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Fehlalarme und Hilfeleistungseinsätze prägten auch den September 2017

Ölspur Schmilauer Straße

(TS) Die Möllner Blauröcke blicken auf einen ereignisreichen September zurück. So zeigt die Septemberbilanz der Freiwilligen Feuerwehr Mölln, dass die Einsatzkräfte der FF Mölln zu 26 kleineren Einsätzen gerufen wurden.

Außerdem beteiligten sich die Möllner Blauröcke am Naturerlebnistag im Uhlenkolk und stellten der Öffentlichkeit u.a. das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug der FF Mölln vor. Sehr viele Besucher nutzen die Gelegenheit, um mit den Feuerwehrkräften ins Gespräch zu kommen.

Am 9. September war zudem die Ehrenabteilung der FF Wittenburg bei der Möllner Wehr zu Gast. Nach einer Drei-Seen-Rundfahrt führte Möllns Nachtwächter die Gäste durch die Altstadt und informierte dabei auch über feuerwehrinteressante Begebenheiten aus den letzten 150 Jahren. Dann trafen sich alle im Gerätehaus der FF Mölln zu Kaffee und Kuchen. Hier warteten bereits weitere Kameraden der FF Mölln. Abschließend informierten sich die Gäste bei einem Rundgang durch das Gerätehaus über die technische Ausstattung und Ausrüstung und traten sichtlich beeindruckt ihre Rückfahrt nach Wittenburg an.

 

Der 40. Kreisfeuerwehrmarsch fand am 16. September erneut in Mölln statt. Ca. 250 Feuerwehrkameraden aus dem Kreisgebiet sowie einige Gastmannschaften trafen sich an diesem Tag im Möllner Uhlenkolk, um die 10 km lange Strecke zu absolvieren. Die Strecke, die innerhalb von zwei Stunden bewältigt werden musste, führte die Marschgruppen im Wesentlichen durch das Pinnautal, um den Lütauer See sowie um den Schmalsee. Erstmals nahmen auch vier Kinderabteilungen aus den Feuerwehren des Kreises teil. Die Strecke der „Löschzwerge“ führte unter fachkundlicher Leitung durch den Bereich des Uhlenkolkes. 34 Möllner Kameraden sorgten wieder einmal für eine reibungslose Durchführung dieser beliebten Veranstaltung. Der Dank geht an die Stadt Mölln, die Räumlichkeiten und das Gelände des Uhlenkolks als Start und Ziel zur Verfügung stellte.

01.9. In der Zeit von 18.14 Uhr bis 20.35 Uhr waren Möllner Blauröcke damit beschäftigt, eine längere Ölspur zwischen Schmilau und Mölln zu entschärfen. Leider konnte der Verursacher nicht ermittelt werden.

06.9. Nachdem die um 12.53 Uhr alarmierten Einsatzkräfte für den Rettungsdienst eine Wohnungstür in einem Haus am Wasserkrüger Weg geöffnet hatten, bestätigte sich der Verdacht, das sich eine hilflose Person in der Wohnung befinden würde nicht. Der Bewohner befand sich bereits im Krankenhaus.

06.9. Um 13.32 Uhr wurde die FF Mölln dann erneut alarmiert, weil die Brandmeldeanlage einer Möllner Reha-Klinik einen Alarm ausgelöst hatte. Wenig später stellte sich diese Meldung als Fehlalarm heraus. Der Alarm war aufgrund von Bauarbeiten ausgelöst worden. Da die FF Mölln aufgrund des Türöffnungseinsatzes im Rechner der Leitstelle als nicht frei geführt worden war, hatte der zuständige Disponent aufgrund des Rechnervorschlages zuvor bereits die Feuerwehren aus Alt-Mölln, Grambek und Breitenfelde alarmiert. Wenig später wurde auch die FF Mölln informiert.

07.9. Nicht mehr einzugreifen brauchten die ehrenamtlichen Helfer, die um 9.52 Uhr zum Ablöschen einer brennenden Mülltonne am Grambeker Weg alarmiert worden waren. Zwei in der Nähe wohnende bzw. arbeitende Mitglieder der FF Mölln konnten das Feuer mit einer in der Nähe stehenden und gefüllten Gießkanne löschen.

07.9. Erneut war eine Möllner Reha-Klinik an der Sebastian-Kneipp-Str. nach dem Auslösen der Brandmeldeanlage (21.11 Uhr) das Ziel der 34 Einsatzkräfte. Auch diese Meldung stellte sich wie tags zuvor als Fehlalarm heraus.

09.9. Um für den Rettungsdienst eine Wohnungstür in einem Wohnblock am Gudower Weg zu öffnen, wurde um 10.36 Uhr die FF Mölln alarmiert. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war die Tür bereits offen, so dass deren Hilfe nicht mehr benötigt wurde.

09.9. Aufgrund eines piepender Rauchwarnmelders und wahrgenommenen Brandgeruchs setzten Bewohner eines Hauses an der Heinrich-Langhans-Straße einen Notruf ab. Als die um 21.42 Uhr mit dem Stichwort "Wohnungsbrand - Menschenleben in Gefahr“ alarmierten Kräfte am Objekt eintrafen, und die Mieterin der betroffenen Wohnung die Tür öffnete, stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.

11.9. Nachdem eine Frau in einem Haus an der Königsberger Straße gestürzt war, wurde neben dem Rettungsdienst um 3.16 Uhr auch die FF Mölln alarmiert. Die Einsatzkräfte sollte dem Rettungsdient Zutritt zu der Verletzten verschaffen. Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass die Haustür zwischenzeitlich geöffnet worden war. Ein direktes Eingreifen der ehrenamtlichen Helfer war somit nicht mehr notwendig. Allerdings unterstützten diese dann den Rettungsdienst mit einer Tragehilfe.  

11.9. Kurz nach Ende eines Ausbildungsdienstes wurden die Möllner St-Florians-Jünger um 22.17 Uhr erneut zu einer Türöffnung für den Rettungsdienst alarmiert. In einem Haus am Ameisenweg sollte eine Person leblos in ihrer Wohnung liegen. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, öffnete die „vermisste“ Person“ selbst die Tür.

13.9. Das Orkantief „Sebastian“, das mit einem Tempo von bis zu 150 Kilometern pro Stunde über das Land hinweggefegt war, bescherte auch den Feuerwehren in unserem Kreis zahlreiche Einsätze. So wurden an diesem Tag auch die Einsatzkräfte der Möllner Wehr 11 mal gefordert. Erstmals wurde die FF Mölln um 7.13 Uhr alarmiert. Die Kräfte unterstützen die FF Alt-Mölln mit der Drehleiter bei der Beseitigung von Schäden, die durch einen umgestürzten Baum entstanden waren.

 
 
 
 

Als die Böen des Orkantiefs dann in den Nachmittagsstunden endgültig auch Mölln erfassten, beseitigen die Einsatzkräfte in der Zeit von 15.47 Uhr bis 21.45 Uhr mehrere umgestürzte Bäume, Baumkronen und größere Äste von Straßen und Gehwegen. So rückten Möllner Blauröcke zur Königsberger Straße, zum Görlitzer Ring, zur Posener Straße, zur Hindenburgstraße, zum Stadtseewerder, zum Hotel Schwanenhof sowie zu den Straßen Auf den Dämmen, Am Hegesee und Auf der Heide aus. Zwischenzeitlich unterstütze die Wehr mit ihrer Drehleiter noch die FF Hollenbek bei der Beseitigung abgebrochener Äste im Gemeindegebiet.

18.9. Um 11.23 Uhr löste die Brandmeldeanlage des Möllner Berufsbildungszentrums einen Feueralarm aus. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es glücklicherweise um einen Fehlalarm, der durch Bauarbeiten ausgelöst worden war, handelte.

19.9. Ein angebranntes Essen in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Ratzeburger Straße sorgte an diesem Abend (20.12 Uhr) für einen Einsatz der FF Mölln. Somit brauchten die 44 Möllner Blauröcke, die unter dem Stichwort „Wohnungsbrand“ alarmiert worden waren, nicht weiter tätig zu werden. Nachdem der Bereich kontrolliert und die Wohnung belüftet worden war, kehrten die Einsatzkräfte ins Gerätehaus zurück.  

22.9. Weil die Brandmeldeanlage einer Möllner Reha-Klinik einen Alarm ausgelöst hatte, wurde um 13.08 Uhr die FF Mölln entsprechend informiert. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm, der durch Handwerkerarbeiten ausgelöst worden war, handelte.

22.9. Für einen vermuteten Notfall sollten Kräfte der um 22.30 Uhr alarmierten FF Mölln eine Haustür Im Wirrwinkel öffnen. Der Bewohner öffnete jedoch selbst die Tür, so dass die Einsatzkräfte nicht tätig wurden.

29.9. Um 4.17 Uhr rissen die Funkmeldeempfänger die Möllner Blauröcke aus dem Schlaf. Zuvor war der Leitstelle ein piepender Rauchwarnmelder in einem Gebäude am Grambeker Weg gemeldet worden. Als sich die wenig später eintreffenden Einsatzkräfte Zugang zur betreffenden Wohnung verschafft hatten, stellten sie fest, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.

29.9. Auch der letzte Einsatz der Wehr stellte sich glücklicherweise als Fehlalarm heraus. Die Kreisleitstelle hatte Möllner Wehr aufgrund eines piependen Rauchwarnmelders, der, wie sich später herausstellte, durch Dampf eines Wäschetrockners ausgelöst worden war, um 19.23 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus am Wasserkrüger Weg beordert.