden. Nach der Erstversorgung wurde die schwer verletzte Frau unter Notarztbegleitung in die Lübecker Universitätsklinik gebracht. Die Straße, die aufgrund des Unfalles von Trümmerteilen übersät war, wurde abschließend von den Einsatzkräften gereinigt. 45 Möllner Blauröcke waren im Einsatz.

28.12. Um dem Rettungsdienst Zutritt zu einer Wohnung in einem Haus an der Berliner Straße zu verschaffen, wurde um 0.54 Uhr die Hilfe der kurz zuvor ins Gerätehaus zurückgehrten Möllner Blauröcke benötigt.

30.12. In einer Wohnung in einem Gebäude an der Berliner Straße rief eine Person um Hilfe. Daraufhin wurden um 1.32 Uhr Rettungsdienst und Kräfte der FF Mölln alarmiert. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war die Tür bereits durch einen Schlüsselträger geöffnet worden. Nach knapp 20 Minuten war damit für die 17 Blauröcke der letzte und somit der 285 Einsatz des Jahres 2017 beendet.