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Ereignisreicher Juni 2017 - 32 Alarmierungen

                                          Spielmannszug der Wehr sucht Nachwuchs und Verstärkung

(TS) Die Einsatzbilanz für den Juni des Jahres 2017 zeigt, dass die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mölln 32mal alarmiert wurden. Außerdem beteiligten sich am 16. Juni Mitglieder der Wehr und der Jugendfeuerwehr am Zapfenstreich anlässlich des Möllner Schützenfestes. 30 Mitglieder der Einsatzabteilung und die Möllner Jugendfeuerwehr und nahmen dann am Sonntag mit der Fahne der FF Mölln am großen Festumzug teil. Außerdem führte die Wehr zwei Übungsdienste durch. Der Wehrvorstand trafen sich zudem, um aktuelle Probleme zu erörtern. 

Nun noch eine Anmerkung in eigener Sache. Der Spielmannszug der Wehr sucht Nachwuchskräfte und Verstärkung. Da einige Spielleute ausgetreten sind, ruhen derzeit öffentliche Auftritte. Geübt wird aber trotzdem an jedem Mittwoch im Feuerwehrgerätehaus am St.-Florian-Weg in der Zeit von 18.00 Uhr – 20.00 Uhr. Wer Interesse hat, Mitglied des Spielmannszuges zu werden, ist herzlich eingeladen, sich an einem Übungsabend zu informieren.  

 

02.6. Aufgrund von Wasserdampf löste die Brandmeldeanlage eines Alten- und Pflegeheimes einen Alarm aus. Die Meldung über den Fehlalarm erreichte die um 8.12 Uhr alarmierten Einsatzkräfte noch auf der Anfahrt. Somit konnte der Einsatz abgebrochen werden.

03.6. Ausgetretener Kraftstoff beschäftigte die Möllner Blauröcke in der Zeit von 11.24 Uhr bis 13.32 Uhr. Letztendlich musste im Stadtgebiet eine ca. 4 km lange Dieselspur abgestreut werden.

03.6. Um 12.34 Uhr erreichte ein weiteres Hilfeersuchen die Wehr. In einem Wohnblock an der Goethestraße war es zu einem Wasserrohrbruch gekommen. Die Einsatzkräfte stellten die Wasserleitung ab und beseitigten soweit wie möglich das ausgetretene Wasser.

03.6. Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurde die FF Mölln um 18.36 Uhr gerufen. Auf einer Wiese im Pirschbachtal war ein Rind in einem Schlammloch eingesackt und steckte fast bis zum Kopf im Boden. Um auf dem schwammigen Boden arbeiten zu können, wurde der nähere Bereich zunächst mit Steckleiterteilen „stabilisiert“. Anschließend gelang es den Einsatzkräften, mehrere Schläuche unter dem Rind durchzuführen. Mit Hilfe dieser Schläuche konnte das erschöpfte Tier mit vereinten Kräften aus dem Schlamm gezogen werden. Nicht zu klären war, wie lange das Rind schon in seiner misslichen Lage ausgeharrt hatte, bevor die Kräfte der Wehr ihm erfolgreich helfen konnten. Um 2016 Uhr war der Einsatz beendet.

15.6. Kurz nach 7.00 Uhr rückten 6 Kräfte der Wehr im Rahmen des Löschzug-Gefahrgut mit dem in Mölln stationierten Erkunderfahrzeug nach Güster aus. Hier wurde die örtliche Wehr mit Messungen aufgrund von Gasgeruch unterstützt.

15.6. Um 15:41 Uhr wurde die FF Mölln alarmiert, um auf der B 207 zwischen den Abfahrten Mölln Süd und Mölln Nord ausgelaufene Betriebsstoffe, die aufgrund eines technischen Defektes aus einem Pkw ausgetreten waren, abzustreuen. Das Ölbindemitte wurde aufgenommen und die Straße dem Straßenbaulastträger übergeben.

17.6. Nicht mehr einzugreifen brauchten die um 9.55 Uhr zu einer Türöffnung alarmierten Kräfte. Nach dem Eintreffen in der Mantiusstraße stellte sich heraus, dass die Tür bereits geöffnet war, somit waren keine Maßnahmen mehr erforderlich.

17.6. Um 23:47 Uhr wurde die FF Mölln alarmiert, weil in einem Fahrstuhl in einem Gebäude an der Klaus-Groth-Straße vier Personen festsaßen. Der entsprechende Notdienst war bereits verständigt. Eine Person bekam aber aufgrund der Enge plötzlich „Platzangst“, so dass zusätzlich die FF Mölln um Hilfe gebeten wurde. Die vier Personen konnten somit zügig aus der misslichen Lage befreit werden.

21.6. Nachdem ein Lkw, der mit Paletten von „Fantaflaschen“ beladen war, wohl aufgrund eines Ausweichmanövers Teile seiner Ladung in der Alt-Möllner-Straße verloren hatte, reinigten nach den Aufräumarbeiten Kräfte der Wehr gegen 20.30 Uhr die Fahrbahn.

22.6. Nach einer zweitägigen Sommerperiode mit Temperaturen nahe an die 30 C trafen an diesem Tag zwei heftige Unwetter auch die Stadt Mölln. Nach dem DWD hatte sich das erste Unwetter über Helgoland zusammengebraut. Dort wurden rund 120 Stundenkilometer schnelle Orkanböen gemessen. Gegen Mittag brach die Gewitterfront dann mit heftigen Windböen vor allem über den Norden des Kreises herein. Der Sturm sorgte für zahlreiche umgekippte Bäume. Die Einsatzkräfte der FF Mölln wurden erstmals um 11.53 Uhr alarmiert und verzeichneten bis 13.35 Uhr insgesamt 6 Einsätze. In fünf Fällen wurden sie zur Beseitigung von umgestürzten Bäumen, die Straßen und Fußwege blockierten, gerufen (Tilsiter Straße / Hirschberger Straße / Gudower Weg / Am Hegesee / Am Ziegelsse). Besonders hart traf es ein Gebäude am Delvenauweg, in dem sich u.a. die Discothek „Nox“ befindet. Vor allem die vier Wohnungen in der oberen Etage wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Sturm löste das Dach, hob es an und verschob es. Der heftige Regen traf dann die Wohnungen und setzte diese teilweise unter Wasser, so dass diese nicht mehr bewohnbar waren. Um die ca. 200 Quadratmeter große Fläche vor dem nächsten Regen zumindest provisorisch abzudichten, wurden die Kräfte der Feuerwehr dann durch eine Dachdeckerfirma unterstützt.

Um 16.39 Uhr wurde die FF Mölln erneut alarmiert, weil auf der Zufahrtstraße zur Ziegelei ein Stromkabel auf der Straße liegen sollte. Nach dem Eintreffen am Einsatzort stellte sich heraus, dass es sich um ein durchhängendes Telefonkabel handelte. Ein Eingreifen war somit nicht erforderlich.

22.6. Um 17.57 Uhr wurde der Löschzug-Gefahrgut nach Sahms gerufen. So rückten wenig später auch 6 Kräfte der FF Mölln mit dem Erkunderfahrzeug aus. Bei einer Hausdurchsuchung hatten Polizisten zahlreiche Waffen, unzählige Schuss Munition und geschätzt 100 Kilo Chemikalien unklarer Art sichergestellt. Im Einsatz waren auch Experten des Kampfmittelräumdienstes, der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und vom Löschzug Gefahrgut, der sich mit Chemikalien befasst. Die Möllner Kräfte wurden nicht mehr vor Ort benötigt, brachen die Einsatzfahrt ab und kehrten ins Gerätehaus zurück.

22.6. Gegen 19.45 Uhr traf erneut ein Unwetter die Stadt Mölln. Windböen und in diesem Fall starker Regen ließen Bäume umstürzen und setzten, da die Wassermassen nicht so schnell abfließen konnten, Keller, Gebäude, Straßen und Plätze unter Wasser. Das Unwetter sorgte für 10 Einsätze. Erstmals riefen die Funkmeldeempfänger die Möllner Blauröcke um 19.51 Uhr zum Einsatz. Die letzten Kräfte kehrten um 22.17 Uhr ins Gerätehaus zurück. In dieser Zeit beseitigten die Einsatzkräfte umgestürzte Bäume oder größere abgerissen Äste (Königsberger Straße / Hauptstraße / Am ZOB / Bullenberg). Außerdem pumpten sie Wasser von den Straßen oder sicherten Gefahrenstellen ab ( Parkdeck / Wasserkrüger Weg / Mühlenstraße / Hauptstraße). Besonders hart betroffen war das „Futterhaus“ am Grambeker Weg. Die Wassermassen hatten das Gebäude unter Wasser gesetzt. Auch hier halfen die Möllner Blauröcke beim Lenzen.

24.6. Eine Birke an dem Verbindungsweg zur Heide hatte den Windböen nicht standgehalten und war auf den Weg gestürzt. Kräfte der um 17.20 Uhr alarmierten FF Mölln beseitigen das Hindernis.

24.6. Mit einem Großaufgebot an Rettungskräften haben Polizei, Feuerwehr, DLRG und DRK in der Nacht zu Sonntag nach einem vermissten 17-jährigen Schwimmer in einem Badesee in Müssen gesucht. Als der Jugendliche vermisst wurde, wurde um 23.41 Uhr auch die FF Mölln mit ihren Booten alarmiert. So waren dann zahlreiche Boote und Taucher auf und im Wasser sowie Feuerwehrkräfte entlang des Ufers sechs Stunden lang im Einsatz. Am frühen Sonntagmorgen wurde die Suche durch die mehr als 100 Einsatzkräfte vorerst ergebnislos abgebrochen. Die Kräfte der FF Mölln kehrten gegen 5.00 Uhr ins Gerätehaus zurück. Am Mittwoch bestätigte sich dann die Vermutung der Ermittler, dass der Jugendliche in dem See ertrunken ist. Nach einer erneuten Suche wurde der Vermisste einige Meter außerhalb des abgegrenzten Badebereiches von Polizeitauchern in drei bis vier Meter Tiefe leblos aufgefunden.

28.6. Um 12.11 Uhr erreichte die FF Mölln die Meldung über einen Wohnungsbrand in einem Gebäude an der Hauptstraße. Nachdem die Einsatzkräfte sich Zutritt zu der Wohnung verschafft hatten, kam ihnen dunkler Qualm entgegen. Schnell stellten die ersten Einsatzkräfte fest, dass dieser Qualm von einem angebrannten Essen stammte. Das Essen wurde vom Herd genommen. Anschließend wurde die Wohnung belüftet. Um 12.55 Uhr kehrten die letzten der 37 Kräfte ins Gerätehaus zurück.

29.6. Die Meldung über einen Schornsteinbrand, die die Möllner Blauröcke um 13.   Uhr erreichte, stellte sich wenig später als Fehlalarm heraus. Als die ersten Kräfte an der Königsberger Straße eintrafen, stellten sie fest, dass in einem Ofen Papier, Pappe etc. verbrannt worden war. Aufgrund der starken Rauchentwicklung hatten Anwohner einen Schornsteinband vermutet. Ein Eingreifen der 23 Einsatzkräfte war nicht erforderlich.

30.6. Die ergiebigen und ungewöhnlich lang anhaltenden Regenfälle hinterließen auch in Mölln ihre Spuren. Um 09:52 Uhr wurden Kräfte der FF Mölln zur Kleingartenkolonie am Ziegelsee alarmiert, weil die Oberflächenentwässerung den andauernden Regen nicht mehr verarbeiten konnte und die Gefahr bestand, dass das Wasser, das zum Teil über 30cm hoch stand, in die Gebäude laufen könnte. Die Wassermassen wurden mit Hilfe von zwei Chiemseepumpen abgepumpt. Gegen 13.15 Uhr war der Einsatz dann beendet.